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Grauer Star, Katarakt

Die Entwicklung des Grauen Stars dank Homöopathie verzögern

Ab einem Alter von etwa 60 Jahren kann man bei Männern wie bei Frauen verstärkt eine Eintrübung der Augenlinse feststellen. Es handelt sich um den Grauen Star, auch Katarakt genannt, eine völlig natürliche, altersbedingte Veränderung der Augenlinse, die über kurz oder lang jeden Menschen betrifft. In seltenen Fällen kann Grauer Star oder Katarakt auch beim Kind diagnostiziert werden, in diesem Fall ist die Erkrankung angeboren.

Kataraktformen

Es gibt mehrere Formen des Grauen Stars, vier davon sind besonders geläufig. Am häufigsten tritt der altersbedingte Graue Star (Alterskatarakt, Cataracta senilis) auf. Daneben kann die Katarakt als Folge einer Verletzung des Auges (Cataracta traumatica) entstehen, durch eine bereits bestehende Vorerkrankung des Auges (sekundäre Katarakt, Cataracta complicata) ausgelöst werden sowie durch angeborene Fehlbildungen des Auges (juvenile Katarakt, Cataracta congenita), eine seltenere Form, von der auch Kinder und Jugendliche betroffen sein können. Das Leiden kann sowohl beide Augen betreffen wie ein einziges, die Erkrankung ist nicht vorhersehbar. Die Pathologie ist in allen Ländern der Erde stark verbreitet und die häufigste Erblindungsursache weltweit. Man kann die Katarakt aber heilen, wenn sie frühzeitig genug diagnostiziert wird.

Symptome

Bei Grauem Altersstar bzw. senilem Katarakt trübt sich die Augenlinse im Laufe des Lebens ein, das Sehvermögen läßt nach, weil nicht mehr genügend Licht auf die Netzhaut fällt. Die Betroffenen bemerken zuerst eine verstärkte Empfindlichkeit gegenüber Lichteinfall, immer wieder werden störende Blendungserscheinungen vor allem bei Sonne und nachts beschrieben. Dies liegt daran, daß sich das Auge nicht mehr richtig an die Umstellung von hell auf dunkel anpassen kann. In einem späteren Stadium nimmt die Sehschärfe immer mehr ab, der Kontrast wird immer schlechter, Farben verlieren ihre Intensität.

Der Kataraktpatient sieht seine Sehschärfe progressiv sinken. Sogar das Tragen einer Brille schafft es nicht, die sich stetig verschlechternde Sehleistung zu korrigieren. Wenn sich der Betroffene nachts am Steuer eines Kraftfahrzeugs befindet, wird er durch die Blendkraft der entgegenkommenden Fahrzeuge behindert. Es kann ihm auch passieren, daß er doppelt sieht. Farben verlieren ihren Kontrast, sie werden immer weniger wahrgenommen. Bei Tageslicht erscheint alles wie in einen dicken Nebel eingehüllt. Wird das erkrankte Auge nicht behandelt, kann die Pathologie im schlimmsten Fall zur Erblindung führen.

Katarakt homöopathisch therapieren

Die homöopathische Behandlung der Katarakterkrankung wird nur in solchen Fällen erwogen, wo die Linse nicht gänzlich undurchsichtig ist. Es gibt für jede Form des Grauen Stars eine angemessene Behandlung, ebenso für die Art der Linsentrübung. Je nachdem, wie stark bei der senilen Katarakt die Linse beschädigt ist, wird zum Beispiel Secale cornutum oder Carbo animalis verordnet. Calcium carbonicum wird empfohlen, um juvenile Katarakt zu behandeln. Was die anderen Typen betrifft, sind Ammonium carbonicum und Colchicum autumnale am wirksamsten. Zur Verzögerung der Entwicklung einer Katarakt schließlich ist es möglich, auf regelmäßiger Basis täglich 5 Globuli Naphtalinum C5 zu nehmen.

Wann einen Augenarzt oder Optometristen befragen?

Jede Veränderung der Sehkraft sollte dazu anhalten, einen Augenarzt oder Augenoptiker/Optometristen aufzusuchen. Nur er ist in der Lage, eine Untersuchung des Sehvermögens sofort durchzuführen. Bei einer eventuellen Graue Star-Diagnose ist korrekte medizinische Versorgung wichtig, um die Entwicklung aufzuhalten. Wer sich an Katarakt erkrankt weiß, sollte umgehend einen Augenarzt aufsuchen, sobald seine Sehkraft dergestalt eingeschränkt ist, daß er sich dadurch an seinem Arbeitsplatz oder im Alltag behindert fühlt.

Assoziierte Einzelmittel und Indikationen – “Katarakt”

Assoziierte Einzelmittel

  • Ammonium carbonicum
  • Calcium carbonicum
  • Carbo animalis
  • Colchicum autumnale
  • Naphtalinum
  • Secale cornutum

Gut zu wissen: Die homöopathische Behandlung des Katarakts ist nur solange wirksam, wie die Trübung der Linse noch partiell ist. In einem fortgeschritteneren Stadium der Erkrankung kann nur ein operativer Eingriff das Auge retten.

 

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Pathologie und Homöopathie sind zwei fest miteinander verbundene Wissenschaften. Während die medizinische Disziplin "Pathologie" die Lehre von den abnormen und krankhaften Vorgängen und Zuständen im Körper und deren Ursachen (Krankheitslehre) beschreibt, versteht sich die Homöopathie als eine sanfte Methode zur Heilung von Krankheiten. Die klassische Homöopathie ist eine auf dem Ähnlichkeitsprinzip fußende, ganzheitliche Heilmethode (Similia similibus curentur oder „Ähnliches wird durch Ähnliches geheilt“), die den Patienten in seiner Gesamtheit betrachtet. Jede Krankheit findet so ihre eigene, auf den Patienten abgestimmte Therapieform.