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Magen-Darm-Grippe

Magen-Darm-Grippe homöopathisch behandeln

Die Magen-Darm-Grippe oder Gastroenteritis verursacht Durchfall, Übelkeit und Erbrechen sowie Magenkrämpfe.

Den Boden für einen solchen Darminfekt bieten Viren, Bakterien und andere Mikroben, die den Magen- und Darmtrakt angreifen, indem sie das natürliche Gleichgewicht der Darmflora durcheinander bringen. In fast allen Fällen ist eine Magen-Darm-Grippe viral bedingt.

In der Behandlung von Durchfallerkrankungen wie Magen-Darm-Grippen werden homöopathische Heilmittel besonders gerne eingesetzt. Sie sind überaus wirksam und haben keine Nebenwirkungen. Gründliche Handinfektion bzw. Handhygiene ist bei der Magen-Darm-Grippe oberstes Gebot. Die Krankheit wird nämlich meistens durch Schmierinfektion übertragen. Eine weitere Gefahrenquelle sind rohe Lebensmittel, die vor ihrem Verzehr gründlich gewaschen werden müssen, da sie mit vielen Keimen behaftet sind. Im Vorfeld der Behandlung muß der Homöopath wissen, welche Symptome der Patient entwickelt und mit welcher Häufigkeit sie auftreten. Auch das Alter des Kranken ist ein wichtiges Kriterium, damit er die Therapie individuell auf seinen Patienten und den Schweregrad des Magen-Darm-Infekts abstimmen kann.

Die Magen-Darm-Grippe – Welches homöopathische Heilmittel für welche Symptome?

Der Kranke sollte dem behandelnden Homöopathen oder Heilpraktiker so präzise wie möglich mitteilen, welche Symptome er hat. Bauchschmerzen, Schwierigkeiten beim Stuhlgang, Blut im Stuhl, unverdaute Nahrungsmittel im Stuhl – er sollte seinem behandelnden Arzt oder Homöopathen nichts vorenthalten. Erst durch diese Informationen wird der Praktiker in die Lage versetzt, eine Behandlung auszuarbeiten, mit der sich die Gastroenteritis in kürzester Zeit besiegen läßt.

Die gleichen Informationen lassen Rückschlüsse darauf zu, ob die Ursache für die Durchfallerkrankung Viren oder eher Bakterien sind. In allen Fällen kann die homöopathische Behandlung gezielt mehrstufig erfolgen: Sie wirkt krampflösend,  nimmt den Brechreiz und stellt das Gleichgewicht der gestörten Darmflora wieder her, die ursächlich an wässrigen und breiigen Stühlen beteiligt ist. Homöopathische Heilmittel können verschrieben werden, wenn der Patient unablässig fröstelt und wenn ihm schwindlig ist. Für jedes Symptom der Magen-Darm-Grippe gibt es eine homöopathische Arznei, die aber stets in Abhängigkeit des allgemeinen Befindens und klinischen Bilds des Patienten steht.

Die Magen-Darm-Grippe homöopathisch behandeln

Die bakteriell bedingte Gastroenteritis wird durch kontaminierte Lebensmittel ausgelöst. Solche Gastroenteritiden sind einer Lebensmittelvergiftung vergleichbar. Schuld an der Erkrankung sind bakterielle Erreger, zumeist Salmonellen, wie man sie im rohen Eiweiß findet, Campylobacter und Clostridium. Typisch für diese Durchfallerkrankungen sind übelriechende und brennende Stühle sowie starke Koliken im Bauchraum.

Homöopathisch Abhilfe bringt Arsenicum album C5, von dem zuerst alle 15 Minuten, später stündlich eine Dosis genommen wird. Blähungen, bei denen sich der Patient durch wiederholtes Aufstoßen und häufige Flatulenzen Linderung verschafft, sollten mit Carbo vegetabilis C5 behandelt werden (stündlich eine Dosis). Manchmal verspürt der Patient zwar keinerlei Schmerzen, in seinem Stuhl befinden sich aber die Reste von unverdauter Nahrung. In einem solchen Fall wird zur stündlichen Einnahme von China officinalis C5 geraten.

Homöopathie für starke Magen-Darm-Grippen

Die Gastroenteritis kann mitunter ungewöhnlich heftig auftreten und von Fieber begleitet sein. Es kann einen extreme Müdigkeit überfallen.  Erbrechen, Blähungen und Bauchkrämpfe sind weitere Symptome. Wieder andere Patienten klagen vielleicht über sehr wenig Stuhlgang bis hin zur Verstopfung. Für diese klinischen Anzeichen ist in fast allen Fällen ein Virus verantwortlich, daher das Fieber und die Gewalt, mit der die Darmflora aus dem Gleis gerät.

Schmerzlinderung erfährt der Patient durch Cadmium sulfuricum, ein homöopathisches Mittel, das für seine therapeutische Wirkung in der Behandlung von akuter Gastroenteritis bekannt ist. Cadmium sulfuricum stört nämlich ganz erheblich die Arbeit dieser Krankheitserreger, die den Brechdurchfall erst ermöglichen. Alternativ kann mit Podophyllum peltatum C15 gearbeitet werden. Sofern der Patient nicht unter Verstopfung leidet, sollte er 5 Kapseln dieses homöopathischen Mittels nehmen.

Homöopathische Behandlung für anfällige Durchfallpatienten

Für Säuglinge und Kleinkinder, kranke und ältere Menschen bergen Durchfallerkrankungen große Gefahren. Rasche Austrocknung, blutige Stühle und itensiver und extrem fester Schlaf gehören bei ihnen zu den häufigsten Anzeichen der Erkrankung. Sie zeigen oftmals Temperaturen über 38° C und müssen sich erbrechen, auch ohne zuvor Nahrung zu sich genommen zu haben. Diesen aufgrund ihrer Konstitution besonders gefährdeten Patienten wird in der Regel die Einnahme von Magnesium carbonicum verschrieben. Magnesium carbonicum ist eines der ganz großen Konstitutionsmittel der homöopathischen Heilkunde und für empfindliche Kinder und ältere Menschen besonders empfehlenswert.

Assoziierte Einzelmittel und Indikationen – “Magen-Darm-Grippe”

Einzelmittel

Indikationen

 

Gut zu wissen: Besser als alle anderen Medikamente bei einer Magen-Darm-Grippe sind homöopathische Heilmittel. Sie helfen nicht nur über die Symptome hinweg, sondern regulieren darüber hinaus die gestörte Darmflora.

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Pathologie und Homöopathie sind zwei fest miteinander verbundene Wissenschaften. Während die medizinische Disziplin "Pathologie" die Lehre von den abnormen und krankhaften Vorgängen und Zuständen im Körper und deren Ursachen (Krankheitslehre) beschreibt, versteht sich die Homöopathie als eine sanfte Methode zur Heilung von Krankheiten. Die klassische Homöopathie ist eine auf dem Ähnlichkeitsprinzip fußende, ganzheitliche Heilmethode (Similia similibus curentur oder „Ähnliches wird durch Ähnliches geheilt“), die den Patienten in seiner Gesamtheit betrachtet. Jede Krankheit findet so ihre eigene, auf den Patienten abgestimmte Therapieform.