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Gastro-ösophagealer Reflux

Gastro-ösophagealen Reflux homöopathisch behandeln

Die gastroösophagealen Reflux-Krankheit (GERD) ist eine gutartige Erkrankung, die einen anormalen Aufstieg von Mageninhalt in die Speiseröhre bewirkt. Bei ausbleibender Behandlung kann die Reflux-Krankheit zu Komplikationen führen. Die Erkrankung betrifft vor allem ältere Menschen über 50, Frauen in den letzten drei Monaten einer Schwangerschaft und übergewichtige Personen. Reflux kann auch bei Hiatushernie beobachtet werden. Darüber hinaus gibt es eine höhere Inzidenz der gastroösophagealen Reflux-Krankheit bei Rauchern.

Symptome

Die Symptome treten in erster Linie nach den Mahlzeiten oder bei Nacht auf, können aber auch bei bestimmten Bewegungen (Flexion des Rumpfes nach vorne) beobachtet werden. Der Patient fühlt eine saure Flüssigkeit in die Kehle aufsteigen, wodurch ein brennendes Gefühl oder gar retro-sternale Schmerzen entstehen. Häufiger Schluckauf kann ebenso beobachtet werden wie übelriechender Atem. Reflux kann Asthma verschlimmern. Bei Säuglingen ist Rückfluss aufgrund des noch nicht voll ausgebildeten Magen-Darm-Trakts häufig, aber ungefährlich.

Die gastroösophageale Refluxkrankheit der Speiseröhre kann zu Komplikationen führen, etwa Entzündungen (z. B. Ösophagitis), diese wiederum kann eine peptische Stenose (Abnahme des Kalibers der Speiseröhre) auslösen. Die geschwächte Magenschleimhaut kann zu kleineren, aber relativ hartnäckigen Blutungen führen und so den Gesundheitszustand des Patienten langsam, aber allmählich verschlechtern. Studien haben gezeigt, dass eine Änderung der Struktur der Speiseröhrenschleimhaut das Krebsrisiko erhöht. Letzterer kann aber nur durch Analyse eines Gewebefragments (Biopsie) im Rahmen einer Gastroskopie diagnostiziert werden.

Die gastroösophageale Reflux-Krankheit homöopathisch behandeln

Um Verkrampfungen im Ösophagussphinkter zu lösen, muß zuerst die Peristaltik der Magenmuskulatur (Magenmotilität) verbessert werden. Hierfür wird 15 Minuten vor und nach den Mahlzeiten Nux vomica (C4-C5) genommen. Zum Schutz vor Verbrennungen der Speiseröhre (Ösophagitis), werden Medikamente in geringer Potenz empfohlen, z. B. Robinia, Capsicum, Sulfuricum acidium, Cantharis oder Iris versicolor. Diese Mittel werden dreimal täglich vor den Mahlzeiten genommen. Umgekehrt wird bei Sodbrennen zu hochpotenzierten Mitteln gegriffen, und zwar einmal täglich oder einmal wöchentlich. Hier entscheiden die Symptome. Geeignete Mittel sind Cuprum carbonicum, Calcium carbonicum, Nux vomica oder Lycopodium.

Bei Babys ist gastroösophagealer Reflux häufig. Die Symptome verschwinden in der Regel spontan zwischen dem sechsten und zwölften Lebensmonat. Bei häufig auftretendem Reflux, der die Gesundheit des kleinen Patienten angreift, ist es möglich, 5 Globuli Cuprum C9 in der Flasche aufzulösen und zu trinken zu geben.

Wann einen Arzt aufsuchen

Bestimmte Anzeichen sind untypisch und können auf eine schwerere Erkrankung hinweisen. Ein Arzt sollte hinzugezogen werden bei häufigem Verschlucken, bei Schluckbeschwerden, die flüssige wie feste Nahrung gleichermaßen betreffen, bei rapidem Gewichtsverlust, bei Bauchschmerzen und Erbrechen, bei blutdurchzogenem oder eindeutig blutigem Sputum und bei schwarz gefärbtem Stuhl (zeigt gastrointestinale Blutungen an). Ganz allgemein sollten sich Betroffene über 45, bei denen es mindestens einmal in der Woche zu starkem Reflux kommt, ärztlich überwachen und regelmäßig zusätzliche Untersuchungen (Endoskopie) vornehmen lassen. Säuglinge sollten dem Arzt vorgestellt werden, wenn die Erkrankung mit Durchfall oder Fieber, Gewichtsverlust oder stagnierender Gewichtskurve einhergeht.

Assoziierte Einzelmittel und Indikationen – “Gastroösophagealer Reflux”

Assoziierte Einzelmittel

  • Argentum nitricum
  • Iris versicolor
  • Kalium carbonicum
  • Nux vomica
  • Robinia pseudoacacia
  • Sulfuricum acidum

Indikationen

  • Dyspepsie, Reizmagen
  • Gastritis, Magenschleimhautentzündung

Gut zu wissen: Da die Symptome der gastroösophagealen Reflux-Krankheit meistens nach den Mahlzeiten auftreten, müssen die homöopathischen Hilfsmittel möglichst vor den Mahlzeiten genommen werden. Nux vomica verbessert die Magenmotilität, Cuprum metallicum schützt die Speiseröhre vor Verätzungen.

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Pathologie und Homöopathie sind zwei fest miteinander verbundene Wissenschaften. Während die medizinische Disziplin "Pathologie" die Lehre von den abnormen und krankhaften Vorgängen und Zuständen im Körper und deren Ursachen (Krankheitslehre) beschreibt, versteht sich die Homöopathie als eine sanfte Methode zur Heilung von Krankheiten. Die klassische Homöopathie ist eine auf dem Ähnlichkeitsprinzip fußende, ganzheitliche Heilmethode (Similia similibus curentur oder „Ähnliches wird durch Ähnliches geheilt“), die den Patienten in seiner Gesamtheit betrachtet. Jede Krankheit findet so ihre eigene, auf den Patienten abgestimmte Therapieform.