Retrouvez-nous
Homéopathie Facebook Homéopathie Twitter
Werbung

Fieber

Fieber homöopathisch bekämpfen

Fieber ist ein Zustand, bei dem der Körper mit Unwohlsein, Schmerzen und Schlappheit reagiert. Eine Krankheit ist Fieber selber aber nicht. Vielmehr zeigt Fieber an, daß eine Störung vorliegt und der Körper seinen natürlichen Abwehrmechanismus auf Angriffe durch Krankheitserreger aktiviert hat.

Wie sich der Körper wehrt

Fieber zeigt sich in einer Erhöhung der normalen Körpertemperatur. Bei Warmblütern, zu denen auch der Mensch gehört, kann die Körpertemperatur auf über 40° C ansteigen. Die normale Körpertemperatur beim gesunden Menschen liegt bei 36,5 bis 37,5° Celsius, darüber liegende Werte gelten als erhöhte Temperatur. Ab 38° C spricht man von Fieber. Für die Messung der Körpertemperatur benötigt man ein Thermometer. Die Temperaturprüfung kann auf verschiedene Weisen an mehreren Stellen des Körpers erfolgen, hauptsächlich am Po (rektal), unter den Achseln (axillar), im Mund (oral), im Ohr (aurikulär). Bei Kindern bis zu fünf Jahren gilt die rektale Methode als die zuverlässigste, sie wird aber als besonders unangenehm empfunden und ist auch hygienisch nicht unbedenklich. Ansonsten ist es eigentlich egal, welche Methode zur Anwendung kommt, praktisch und zuverlässig sind vor allem die orale und die aurikuläre Fiebermessung.

Säuglinge und Kleinkinder fiebern weitaus häufiger (und stärker) als Erwachsene, die für ihren Teil aber auch nicht verschont bleiben. Fieber ist ja wie gesagt, eine Abwehrreaktion des körpereigenen Immunsystems. Wenn Bakterien, Parasiten und andere Krankheitserreger den Körper angreifen und dessen Gleichgewicht durch ihre Vermehrung und die damit verbundene Verbreitung von chemischen Substanzen im Organismus gefährden, reagieren die weißen Blutkörperchen (Leukozyten), deren Hauptfunktion die Abwehr von Krankheitserregern ist, indem sie die Bildung von endogenen (körpereigenen) Pyrogenen veranlassen. In der Folge dazu zeigt der Körper dann Reaktionen wie Fieber. Da sich Mikroben und Parasiten bei hohen Temperaturen nicht mehr richtig vermehren können, wird ihr Aktionsfeld durch die Pyrogenbildung gebremst oder sogar gestoppt. Eine erhöhte Körpertemperatur ist aber nicht zwangsläufig ein Anzeichen dafür, daß eine Erkrankung vorliegt. In manchen Fällen genügt intensive körperliche Aktivität wie z. B. Sport, große Hitze, ein Sonnenbrand als Folge von zu starker Sonneneinstrahlung oder auch eine Hormonstörung. Fieber kann aber auch eine Reaktion auf die Einnahme von bestimmten Medikamenten sein.

Fieber und seine Ursachen

Steigt die Körpertemperatur auf über 38° Celsius an, spricht man von Fieber. Je nach Einzelfall und Person können sich weitere Symptome zur Veränderung der Körpertemperatur hinzugesellen. So kann es geschehen, daß die Körpertemperatur durch starken Durst gepaart mit einem Gefühl von Beklommenheit und Angst sowie trockener Haut ganz plötzlich nach oben schnellt. Eine Körpertemperatur von 38,5° Celsius und eine abwechselnd stark gerötete und leichenblasse Gesichtshaut weisen auf eine fiebrige Reaktion hin. Manchmal klagt der Betroffene auch über starke Ermüdung, einen trockenen Mund, großen Durst und Schüttelfrost. Einem Muskelkater ähnliche Schmerzen, starke Transpiration und Zittern sind weitere Begleiterscheinungen. Um eine hohe Körpertemperatur zu gewährleisten, werden vom Hypothalamus, einer zentralen Drüse im Gehirn, Substanzen ausgeschüttet, welche die Kontraktion der Muskeln veranlassen – daher das Zittern am ganzen Körper. Zwecks Temperaturregulierung schwitzt der Körper und setzt so die produzierte Wärme frei. Durch den Schweiß auf der Haut entsteht Verdunstungskälte, wodurch die Körpertemperatur abfallen kann. In ganz seltenen Fällen zeigt der Betroffene schmierigen, übelriechenden Schweiß. Kleinere Kinder, insbesondere aber Säuglinge unter drei Monaten, werden manchmal von wahren Fieberkrämpfen geschüttelt.

Fieber homöopathisch behandeln

Die Behandlung einer fiebrigen Reaktion, für die sich verschiedene homöopathische Mittel anbieten, sollte in Abhängigkeit ihrer wahren Ursache erfolgen. Generell wirken alle Therapien aber nur symptomatisch, schmerzlindernd und lindern das mit dem Temperaturanstieg einhergehende Unwohlsein. In allen Fällen wird darauf geachtet, die Globuli, Tabletten oder Tropfen mindestens 60 Minuten vor oder nach dem Konsum von Kaffee oder Tabak zu nehmen. Bei Fieber ohne übermäßige Transpiration oder starke Ruhelosigkeit sollte man halbstündlich jeweils 3 Globs. Aconit C15 nehmen. Diese Fieberreaktion ist zumeist nur eine Folge von plötzlicher Kälte. Ist ein Sonnenstich oder eine Allergie Auslöser der fiebrigen Reaktion, sollte man besser zu Belladonna C9 anstatt Aconit greifen.

