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Gesichtslähmung

Gesichtslähmung homöopathisch behandeln

Die Gesichtslähmung (Fazialisparese) ist das Ergebnis eines vollständigen oder teilweisen Ausfalls der Funktionen des zentralen Gesichtsnervs (Nervus facialis) im Hirnstamm. Dadurch erschlaffen die Gesichtsmuskeln auf einer Seite des Gesichts (halbseitige Fazialisparese) oder auf beiden Seiten des Gesichts (beidseitige Fazialisparese oder (Diplegia facialis). Typisch für die Gesichtslähmung ist eine Verformung des Gesichts, meist ein herunterhängender Mundwinkel. Eine Gesichtslähmung kann ohne offensichtlichen Grund auftreten, häufig liegt die Ursache im Unklaren. Die Fazialisparese, von der man nicht weiß, worin sie begründet ist, wird auch idiopathische Fazialisparese oder Bell’sche Gesichtslähmung bzw. Bell’sche-Parese (benannt nach dem Londoner Arzt Charles Bell) genannt. In manchen Fällen kann es ein Knochenbruch (Längs- und Querbrüche des Felsenbeins) sein, der zu einer Verletzung des Fazialisnervs und damit zu einer Gesichtslähmung führt. Weitere bekannte Ursachen für Gesichtslähmungen sind beispielsweise Infektionen (Borreliose), Tumore, angeborene Fehlbildungen, die Druck (Kompression) auf den Gesichtsnerv ausüben. Ohrenentzündungen (z. B. eine akute Mittelohrentzündung), Gürtelrose sowie Diabetes mellitus sind weitere mögliche Ursachen der Gesichtslähmung. Ein häufiger Grund für eine Gesichtslähmung ist der Schlaganfall. Die Fazialisparese ist in der Regel nicht schmerzhaft, dafür aber umso lästiger. In vielen Fällen kann sie behandelt werden, die erzielten Ergebnisse können zufriedenstellend sein und rasch eintreten.

Symptome der Gesichtslähmung

Es gibt verschiedene Formen der Gesichtslähmung. Bei manchen Betroffenen sind die Anzeichen derart geringfügig, daß sie davon überhaupt nichts bemerken. Die halbseitige Gesichtslähmung oder Fazialisparese ist das Ergebnis einer Schwäche des vor dem Hirnstamm liegenden zentralen Gesichtsnervs (Nervus facialis). Sie erklärt sich meistens durch einen beharrlichen Schmerz hinter einem Ohr oder eine länger anhaltende Steifheit des Nackens. Bei manchen Patienten kann sich eine solche Gesichtslähmung binnen weniger Tage oder Stunden verschlimmern. Die Paralyse manifestiert sich dann durch das einseitige Erschlaffen der Gesichtsmuskeln und kann auch zu Schwierigkeiten beim Sprechen oder Hören führen. Im Falle einer zentralen Gesichtslähmung, bei der die in das Kerngebiet des Gesichtsnervs führenden Nervenzellen geschädigt sind, ist vor allem die Mimik im Bereich des Mundes gestört. Charakteristisch für die zentrale faziale Parese ist, daß der Betroffene das auf der gelähmten Seite des Gesichts liegende Auge nur noch teilweise schließen kann.

Homöopathische Medikamente

Die Behandlung der Gesichtslähmung kann sich über Monate hinziehen. Für jeden Typ der Fazialisparese gibt es passende homöopathische Arzneimittel. Die Einnahme von Aconitum C9 alle 15 Minuten erweist sich als ideale Lösung für die durch Kälteexposition begünstigte halbseitige Gesichtslähmung. In Fällen chronischer Gesichtslähmung wird empfohlen, bis zur vollständigen Heilung dreimal täglich zu Causticum C5 zu greifen.

Wann einen Arzt aufsuchen?

Da es manchmal schwierig ist, die genaue Ursache einer Gesichtslähmung herauszufinden, wird stets empfohlen, einen Arzt möglichst früh hinzuzuziehen – sobald erste Zeichen von Muskelerschlaffung im Gesicht auftreten. Falls die Paralyse von einem unerträglichen Schmerz an den Ohren begleitet wird, ist die medizinische Meinung unumgänglich. Um eine auf Gesichtslähmung lautende Diagnose zu bestätigen oder zu invalidieren, können weiterführende medizinische Untersuchungen (Röntgentechnik, Computertomographie, Lumbalpunktion/Liquorpunktion zwecks Analyse von Rückenmarksflüssigkeit) durchgeführt werden.

Assoziierte Einzelmittel und Indikationen – “Gesichtslähmung”

Assoziierte Einzelmittel

  • Aconitum napellus
  • Causticum
  • Conium maculatum
  • Curare
  • Gelsemium sempervirens
  • Hypericum perforatum

Gut zu wissen: Gegenüber klassischen Behandlungsformen hat die Homöopathie den Vorteil, durch die regelmäßige Einnahme von präzise dosierten und völlig natürlichen, meist pflanzlichen, Arzneimitteln die Auswirkungen einer Gesichtslähmung zu begrenzen. Die homöopathischen Heilmittel Aconitum und Causticum beispielsweise bringen immer wieder zufriedenstellende Ergebnisse.

 

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Pathologie und Homöopathie sind zwei fest miteinander verbundene Wissenschaften. Während die medizinische Disziplin "Pathologie" die Lehre von den abnormen und krankhaften Vorgängen und Zuständen im Körper und deren Ursachen (Krankheitslehre) beschreibt, versteht sich die Homöopathie als eine sanfte Methode zur Heilung von Krankheiten. Die klassische Homöopathie ist eine auf dem Ähnlichkeitsprinzip fußende, ganzheitliche Heilmethode (Similia similibus curentur oder „Ähnliches wird durch Ähnliches geheilt“), die den Patienten in seiner Gesamtheit betrachtet. Jede Krankheit findet so ihre eigene, auf den Patienten abgestimmte Therapieform.