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Erröten

Rötung der Haut homöopathisch behandeln

Erröten bezeichnet eine plötzlich auftretende, zeitweilige Färbung des Gesichtes aufgrund erhöhten Blutflusses, der die Ausdehnung der Blutgefäße bewirkt. Dabei kommt es zu Hautveränderungen in Form von ausschlagartigen, scharlachroten Flecken (Erytheme). Solche Rötungen der Haut sind besonders häufig im Gesicht und Halsbereich, sie können aber grundsätzlich überall am Körper auftreten. Ihre Ursachen sind nicht genau geklärt, in Betracht kommen verschiedene körperliche und psychische Faktoren. Rötungen im Gesicht und der Haut können in Überempfindlichkeit der Haut gegen äußere Einflüsse wie Sonne, Gewürze, Alkohol und Tabak ihren Auslöser finden. Erröten kann aber auch psychologische oder genetische Ursprünge haben, bei Menschen mit mangelndem Selbstbewußtsein sind solche „Flushs“ meist besonders stark. Zu Hautrötungen kann es durch Allergien kommen, die zu Akne und Juckreiz führen. Das Ekzem ist ein konkretes Beispiel für einen solchen Fall, ein Krankheitsbild, bei dem die Haut schuppt oder pellt und häufig juckt. Schließlich können Rötungen im Gesicht oder am Körper auch durch Hautinfektionen verursacht werden.

Erröten – Symptome

Rötungen im Gesicht manifestieren sich auf verschiedene Art, sie hängen vom Metabolismus eines jeden Menschen ab. Häufig zeigen sich zu Beginn winzige rote Flecken, die zu Hautreizungen und Juckreiz führen, nach und nach läuft die Haut rot an. Im Falle einer Allergie kommt es zu einer Reizung der Haut und unter Umständen zu der Ansammlung von subkutaner Flüssigkeit. Flushs treten spontan auf. Je mehr man kratzt, desto stärker erscheint auch die Rötung. Gesichtsröte psychischen Ursprungs kann im Zusammenhang mit Streß oder akuten Hitzewallungen auftreten.

Homöopathische Mittel gegen Hautrötungen

Poumon histamine (Lungenhistamin) C15 gehört zu den immer wieder verschriebenen Mitteln in der Behandlung von allergiebedingten Rötungen der Haut. Üblich sind 3 Globuli morgen und abends. Bei Gesichtsröte werden Urtica C5 und Apis C5 gegeben. Die empfohlene Dosierung lautet auf 3 Streukügelchen dreimal täglich. Antimonium crudum ist ein besonders wirksames homöopathisches Arzneimittel, um die Symptome der Gesichtsröte zu vermindern. In der Potenz C9 hilft seine Wirksubstanz besonders gut bei Hautausschlag. Bei ekzematösen Rötungen hat sich Rhus toxicodendron vielfach bewährt. Dieses Arzneimittel wird meistens in den Potenzen C6 bis C12 gegeben und kann so oft genommen werden, wie als nötig empfunden.

Wann einen Arzt aufsuchen?

Wenn Gesichtsröte derart ausgeprägt ist, daß sich der Betroffene nicht mehr in der Lage sieht, seinen täglichen Aktivitäten normal nachzugehen, sollte er ärztliche Hilfe in Anspruch nehmen. Stellt sich trotz Einnahme von verschreibungspflichtigen Medikamenten keine Besserung ein, ist es ebenfalls ratsam, einen Arzt zu konsultieren. So sollte die Rückbildung der Symptome nach 48 Stunden Behandlung sichtbar sein. Bei häufigen Flushs ist der Arztbesuch die beste Entscheidung. Ein Mediziner, Homöopath oder Heilpraktiker ist am ehesten in der Lage, die Ursache der Störung herauszufinden und die einzige Person, die Medikamente oder Homöopathika verschreiben darf.

Assoziierte Einzelmittel und Indikationen – “Erröten”

Assoziierte Einzelmittel

  • Belladonna
  • Urtica urens
  • Antimonium crudum
  • Jaborandi
  • Apis mellifica

Indikationen

  • Rosazea
  • Bluthochdruck

Gut zu wissen: Bei einem plötzlich rot anlaufenden Gesicht erlaubt die Homöopathie nicht nur, die Rötung abzuschwächen. Daneben behandelt sie die Ursachen dieser Störung wirksam. Homöopathische Heilmittel helfen die Immunabwehr von Allergenen zu stärken.

 

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1 Beitrag zu “Erröten

  1. Guten Tag,das Leiden von Rötungen im Gesicht hat etwa vor drei Jahren begonnen.
    Habe bisher nicht viel unternommen. Möchte jedoch letztendlich etwas dagegen unternehmen. Für eine gut Empfehlung währe ich Ihnen sehr dankbar.
    Mit freundlichen Grüßen.
    Bruno Ritter

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Pathologie und Homöopathie sind zwei fest miteinander verbundene Wissenschaften. Während die medizinische Disziplin "Pathologie" die Lehre von den abnormen und krankhaften Vorgängen und Zuständen im Körper und deren Ursachen (Krankheitslehre) beschreibt, versteht sich die Homöopathie als eine sanfte Methode zur Heilung von Krankheiten. Die klassische Homöopathie ist eine auf dem Ähnlichkeitsprinzip fußende, ganzheitliche Heilmethode (Similia similibus curentur oder „Ähnliches wird durch Ähnliches geheilt“), die den Patienten in seiner Gesamtheit betrachtet. Jede Krankheit findet so ihre eigene, auf den Patienten abgestimmte Therapieform.