Retrouvez-nous
Homéopathie Facebook Homéopathie Twitter
Werbung

Eierstockzyste (Ovarialzyste)

Homöopathische Behandlung von Eierstockzysten

Eierstockzysten bzw. Ovarialzysten sind mit Flüssigkeit gefüllte Hohlräume in den Eierstöcken. Die meisten Ovarialzysten sind funktionelle Zysten, die im Zusammenhang mit hormonellen Veränderungen bei Mädchen kurz nach der Pubertät und bei Frauen vor den Wechseljahren entstehen. In den meisten Fällen erscheinen solche funktionellen Zysten (Follikelzysten) spontan und bilden sich binnen kurzer Zeit von alleine wieder zurück.

Was ist eine Ovarialzyste?

Die meisten Eierstockzysten sind nur wenige Zentimeter groß und bleiben ohne Symptome. Meistens fallen sie dem Frauenarzt während einer Ultraschalluntersuchung (Sonographie) zufällig auf. Größere Ovarialzysten können die Größe einer Zitrone erreichen, in diesem Stadium sind durch Druck auf Blase und Darm Unterbauchschmerzen sowie Schmerzen beim Wasserlassen möglich.

Follikelzysten können in den ganz normalen zyklusabhängigen Hormonschwankungen begründet sein. Manchmal handelt es sich um eine Nebenwirkung einer Hormontherapie, die ein hormonelles Ungleichgewicht mit Östrogen-Dominanz verursacht. Der Anstieg der Östrogenspiegels kann verschiedene Ursachen haben, darunter Dauerstreß, ein physisches Trauma oder zu laktosereiche Ernährungsweise. Komplikationen im Zusammenhang mit Ovarialzysten sind selten, bei der Frau in den Wechseljahren (Klimakterium) ist das Risiko, daß sich Ovarialzysten in krebsartige Zysten umwandeln, aber recht hoch. Weitaus seltener als Follikelzysten sind Retentionszysten, die auf eine gestörte Absonderung von Drüsensekreten bzw. Sekretstau in den Drüsen zurückzuführen sind.

Ovarialzysten – Symptome

Ovarialzysten bzw. Zysten in den Eierstöcken werden zumeist rein zufällig bei einer gynäkologischen Untersuchung oder Ultraschalluntersuchung festgestellt. Zu Beschwerden kommt es nur selten, Zysten begleitende Symptome sind zum Beispiel brennende Schmerzen im Unterleib. Manchmal nimmt die Druckempfindlichkeit auf der linken oder rechten Seite des Unterleibes zu. Schmerzen können auch während des Geschlechtsverkehrs oder während der Ovulationsperioden auftreten. Manchmal reißen die Zysten in der Beckenhöhle und verursachen dann recht heftige Schmerzen sowie den Ausfluß von Flüssigkeit und Blut.

Homöopathische Behandlung

Zysten am rechten Eierstock werden mit Apis mellifica C4 oder C5 behandelt (dreimal täglich 3 Globuli). Für chronische Ovarialzysten ist eine Langzeitbehandlung mit Apis mellifica C9 zu wählen (dreimal pro Woche 3 Globuli) oder Apis mellifica C15 oder C30 (einmal monatlich 3 Globuli). Sind Zysten im linken Eierstock lokalisiert, wird mit Lachesis C4 oder C5 gearbeitet (dreimal täglich 3 Globuli). Für eine Grundbehandlung Lachesis C9 wählen (3 Globuli, dreimal pro Woche) oder Lachesis C15 oder C30 (3 Globuli, einmal pro Monat). Während der Behandlung sollte auf stimulierende Erzeugnisse wie Pfefferminze, Kaffee oder Tabak verzichtet werden. Sie könnten die Wirksamkeit der homöopathischen Heilmittel vermindern.

Wann einen Arzt aufsuchen?

Die Arztbesuch bei einem Spezialisten drängt sich bei Ovarialzysten auf, die im Zusammenhang mit einer Schwangerschaft festgestellt werden. Auch häufige Schmerzen in den Eierstöcken sind ein Alarmzeichen und sollten medizinisch begutachtet werden.

Assoziierte Einzelmittel und Indikationen – “Eierstockzyste (Ovarialzyste)”

Assoziierte Einzelmittel

  • Apis mellifica

Gut zu wissen: Die Homöopathie kann der an Eierstockzysten leidenden Frau wirksam helfen. Homöopathische Arzneimittel mindern durch schrittweise Resorption der Bläschen die Symptome. Jedoch muß die Behandlung mit verbesserter Lebenshygiene kombiniert werden, sportliche Aktivitäten und regelmäßiger Schlaf sind wichtig.

 

VN:F [1.9.11_1134]
Bewertung: 3.0 ( 151 Stimmen)
Eierstockzyste (Ovarialzyste), 3.0 out of 5 based on 151 ratings

1 Beitrag zu “Eierstockzyste (Ovarialzyste)

  1. Sehr geehrte Damen und Herren,
    kann das Heilmittel Lachesis C15 auch bei Endometriosezysten angewendet werden..
    Dankeschoen fuer Ihre Hilfe.

    Mit freundlichem Gruss
    Marzena

Eine Antwort abgeben

Ihre E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht Pflichtfelder sind mit * markiert.

*

Sie können folgende HTML-Tags und Attribute benutzen: <a href="" title=""> <abbr title=""> <acronym title=""> <b> <blockquote cite=""> <cite> <code> <del datetime=""> <em> <i> <q cite=""> <s> <strike> <strong>

Pollenfluganzeige
Pollenflugkalender
Werbung
Aktuelle Kommentare
Copyright © 2011 - 2014 Homöopathie - Alle Rechte vorbehalten | Linkpartner | Impressum - Kontakt
Pathologie und Homöopathie sind zwei fest miteinander verbundene Wissenschaften. Während die medizinische Disziplin "Pathologie" die Lehre von den abnormen und krankhaften Vorgängen und Zuständen im Körper und deren Ursachen (Krankheitslehre) beschreibt, versteht sich die Homöopathie als eine sanfte Methode zur Heilung von Krankheiten. Die klassische Homöopathie ist eine auf dem Ähnlichkeitsprinzip fußende, ganzheitliche Heilmethode (Similia similibus curentur oder „Ähnliches wird durch Ähnliches geheilt“), die den Patienten in seiner Gesamtheit betrachtet. Jede Krankheit findet so ihre eigene, auf den Patienten abgestimmte Therapieform.