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Extrasystole

Homöopathische Therapie bei Herzstolpern

Die Extrasystole ist eine Herzrhythmusstörung, die je nach dem Ort ihres Auftretens als ventrikuläre Extrasystole (VES, Entstehung in einer der Herzkammern) und supraventrikuläre Extrasystole (SVES, Entstehung in einem der Herzvorhöfe) bezeichnet wird. Extrasystolen kommen bei einem Großteil der Bevölkerung vor, sie sind aber nicht zwangsläufig krankhaft begründet. Ein Behandlungsweg der umgangssprachlich als „Herzstolpern“ bezeichneten Erscheinung besteht darin, ihre Ursachen mit den in der Homöopathie zur Verfügung stehenden Mitteln zu beseitigen.

„Herzstolpern“, ein häufiges Erscheinungsbild

Die Extrasystole ist ein Herzschlag außerhalb des normalen Herzrhythmus’. In den meisten Fällen erfolgt der Herzschlag in einer der beiden Herzkammern oder den Vorhöfen zu früh. Diese unregelmäßigen Kontrakturen (Palpitationen) oder kurzzeitigen Aussetzer des Herzschlags sind in der Regel eher harmlos, sie können aber auch die Lebensqualität des Betroffenen beeinträchtigen. Vor allem ältere Menschen kennen das Herzkammerflimmern als eine häufige Komplikation der ventrikulären Extrasystole. Gesunde Lebenshygiene und weitgehender Verzicht auf alle krankheitsbegünstigenden Faktoren (Stress und Aufregung, permanente Übermüdung, übertriebener Konsum von Stimulanzien und Drogen wie Alkohol, Nikotin oder Coffein) können helfen, die Folgen so gering wie möglich zu halten.

Woran man Extrasystolen erkennt

In den meisten Fällen bemerkt der Patient Herzrhythmusstörungen im Alltag überhaupt nicht. Erst bei genauerer Untersuchung zeigt sich ein unregelmäßiger Pulsschlag und Aussetzen des Herzschlags. Das zumeist eher ungefährliche „Herzstolpern“ macht sich erst unter bestimmten Bedingungen bemerkbar, etwa bei starken Erregungszuständen wie Wutanfällen, im Schlaf oder nach den Mahlzeiten. Der Betroffene hat dabei das Gefühl, sein Herz bleibe stehen, der normale Rhythmus setzt aber zum Glück unmittelbar wieder ein.

Die homöopathische Behandlung der Extrasystole

Die homöopathische Behandlung der Extrasystole hängt von deren Ursachen ab. Bei Palpitationen, die auf Kaffee zurückzuführen sind, vor dem Schlafengehen Nux vomica C7 und Coffea C5 nehmen. Bei Beschwerden, die auf viel Bewegung mit Kopfschmerzen zurückzuführen sind, zu Spigelia C7 greifen. Tritt der anormale Herzrhythmus im Zusammenhang mit Erregungszuständen auf, hilft Ignatia C7. Herzklopfen und Herzstolpern bei der Frau in den Wechseljahren wird durch Berberis C9 korrigiert. Bei leichteren Herzrhythmusstörungen täglich 5 Globuli Digitalis purpurea C7 oder C9 nehmen, bis sich der Zustand bessert.

Wann einen Arzt aufsuchen?

Bei jeder anormalen kardiovaskulären Reaktion wird dringend empfohlen, ein Elektrokardiogramm (EKG) oder eine Echokardiographie durchführen zu lassen. Nur so kann man sichergehen, daß keine schwerwiegendere Herzkrankheit vorliegt. Die ärztliche Untersuchung ist unumgänglich, wenn es wiederholt zu Extrasystolen kommt, wenn das Herz beschleunigt oder unregelmäßig schlägt. Bei stechenden Schmerzen in der Brust oder Atemnot sollte der Notarzt gerufen werden, unter Umständen ist ein Krankenhausaufenthalt erforderlich.

 

Assoziierte Einzelmittel und Indikationen – “Herzstolpern”

Assoziierte Einzelmittel

  • Aurum muriaticum
  • Digitalis purpurea
  • Glonoinum
  • Kalium carbonicum
 

Gut zu wissen: Digitalis purpurea ist eines der beliebtesten homöopathischen Heilmittel in der Behandlung der Herzrhythmusstörung. Das Mittel kann sowohl vorbeugend genommen werden als auch zur Behandlung der bereits vorhandenen Extrasystole.

 

 

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Pathologie und Homöopathie sind zwei fest miteinander verbundene Wissenschaften. Während die medizinische Disziplin "Pathologie" die Lehre von den abnormen und krankhaften Vorgängen und Zuständen im Körper und deren Ursachen (Krankheitslehre) beschreibt, versteht sich die Homöopathie als eine sanfte Methode zur Heilung von Krankheiten. Die klassische Homöopathie ist eine auf dem Ähnlichkeitsprinzip fußende, ganzheitliche Heilmethode (Similia similibus curentur oder „Ähnliches wird durch Ähnliches geheilt“), die den Patienten in seiner Gesamtheit betrachtet. Jede Krankheit findet so ihre eigene, auf den Patienten abgestimmte Therapieform.