Fieber kann ein erstes Anzeichen für einen möglichen Infekt wie etwa eine Rhinopharyngitis, Bronchitis oder Otitis sein. Die Körpertemperatur beträgt dabei um die 38,5° C, die Augen glänzen, die Gesichtshaut ist abwechselnd stark gerötet und eher bleich und blaß. In einem solchen konkreten Fall greift man am besten alle halbe Stunde zu 3 Globs. Ferrum phosphoricum C5. Ein grippaler Infekt geht zumeist mit Fieber und Schüttelfrost und starkem Durst einher. Der Körper will nur eines, nämlich Ruhe. Eine gute homöopathische Lösung hierbei ist die Einnahme von jeweils 3 Globs. Bryonia C5 alle 30 Minuten. Schwitzt der Patient während der Fieberattacke stark und ist der Schweiß ölig und übelriechend, dann ist Mercurius solubilis C5 genau richtig, wovon alle halbe Stunde 3 Kügelchen genommen werden.

Wann ein Arzt aufgesucht werden sollte

Für jeden fiebrigen Zustand sollte unbedingt herausgefunden werden, ob eine Krankheit die Ursache ist und wenn ja, welche. Unter Umständen ist der Arztbesuch unumgänglich, um der auslösenden Erkrankung auf die Spur zu kommen. Hohes Fieber bei Kindern, das seit zwei Tagen anhält und über 39° Celsius auf dem Thermometer zeigt, bedarf grundsätzlich ärztlicher Untersuchung. Steigt die Temperatur auf über 40° C, muß der Patient unabhängig von seinem Alter unverzüglich einem Arzt vorgestellt werden.

Bestimmte Symptome sollten als Alarmzeichen gewertet werden, auch wenn die Temperatur unter 40° C bleibt. Dazu gehören rote hämorrhagische Flecken, Hautschwellungen, Schmerzen und profuse Hautrötungen, einen steifen Hals begleitender akuter Kopfschmerz (ein Anzeichen dafür, daß vielleicht eine Meningitis vorliegt), Brennen und Jucken im Genitalbereich (deuten auf eine mögliche Harnwegsinfektion hin), starkes Zittern, Husten gefolgt von Atemnot (erstes Anzeichen für einen eventuellen Atemwegsinfekt). Ist das Fieber besonders hartnäckig, geht es trotz aller Behandlungsversuche nicht zurück, sollte der Betroffene unbedingt einen Arzt aufsuchen, auch wenn keines der vor beschriebenen Symptome vorliegt.

 

Assoziierte Einzelmittel und Indikationen – “Fieber”

Assoziierte Einzelmittel

Indikationen

 

Gut zu wissen: In der homöopathischen Fiebertherapie geht es darum, das körperliche Befinden des Betroffenen zu bessern, ohne die das Fieber auslösende Immunantwort zu stoppen. Die existierenden homöopathischen Mittel und ihre sorgfältig erforschten Dosierungsformen machen es ohne weiteres möglich, Fieber in der Regel erfolgreich bei sich zu Hause zu behandeln. Ein Arztbesuch ist nur in ganz bestimmten Fällen erforderlich.

 

 

VN:F [1.9.11_1134]
Bewertung: 3.5 ( 6 Stimmen)
Fieber, 3.5 out of 5 based on 6 ratings

3 Beiträge zu “Fieber

  1. Pingback: Homöopathie und Grippe, homöopathische Grippemittel | Homöopathiewelt

  2. Pingback: Homöopathikum Bryonia alba, die Zaunrübe in der Homöopathie | Homöopathiewelt

  3. Pingback: Homöopathische Heilmittel gegen Abszesse und Entzündungen | Homöopathiewelt

Eine Antwort abgeben

Ihre E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht Pflichtfelder sind mit * markiert.

*

Sie können folgende HTML-Tags und Attribute benutzen: <a href="" title=""> <abbr title=""> <acronym title=""> <b> <blockquote cite=""> <cite> <code> <del datetime=""> <em> <i> <q cite=""> <s> <strike> <strong>

Pollenfluganzeige
Pollenflugkalender
Werbung
Aktuelle Kommentare
Copyright © 2011 - 2014 Homöopathie - Alle Rechte vorbehalten | Linkpartner | Impressum - Kontakt
Pathologie und Homöopathie sind zwei fest miteinander verbundene Wissenschaften. Während die medizinische Disziplin "Pathologie" die Lehre von den abnormen und krankhaften Vorgängen und Zuständen im Körper und deren Ursachen (Krankheitslehre) beschreibt, versteht sich die Homöopathie als eine sanfte Methode zur Heilung von Krankheiten. Die klassische Homöopathie ist eine auf dem Ähnlichkeitsprinzip fußende, ganzheitliche Heilmethode (Similia similibus curentur oder „Ähnliches wird durch Ähnliches geheilt“), die den Patienten in seiner Gesamtheit betrachtet. Jede Krankheit findet so ihre eigene, auf den Patienten abgestimmte Therapieform.