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Enuresis

Enuresis homöopathisch behandeln

Enuresis oder Bettnässen, das ungewollte Urinieren hauptsächlich nachts, ist eine der häufigsten Störungen im Kleinkindalter. Zumeist sind es Kinder bis zu einem Alter von 5 Jahren, die während ihres Schlafs regelmäßig einnässen. Es wird in primäre und sekundäre Enuresis unterschieden, bei der ersten Form ist das Kind nie richtig trocken geworden, bei der zweiten Form war das Kind bereits über einen gewissen Zeitraum hinweg „sauber“, zeigt dann aber urplötzlich fehlende Kontrolle über seine Blase. Es gibt verschiedene Faktoren, die für diese Störung verantwortlich gemacht werden können, sie sind aber nur wenig bekannt. Abhilfe bei nächtlichem Einnässen ebenso wie bei Blasenschwäche tagsüber kann eine homöopathische Behandlung bringen.

Enuresis – Symptome und Folgen

Es gibt bestimmte Anzeichen, die darauf hinweisen, daß ein Kind an Enuresis leidet. Zum Beispiel, wenn morgens das Bett immer wieder durchnässt ist und das Kind nachts weinend erwacht. Manche Kinder haben einen besonders tiefen Schlaf, nehmen den Reiz, der zur Blasenentleerung vom Gehirn gesendet wird, nicht wahr. Sie wachen nicht auf, obwohl sie zur Toilette müssen. Aufmerksamkeitsdefizite und Hyperaktivitätsstörungen (ADHS) können ebenso dazu führen, daß ein Kind einnäßt, wie eine gestörte Blasenfunktion in Verbindung mit dem antidiuretischen Hormon ADH. Dieses Hormon steuert den Wasserhaushalt unseres Körpers und bestimmt, wann Urin entleert werden soll. In dem Masse, wie der Körper nachts ADH produziert, geht die Urinproduktion zurück. Umgekehrt kann man also bei der überlaufenden Blase davon ausgehen, daß nur wenig ADH im Spiel ist.

Kinder, die nach dem fünften Lebensjahr noch einnässen, leiden psychisch unter dieser Situation, sie verlieren das Vertrauen in die eigene Person und sind oft ängstlicher Natur.

Enuresis therapieren

Die homöopathische Enuresis-Behandlung besteht in der Einnahme von Arzneimitteln, die aus natürlichen Substanzen zubereitet sind. Man kann zum Beispiel Cupressus sempervirens C4 geben, das aus der Zypresse hergestellt wird. Dem besonders unruhigen und in seinem Schlaf sprechenden Kind kann Belladonna C9 (3 Globuli, dreimal täglich) helfen. In manchen Fällen mag der Urin des Kindes einen scharfen Geruch aufweisen, Benzoicum acidum C9 morgens, mittags und abends ist dann genau richtig. Ferner kann Equisetum hiemale C6 verschreiben, dreimal täglich zu je 3 Globuli zu nehmen. Falls das Kind nachts mit dem Urin gleichzeitig auch Kot ausscheidet, kann man ihm dreimal täglich Hyoscyamus niger C9 geben. Nässe das Kind vorwiegend in der zweiten Hälfte der Nacht ein, ist Sepia C9, dreimal täglich gegeben, das richtige Mittel. Zusätzlich zu den genannten homöopathischen Arzneimitteln kann man in den Speiseplan des Kindes ballaststoffreiche Speisen wie Haferflocken einschließen. Auch auf die richtigen Trinkgewohnheiten sollte man achten, grundsätzlich sollte die Trinkmenge vormittags größer als nachmittags sein.

Wann einen Arzt konsultieren?

Es wird empfohlen, einen Arzt hinzuzuziehen, wenn das Kind über das vollendete fünfte Lebensalter hinaus regelmäßig unkontrolliert einnäßt und daher vielleicht nachts noch Windelhöschen trägt. Verspürt das Kind tagsüber häufigen Harndrang, klagt es vielleicht über Schmerzen beim Wasserlassen, muß auf jeden Fall ein Arzt mit ihm aufgesucht werden.

Assoziierte Einzelmittel und Indikationen – “Enuresis”

Assoziierte Einzelmittel

  • Cina, Artemisia cina
  • Equisetum hiemale
  • Kalium bromatum

Gut zu wissen: Es gibt es mehrere homöopathische Arzneimittel, mit denen sich Enuresis behandeln läßt. Welches Heilmittel gewählt wird, hängt voll und ganz von den individuellen Symptomen ab. Sepia C9 gehört zu den Mitteln, die bei nächtlichem Bettnässen gegeben werden.

 

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Pathologie und Homöopathie sind zwei fest miteinander verbundene Wissenschaften. Während die medizinische Disziplin "Pathologie" die Lehre von den abnormen und krankhaften Vorgängen und Zuständen im Körper und deren Ursachen (Krankheitslehre) beschreibt, versteht sich die Homöopathie als eine sanfte Methode zur Heilung von Krankheiten. Die klassische Homöopathie ist eine auf dem Ähnlichkeitsprinzip fußende, ganzheitliche Heilmethode (Similia similibus curentur oder „Ähnliches wird durch Ähnliches geheilt“), die den Patienten in seiner Gesamtheit betrachtet. Jede Krankheit findet so ihre eigene, auf den Patienten abgestimmte Therapieform.