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Hämochromatose

Bei Hämochromatose homöopathisch helfen

Unter Hämochromatose versteht man eine Ansammlung von Hämosiderin in einer Zelle oder einem organischen Körper. Es handelt sich dabei um ein unlösliches Pigment, das Eisenhydroxyd enthält – ein Element, das für Hämochromatose charakteristisch ist, da sich die betroffenen Organe mit winzigen Eisenablagerungen vollsaugen. Daher wird die Erkrankung auch Eisenspeicherkrankheit genannt. Mit der Zeit tönen sich Haut und innere Organe bräunlich bis ockerfarben. In der Regel manifestiert sich eine Hämochromatose auf der Ebene des sogenannten retikuloendothelialen Systems, das heißt im Bereich der Leber, des Knochenmarks und der Milz. Jedoch können auch die Bauchspeicheldrüse, das Herz und die Lunge von dieser Pathologie erreicht werden. Auch kann Hämochromatose infektiöse, erbliche oder organische Ursprünge haben.

Symptome der Hämochromatose

Die Symptome einer Hämochromatose können in rasantem Tempo auftreten oder sich ganz im Gegenteil über einen längeren Zeitraum erstrecken. Zu Beginn der Krankheit tendiert der Patient zu chronischer Ermüdung, hartnäckigem Husten und einer ständig laufenden Nase. Ein an Hämochromatose erkranktes Kind wird vermutlich Wachstumsverzögerungen gegenüber seinen gleichaltrigen Kameraden zeigen. Im Falle einer Lungen-Hämochromatose hustet der Patient mit seinem Speichel regelmäßig auch Blut ab. Durch den Verfall der Lungenmembran kann die Hämochromatose zu Atembeschwerden führen. Schließlich kann eine Hämochromatose den Patienten in Lethargie verfallen lassen.

Homöopathische Hilfe bei Hämochromatose

Hämochromatose im fortgeschrittenen Stadium ist nicht heilbar. Homöopathische Mittel können aber helfen, das Immunsystem des kranken Körpers zu stärken und so besser mit seiner Erkrankung zu leben. Ferrum metallicum ist das Mittel der Wahl bei Hämochromatose. Eisen behandelt wirksam Anämie, Blutarmut die durch die Eisenspeicherkrankheit im Organismus verursacht wird. Die empfohlene Dosierung liegt bei 5 Globuli Ferrum metallicum C5 täglich bis zur Stabilisierung des Eisenwertes im Organismus. Bei Gesichtsblässe kann diese Dosierung dreimal täglich mit einer Gabe bzw. 5 Globuli Ferrum metallicum C4 assoziiert werden. Wenn sich der Patient infolge der Hämochromatose stark ermüdet fühlt, wird zu der Einnahme von Zincum metallicum geraten. Gegen blutdurchzogenen Speichel können mehrere Mittel genommen werden, insbesondere Arnica montana (Potenzen C7 bis C9) und Bryonia alba (C4 bis C15).

Wann einen Arzt aufsuchen?

Jeder Fall von Hämochromatose ist individuell und erfordert die Konsultation eines Arztes, um die bestmögliche Behandlung zu bestimmen. Wenn nach etwa zehntägiger homöopathischer Behandlung die Symptome der Erkrankung weiterhin unverändert bestehen, sollte man nicht zögern, sich an einen Spezialisten zu wenden. Die Verschlimmerung der Krankheit, die sich im Allgemeinen in beharrlichem Brennen im Brustbereich bemerkbar macht und in deutlich rot gefärbtem Speichel äußert, muß den Patienten dazu veranlassen, sich in ärztliche Hand zu begeben. Ab diesem Zeitpunkt kann eine Radiographie der innernen Organe ebenfalls eine Ausbreitung der Krankheit nachweisen.

Assoziierte Einzelmittel und Indikationen – “Hämochromatose”

Assoziierte Einzelmittel

  • Ferrum metallicum

Gut zu wissen: Hämochromatose ist eine auf Eisenüberladung zurückzuführende, vererbbare Krankheit. Die Homöopathie mit ihren natürlichen Heilmitteln kann therapieunterstützend verordnet werden. Ihre gründlich wirkenden Mittel können dem Patienten helfen, da sie ihm die Mineralien und Spurenelemente bringen, die sein Körper dringend benötigt.

 

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Pathologie und Homöopathie sind zwei fest miteinander verbundene Wissenschaften. Während die medizinische Disziplin "Pathologie" die Lehre von den abnormen und krankhaften Vorgängen und Zuständen im Körper und deren Ursachen (Krankheitslehre) beschreibt, versteht sich die Homöopathie als eine sanfte Methode zur Heilung von Krankheiten. Die klassische Homöopathie ist eine auf dem Ähnlichkeitsprinzip fußende, ganzheitliche Heilmethode (Similia similibus curentur oder „Ähnliches wird durch Ähnliches geheilt“), die den Patienten in seiner Gesamtheit betrachtet. Jede Krankheit findet so ihre eigene, auf den Patienten abgestimmte Therapieform.