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Gebärmutterhalsentzündung

Die Gebärmutterhalsentzündung homöopathisch behandeln

Die Zervizitis ist eine Entzündung des Gebärmutterhalses, und zumeist auf Bakterien, Parasiten oder Viren zurückzuführen. Die Infektion wird hauptsächlich durch ungeschützten Geschlechtsverkehr mit einer Person ausgelöst, die an einer sexuell übertragbaren Infektion, Chlamydien-Infektionen, Gonorrhoe oder Herpes erkrankt ist. Sie kann aber auch die Folge einer Reizung oder einer Verletzung sein, die durch eine Intoleranz gegenüber chemischen Substanzen verursacht wurde, mit welchen Verhütungsmittel oder auch Tampons und Monatsbinden behandelt sind. Die an Zervizitis erkrankte schwangere Frau kann die Infektion ihrem Baby übermitteln. Bei unsachgerechter oder vernachlässigter Behandlung kann die Infektion die Erblindung des Babys zur Folge haben.

Die Gebärmutterhalsentzündung und ihre Symptome

Die Gebärmutterhalsentzündung verläuft oft asymptomatisch. Allerdings gibt es Hinweise für das Vorliegen der Erkrankung. Die Infektion kann durch Leukorrhoe, weißlichen, schleimigen oder eitrigen Ausfluß aus der Scheide ausgelöst werden. Dieser Ausfluß nimmt im Anschluß an den Menstruationszyklus an Intensität zu. Die Patientin zeigt vaginale Blutungen, Jucken oder eine Reizung des äußeren Bereichs der Geschlechtsorgane, Schmerzen während des Geschlechtsverkehrs und ein brennendes Gefühl beim Wasserlassen. In schwereren Fällen besteht die Neigung zu unangenehm riechenden, profusem Ausfluß, der von starkem vaginalem Jucken oder auch von Bauchschmerzen begleitet ist. Sogar Fieber oder Übelkeit ist denkbar, falls sich die Infektion im ganzen Körper ausbreitet.

Empfohlene homöopathische Behandlung

Argentum nitricum wird in Anbetracht seiner Wirksamkeit im Bereich des Gynäkologie als Leitmittel zur Behandlung von Zervizitis empfohlen. Dieses homöopathische Heilmittel aus Silbernitrat wird in Form von Globuli verabreicht. Gut behandeln lassen sich hauptsächlich Miktionsbeschwerden und Schmerzen im Bereich der Geschlechtsorgane. Die Dosierung liegt bei täglich 5 Globuli C9 bis C30. Die Behandlungsdauer beträgt ganze 3 Monate. Erigeron canadensis ist ein anderes homöopathisches Heilmittel, mit dem die Gebärmutterhalsentzündung behandelt werden kann. Diese zu den Korbblütengewächsen gehörende Pflanze, deren Polyine und Polyene entzündungshemmende Wirkung besitzen, wird täglich als Einzeldosis C15 genommen, um die Infektion zu stoppen.

Wann einen Arzt aufsuchen?

Bleibt die Gebärmutterhalsentzündung unbehandelt, kann sie sich im Körper ausbreiten und innere Organe erreichen, besonders die Fortpflanzungsorgane. Die medizinisch nicht versorgte oder nicht richtig ausgeheilte Gebärmutterhalsentzündung steht häufig einer Schwangerschaft entgegen und erhöht das Risiko einer Fehlgeburt. Deshalb ist es wichtig, sich bei auftretenden Schmerzen oder ungewohnten Blutungen sofort an einen Arzt zu wenden. Um eine Übertragung der Infektion auf den Geschlechtspartner zu vermeiden, sollte dieser in die Behandlung mit einbezogen werden. Gegebenenfalls müssen beide mit geeigneten Arzneimitteln behandelt werden.

Assoziierte Einzelmittel und Indikationen – “Gebärmutterhalsentzündung”

Assoziierte Einzelmittel

  • Argentum nitricum
  • Kalium bichromicum
  • Kreosotum
  • Nitricum acidum

Gut zu wissen: In der Behandlung der Gebärmutterhalsentzündung mit homöopathischen Arzneimitteln können Argentum nitricum und Erigeron canadensis auch die Probleme starker und schmerzhafter Menstruationsblutungen lösen. Ihr Anwendungsspektrum erfaßt sogar die Behandlung urologischer Störungen.

 

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Pathologie und Homöopathie sind zwei fest miteinander verbundene Wissenschaften. Während die medizinische Disziplin "Pathologie" die Lehre von den abnormen und krankhaften Vorgängen und Zuständen im Körper und deren Ursachen (Krankheitslehre) beschreibt, versteht sich die Homöopathie als eine sanfte Methode zur Heilung von Krankheiten. Die klassische Homöopathie ist eine auf dem Ähnlichkeitsprinzip fußende, ganzheitliche Heilmethode (Similia similibus curentur oder „Ähnliches wird durch Ähnliches geheilt“), die den Patienten in seiner Gesamtheit betrachtet. Jede Krankheit findet so ihre eigene, auf den Patienten abgestimmte Therapieform.