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Hautriß, Rhagade

Hautrisse homöopathisch behandeln

Hautrisse bzw. Rhagaden sind schmerzhafte Risse, die häufig auf den Lippen, Händen und Füßen erscheinen, und die in erster Linie auf Kälte, Feuchtigkeit oder Kontakt mit Reinigungsmitteln zurückzuführen sind. Sie können mithilfe der Homöopathie behandelt werden. Wenn die Symptome nicht abklingen, muß ein Arzt hinzugezogen werden. Homöopathische Heilmittel können helfen, Hautrisse, Fissuren und Schrunden weniger werden zu lassen, läßt sie aber nicht zwangsläufig verschwinden.

Ursachen

Hautrisse entstehen, wenn die Haut durch Kälte, trockene Luft oder häufigen Kontakt z. B. mit Gartenerde oder reizenden Substanzen wie Farben oder Reinigungsmittel austrocknet. Auf den Lippen können Hautrisse durch Atemstörungen, Allergien gegen die Sonne, Nahrungsmittel oder heiße Getränke verursacht werden.

Symptome

Hautrisse werden durch Austrocknung (Dehydratation) begünstigt, sie entstehen, wenn die Haut nicht mehr genügend Feuchtigkeit erhält und ihre Geschmeidigkeit verliert. Typisch für Hautrisse (Rhagaden) sind tiefe Einrisse in der Haut, die nur schwer verheilen und manchmal auch bluten. Diese Risse sind überaus schmerzhaft, durch Reibung öffnen sich die Läsionen immer wieder aufs Neue.

Behandlung entsprechend den Symptomen

Die homöopathische Behandlung von Hautrissen hängt von ihrer Lokalisierung und ihrem Aspekt ab. Wenn sich die Rhagaden im Bereich der Lippen befinden bzw. Insbesondere die Mundwinkel eingerissen sind, hilft Condurango C5. Natrium muriaticum C5 ist angezeigt, wenn die Unterlippe in der Mitte gespalten ist. Belladonna C7 schließlich sollte gegeben werden, sobald die Haut gerötet und heiß ist und schmerzt.

Hautrisse auf den Brustwarzen werden mit Arnica C5 plus Phytolacca C5 (5 Globuli, dreimal täglich) behandelt. Gleichzeitig eingerissene Hände, Lippen und Füße sollten mit Petroleum C5 (je 5 Globuli, zu Beginn der Behandlung dreimal täglich, danach zweimal täglich) behandelt werden, bis Besserung eintritt. Bei besonders schmerzhaften Einrissen an den Fingerkuppen wird zur täglichen Einnahme von Nitricum acidum C15 geraten. Normalerweise treten die ersten positiven Behandlungsergebnisse nach etwa zwei Wochen ein.

Wie man Hautrisse vermeiden kann

Um die Hände vor Hautrissen und Fissuren zu schützen, wird täglich eine feuchtigkeitsspendende Hautcreme aufgetragen. Daneben nur ph-neutrale Seifen verwenden, die den Säureschutzmantel der Haut nicht angreifen und den Kontakt mit scharfen Reinigungsmitteln möglichst vermeiden. Bei kaltem oder feuchtem Wetter das Haus nur geschützt verlassen, auf vitaminreiche Ernährung achten und in seinem Speiseplan essentielle Fettsäuren reichhaltig berücksichtigen.

Wann einen Arzt aufsuchen?

Trotz all dieser Vorsichtsmaßnahmen und trotz sorgfältiger Behandlung können sich Hautrisse hartnäckig halten. Pilzinfektionen und Lippenherpes beispielsweise, aber auch Vorerkrankungen wie Diabetes mellitus führen häufig zu der Bildung von Hautrissen. Manchmal werden die Beschwerden besonders arg, die Haut im Bereich der Läsionen schwillt an und brennt stark. In allen diesen Fällen ist es angebracht, für die korrekte Behandlung einen Mediziner hinzuzuziehen.

 

Assoziierte Einzelmittel und Indikationen – “Hautrisse”

Assoziierte Einzelmittel

  • Arnica montana
  • Belladonna
  • Natrium muriaticum
  • Nitricum acidum
  • Petroleum
 

Gut zu wissen: Um Hautrisse zu behandeln, gibt es homöopathische Heilmittel in Form von Globuli, die auf oralem Weg zu nehmen sind, sowie feuchtigkeitsspendende Cremes und Salben.

 

 

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Bewertung: 2.6 ( 24 Stimmen)
Hautriß, Rhagade, 2.6 out of 5 based on 24 ratings

1 Beitrag zu “Hautriß, Rhagade

  1. Meine rechte Zeigefingerkuppe und die Daumen
    kuppe sind eingerissen. Jedes Jahr um die
    gleiche Zeit. Ich werde Ihrem Vorschlag ausprobieren und Nitricum acidum einnehmen. Leider vergesse ich es oft,ausreichend zu trinken. Das muss wohl auch beachtet werden.

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Pathologie und Homöopathie sind zwei fest miteinander verbundene Wissenschaften. Während die medizinische Disziplin "Pathologie" die Lehre von den abnormen und krankhaften Vorgängen und Zuständen im Körper und deren Ursachen (Krankheitslehre) beschreibt, versteht sich die Homöopathie als eine sanfte Methode zur Heilung von Krankheiten. Die klassische Homöopathie ist eine auf dem Ähnlichkeitsprinzip fußende, ganzheitliche Heilmethode (Similia similibus curentur oder „Ähnliches wird durch Ähnliches geheilt“), die den Patienten in seiner Gesamtheit betrachtet. Jede Krankheit findet so ihre eigene, auf den Patienten abgestimmte Therapieform.