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Gallenkolik, Cholelithiasis

Die Gallenkolik homöopathisch erleichtern

Die Gallenkolik oder Cholelithiasis ist eine Folge von Gallensteinen. Solche Steine werden durch Obstruktion der Gallenblase und Gallengänge verursacht. Es gibt zwei Typen von Cholelithiasis. Am häufigsten ist die Kolik der Agglomerate von Gallencholesterin. Diese Cholesterinsteine-Steinchen haben einen Durchmesser von etwa, 0,5 bis 2 mm und sind von heller, gelber Farbe. Die zweite Form, der schwarze Bilirubinstein, ist ein Gemisch aus Gallensalzen und Bilirubin.

Gallenkolik – Symptome

Gallensteine lösen sich nicht von alleine auf. Nur der sandkorngroße Gallengries kann unter Umständen alleine aus der Gallenblase abwandern. Manchmal versuchen die Gallensteine aus der Gallenblase herauszuwandern, bleiben dann aber in den Gallengängen bzw. im Ductus choledochus stecken. Dort lösen sie dann eine Gallensteinkolik oder Gallenkolik aus. Der Betroffene leidet dabei unter heftigen Schmerzen im oberen Teil des Unterleibes und unter den Rippen, der mehr oder weniger lange anhält oder mit Unterbrechungen immer wieder auftritt. Hat die Krise nach 90 Minuten nicht nachgelassen, besteht die Gefahr einer akuten Cholezystitis, also Gallenblasenentzündung.

Die Behandlung von gutartigen Gallenkoliken

Um sich bei einer gutartigen Gallenkolik Erleichterung zu verschaffen, kombiniert man Berberis vulgaris C5, Magnesium phosphoricum C9 und Calcium carbonicum C5. Die Mittel werden reihum in einem Abstand von je 15 Minuten genommen, und zwar zu je 3 Globuli. Treten die Krisen immer wieder auf, die Behandlung mit Sepia biliare C7 und Cholesterinum C7 vervollständigen. Die korrekte Dosis liegt bei 5 Globuli jedes Mittels, einmal täglich. Bei besonders starkem, aber urplötzlich verschwindendem Schmerz, stündlich wechselweise 3 Globuli Magnesium phosphoricum C6 und drei weitere in der Potenz C7 nehmen. Ausgeprägte Schmerzen, die sich im Zusammenhang mit Aufregung noch verschlimmern, lassen sich durch Chamomilla vulgaris C9 (alle 60 Minuten 3 Globuli) und warme Wickel beruhigen.

Was hilft, wenn die Gallenkolik in eine akute Gallenblasenentzündung umschlägt

In manchen Fällen kann die Gallenkolik zu einer Gelbsucht führen und sogar einen Krankenhausaufenthalt erforderlich machen. Eine solche Komplikation der Gallenkolik kann im schlimmsten Fall sogar tödlich sein. Deshalb muß sie schnellstens behandelt werden. Folgende Rezeptur kann sich als hilfreich erweisen: Je 5 Globuli Berberis vulgaris C5, Lycopodium C7, Calcium carbonicum C7, Belladonna C7, Arnica C5, Ocimum canum C5 und Pareira brava C5 in einem kleinen Glas Wasser auflösen und gut schütteln. Von dieser Mischung alle 15 Minuten einen Kaffeelöffel einnehmen.

Wann einen Arzt aufsuchen?

Einen Arzt aufsuchen sollte der Patient, dessen Zustand sich trotz homöopathischer Behandlung nicht bessert, obwohl er die verschriebenen Dosen peinlich genau eingehalten hat,. Verschlimmert sich die Erkrankung sichtbar, gesellen sich mit oder ohne homöopathische Behandlungsmaßnahmen zu den Gallenbeschwerden Erbrechen, Schüttelfrost und Fieber, muß umgehend ein Mediziner hinzugezogen werden. Allein er kann in einem solchen Fall sagen, welche Therapie die richtige ist.

Assoziierte Einzelmittel und Indikationen – “Gallenkolik”

Assoziierte Einzelmittel

  • Berberis vulgaris
  • Calcium carbonicum Hahnemanni, Calcium carbonicum, Calcium ostrearum
  • Chamomilla vulgaris
  • Chelidonium majus
  • Colocynthis
  • Magnesium phosphoricum
  • Ricinus communis

Indikationen

  • Kolik
  • Nierenkolik

Gut zu wissen: Mit homöopathischen Mitteln ist es nicht nur möglich, dem Patienten einer Gallenkolik Linderung zu verschaffen, sondern auch neue Krisen zu vermeiden.

 

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Pathologie und Homöopathie sind zwei fest miteinander verbundene Wissenschaften. Während die medizinische Disziplin "Pathologie" die Lehre von den abnormen und krankhaften Vorgängen und Zuständen im Körper und deren Ursachen (Krankheitslehre) beschreibt, versteht sich die Homöopathie als eine sanfte Methode zur Heilung von Krankheiten. Die klassische Homöopathie ist eine auf dem Ähnlichkeitsprinzip fußende, ganzheitliche Heilmethode (Similia similibus curentur oder „Ähnliches wird durch Ähnliches geheilt“), die den Patienten in seiner Gesamtheit betrachtet. Jede Krankheit findet so ihre eigene, auf den Patienten abgestimmte Therapieform.