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Fistel

Fisteln homöopathisch behandeln

Fisteln sind röhren- oder röhrennetzartige Gänge zwischen einem inneren Hohlorgan und anderen Organen oder der Körperoberfläche. Diese Verbindungen sind nicht von Natur aus vorhanden, zu ihnen kommt es im Zusammenhang mit anderen Pathologien. Gänge zwischen zwei inneren Organen werden als innere Fistel bezeichnet. Wenn der Kanal einen Kontakt zwischen der Haut und den inneren Organen herstellt, ist die Fistel extern. Je nachdem, welche Ursache zu der Fistel führt, wird zudem in zwei Arten unterschieden, nämlich in die Röhrenfistel und die Lippenfistel. Fisteln können durch Abszesse, Gallensteine, Tumore, Operationen oder Unfall verursacht werden, sie können aber auch seit der Geburt vorhanden sein.

Fisteltypen – Symptome, Diagnose

Fisteln erkennt man daran, daß sie einen Eiterdurchbruch bilden, der Eiter kann sich nach außen ergießen oder er kann nach innen fließen. Patienten mit Pneumopathien sind besonders anfällig für Fisteln. Zumeist sind die Symptome aber nicht eindeutig erkennbar. Der Betroffene kann unter Durchfall leiden, ihm kann häufig schwindlig werden, bei anderen Fisteltypen kommt es zu Hörverlust.

Die einzig sichere Diagnose besteht in der klinischen Untersuchung und in Röntgenaufnahmen der betroffenen Organe. Gewißheit bringt eine Fistulographie, bei welcher dem Patienten ein jodhaltiges Kontrastmittel unter die Haut gespritzt wird, um den Fistelverlauf auf dem Röntgenbild sichtbar zu machen. In bestimmten Fällen muß der Patient sogar operiert werden, um den Verlauf der Fistel erkennen zu können. Die Diagnostik unterscheidet sich von einem Patienten zum anderen, was an der Vielzahl der existierenden Fisteltypen liegt.

Zu den bekanntesten Fisteltypen gehört die Analfistel oder Afterfistel, die sich im Rektalbereich bildet. Manche Fisteln haben entzündliche Geschwüre zum Auslöser, dies ist der Fall der enterovesikalen Fistel oder Harnfistel. Zu den vielen verschiedenen Arten derartiger Infektionsherde gehören Fisteln der Atemwege, Nasenfisteln, Ohrenfisteln, arteriovenöse Fisteln, Lymphfisteln, Perilymphfisteln. . . Dank der Homöopathie und ihrer Heilmittel können Fisteln weniger schmerzhaft und weniger störend für den Betroffenen sein.

Erleichterung bei einer Zahnfistel bringen

Die homöopathische Behandlung hängt vom Fisteltyp ab, den man entwickelt. Zu den am einfachsten zu behandelnden Fisteln gehört die Zahnfistel. Silicea C4 wird bei Fisteln verschrieben, die eitern, aber ohne daß eine Entzündung vorliegt. Das Mittel wird zweimal täglich genommen, zu Anfang in niedriger Potenz, dann nach und nach in immer höheren Potenzen. Eiternde Fisteln, die auf eine fortgeschrittene Karies zurückzuführen sind, können mit Fluoricum acidum erleichtert werden. Für die chronische Zahnfistel bei gleichzeitiger Parodontopathie gibt es Hekla lava C5. Das Mittel wird zweimal oder dreimal täglich genommen, bis der Patient Erleichterung verspürt.

Andere Fisteltypen mit Hilfe von Homöopathika versorgen

Fisteln, die Ursache von Hämorriden sind, können Krampfadern in der anorektalen Region verursachen. Für dermaßen komplexe Fälle empfiehlt man eine Assoziation von Berberis C5 und Silicea C7 zu je 3 Globuli, dreimal pro Tag. Berberis C5 und C9 wird daneben in der Behandlung der klassischen Afterfistel verordnet. Andere Fisteln erfordern die Intervention des Facharztes.

Wann einen Arzt aufsuchen?

Patienten, die eine arteriovenöse Fistel entwickeln, müssen sich in die Hände eines Chirurgen begeben. Nur durch einen operativen Eingriff kann die Verbindung zwischen der Arterie und der Vene unterbrochen werden. Nieren-Dialyse-Patienten dagegen benötigen sogar eine künstlich gelegte arteriovenöse Fistel, um die Hämodialyse zu vereinfachen. Angeborene oder erworbene ösophagotracheale Fisteln werden im Krankenhaus versorgt. Sie können nur operativ behandelt werden, manchmal ermöglicht nur eine Prothese (z. B. Stentimplantation) mit der ösophagotrachealen Fistel zu leben.

Assoziierte Einzelmittel und Indikationen – “Fistel”

Assoziierte Einzelmittel

  • Pyrogenium

Gut zu wissen: Vor jedweder Behandlung ist die Ausschlußdiagnose von vorrangiger Bedeutung. Zu den am schwersten Fisteln zählen ohne Zweifel die arteriovenöse Fistel und die jejuno-kolische Fistel.

 

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Pathologie und Homöopathie sind zwei fest miteinander verbundene Wissenschaften. Während die medizinische Disziplin "Pathologie" die Lehre von den abnormen und krankhaften Vorgängen und Zuständen im Körper und deren Ursachen (Krankheitslehre) beschreibt, versteht sich die Homöopathie als eine sanfte Methode zur Heilung von Krankheiten. Die klassische Homöopathie ist eine auf dem Ähnlichkeitsprinzip fußende, ganzheitliche Heilmethode (Similia similibus curentur oder „Ähnliches wird durch Ähnliches geheilt“), die den Patienten in seiner Gesamtheit betrachtet. Jede Krankheit findet so ihre eigene, auf den Patienten abgestimmte Therapieform.