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Fersenschmerz (Talalgie)

Homöopathische Hilfe bei Fersenschmerzen

Der medizinische Begriff Talalgie bezeichnet Beschwerden, die infolge von Überlastungserscheinungen Schmerzen im Bereich der Ferse auslösen. Der Mediziner unterscheidet den oberen (dorsalen) und den unteren (plantaren) Fersenschmerz, die verschiedene Ursachen haben können, darunter der Fersensporn oder Kalkaneussporn, auch Haglund-Ferse genannt, und die Achillodynie. Bei dem Fersensporn führt ein spitzer Knochenfortsatz in der Plantarfaszie (Bindegewebsplatte) der Fußsohle zu stechenden Schmerzen, die Achillodynie ist ein Schmerzsyndrom durch chronische Überbeanspruchung der Achillessehne. In beiden Fällen kann es zu entzündlichen Reaktionen kommen. Häufigste Auslöser von Fersenschmerzen sind Übergewicht, Überbeanspruchung bei intensiven sportlichen Aktivitäten, falsches Schuhwerk (zu feste Schuhe, zu hohe Absätze). Daneben können Fersenschmerzen aber auch die Folge eines Traumas oder einer Arthritis sein. In diesem Zusammenhang zu nennen sind vor allem die Bursitis der anterioren Achillessehne (Albert-Krankheit oder Achillobursitis), eine Entzündung des Schleimbeutels, und die Sever-Krankheit, eine Form von Osteochondrose. Neben einer Leistungsbeeinträchtigung kann es auch zu einer zeitweiligen Bewegungsunfähigkeit des betroffenen Fußes kommen, die Erkrankung lässt sich aber sehr gut medizinisch behandeln. Unter anderem sind homöopathische Mittel eine einfache und effektive Art und Weise.

Fersenschmerz – Symptome

In den meisten Fällen kündigt sich eine Talalgie mit heftigen Schmerzen in der Ferse an. Typisch sind akute Schmerzen morgens, direkt beim Aufwachen. Der erste Schritt aus dem Bett gibt Aufschluss über die Natur der Erkrankung. Schmerzt z. B. der „Belastungsfuß“, kann unter Umständen eine Spondyloarthritis vorliegen. Der Schmerz kann im Laufe des Tages nachlassen oder sich mal an der einen, dann an der anderen Fußsohle bemerkbar machen. Bei einer Achillobursitis oder Schleimbeutelentzündung der Achillessehne zeigen sich Beschwerden insbesondere beim Aufsetzen des Fußes oder durch das Tragen bestimmter Schuhe. Die Fersenbeinapophyse bei Kindern und Jugendlichen (Apophysitis calcanei oder Sever-Krankheit) bezeichnet Druckschmerz und Bildung eines Fersenbeinhöckers, der mit Schwellungen und Rötungen verbunden ist.

Homöopathische Behandlung von Fersenschmerzen

Die in der Behandlung von Talalgien empfohlenen Vorsichts- und Korrekturmaßnahmen (Schonung, orthopädische Einlagen…) können durch Hekla lava ergänzt werden. Hekla ist das Homöopathikum der Wahl bei Fersensporn. Dieses problemlos erhältlich Mittel verspricht rasche und effiziente Heilung und ist in niedrigen Potenzen besonders wirksam. Die empfohlene Dosierung für Hekla lava liegt bei 2 täglichen Einnahmen in der Potenz C3 oder C4, und zwar bis der Schmerz vollkommen verschwunden ist. Auch Medorrhinum hilft bei Fersenschmerzen sehr gut und wird somit immer wieder empfohlen. Das Mittel passt besonders zu Schmerzen, die sich durch Berührung und Feuchtigkeit, aber auch durch Reibung, Tendenz zur Versteifung und Deformierung der Gelenke verschlimmert sehen. Für die Dosierung sind zwei Optionen verfügbar: Man kann drei Tage in Folge Medorrhinum C9 plus Medorrhinum C30 in täglich einmaliger Dosis nehmen oder alternativ alle zwei Wochen zu einer Dosis Medorrhinum C15 oder C30 greifen.

Wann einen Arzt aufsuchen?

Wenn sich der Schmerz auf das Wadenbein ausbreitet und trotz homöopathischer Behandlung nicht nachlässt, sollten medizinische oder orthopädische Maßnahmen eingeleitet werden. Dem Mediziner stehen verschiedene Therapieformen zur Verfügung, die in Abhängigkeit der Schwere des Schadens oder der Entzündung gewählt werden. Neben der lokalen Anwendung von Antiphlogistika und etwa einer Fersenerhöhung zwecks Entlastung des Fersenbeins kommen vor allem die Stoßwellenbehandlung, Elektrotherapie, Kryotherapie oder Physiotherapie zur Anwendung. Ein operativer Eingriff wird nur als äußerstes Mittel nach meist einjähriger Behandlung ohne Erfolg in Erwägung gezogen.

Assoziierte Einzelmittel und Indikationen – “Fersenschmerz”

Assoziierte Einzelmittel

  • Kalium bichromicum

Indikationen

Gut zu wissen: Die durch Fersenschmerzen ausgelösten Beschwerden können rasch und wirksam durch homöopathische Arzneimittel erleichtert werden. Wird eine Talalgie medizinisch oder auch homöopathisch korrekt versorgt, sobald die ersten Symptome auftreten, können Deformierungen des Sprunggelenks vermieden werden.

 

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Fersenschmerz (Talalgie), 2.3 out of 5 based on 71 ratings

1 Beitrag zu “Fersenschmerz (Talalgie)

  1. .. wo, und in welcher Prüfung von Hekla ist der Bezug zum Fersensporn zu finden? Leider wird auch in der Homöopathie schon seit Generationen ungeprüft abgeschrieben :-(

    Laurenz

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Pathologie und Homöopathie sind zwei fest miteinander verbundene Wissenschaften. Während die medizinische Disziplin "Pathologie" die Lehre von den abnormen und krankhaften Vorgängen und Zuständen im Körper und deren Ursachen (Krankheitslehre) beschreibt, versteht sich die Homöopathie als eine sanfte Methode zur Heilung von Krankheiten. Die klassische Homöopathie ist eine auf dem Ähnlichkeitsprinzip fußende, ganzheitliche Heilmethode (Similia similibus curentur oder „Ähnliches wird durch Ähnliches geheilt“), die den Patienten in seiner Gesamtheit betrachtet. Jede Krankheit findet so ihre eigene, auf den Patienten abgestimmte Therapieform.