Retrouvez-nous
Homéopathie Facebook Homéopathie Twitter
Werbung

Dyshidrotisches Ekzem

Dyshidrosis homöopathisch besiegen

Der Begriff Dyshidrosis bezeichnet eine atopische Hautkrankheit, die sich in stark juckenden Bläschen insbesondere an den Fingern, Handinnenflächen und Fußsohlen äußert. Eine andere Bezeichnung für diesen zumeist chronischen Ausschlag ist Pompholyx, ein Name, der soviel wie „Wasserblase“ bedeutet.

Was genau ist Dyshidrose?

Laut Begriffsbezeichnung handelt es sich bei dem dyshidrosiformen Ekzem um einen Ausschlag, der sich durch Einschluß von Flüssigkeit (hydros = Schweiß) bemerkbar macht. Ursprünglich wurde in der Tat angenommen, die Infektion rühre von „schlechtem Schweiß“ her. Tatsächlich aber ist die in den Bläschen befindliche Flüssigkeit kein Schweiß, sondern körpereigenes Serum. Die genaue Ursache dieser Form des Hautausschlags ist nach wie vor unklar, starkes Schwitzen und eine gestörte Schweißsekretion in Verbindung mit Streß und Angstzuständen scheinen aber eine wichtige Rolle bei der Entstehung zu spielen. Auch längere Sonnenbestrahlung kann das dyshidrosiforme Ekzem begünstigen (in diesem Zusammenhang spricht man zumeist von „Hitzebläschen“). Immer wieder hört man im Zusammenhang mit Dyshidrosis auch von Allergien. Länger auf der Haut verbleibende Feuchtigkeit kann die Symptome verschlimmern. Darum wird den Betroffenen empfohlen, auf atmungsaktive Kleidung und Schuhe zu achten. Pilzinfektionen und Beschwerden des Magen-Darm-Trakts gelten ebenfalls als Auslöser für Dyshidrosis.

Dyshidrosis – Symptome

Bei einem dyshidrosiformen Ekzem zeigen sich an Händen und Füßen bläschenartige Hautveränderungen. Winzige, schwammartige Bläschen von nicht einmal 1mm Größe übersäen schubweise die Finger, Handinnenflächen, Fußsohlen, manchmal auch die Armbeugen. Manchmal liegen sie in Grüppchen dicht beieinander, so daß es auch zu größeren Blasen kommt. In der Regel liegen die Bläschen direkt unter der Oberhaut bzw. Epidermis, es gibt aber auch tieferliegende dyshidrosiforme Hautveränderungen. Heftiger Juckreiz, aber auch starke Schmerzen machen den Betroffenen schwer zu schaffen. Der Kontakt mit Seife, Wasser und irritierenden Substanzen wie z. B. Putzmittel kann die Beschwerden noch verschlimmern. Durch Kratzen platzen die Blasen auf, sie beginnen zu nässen und heilen dann als schuppende und verkrustende Hautläsionen ab. Nicht selten dauert der Heilungsprozeß mehrere Wochen, dann verhornen die Bläschen und die Haut wird rissig, wodurch Schmerzen entstehen.

Was gegen den Ausschlag und die Bläschen hilft

Die Behandlung hängt von den Symptomen und dem Verlauf der Bläschenbildung ab. Bei stark gerötetem Ausschlag mit stark juckenden Bläschen wird Rhus toxicodendron C4 oder C5 empfohlen (vier- bis fünfmal täglich zu nehmen). Hellrote, brennende Schwellungen auf der Haut, bei denen Kälte Erleichterung bringt, werden mit vier- bis fünfmal am Tag Apis mellifica C5 behandelt. Bei Bläschen, die mit gelblicher und eiterähnlicher, zäher Flüssigkeit gefüllt sind, sollte man vier- bis fünfmal täglich zu Mezereum C4 bis C5 greifen.

Behandlung von nässenden Bläschen

Ein nässendes dyshidrosiformes Ekzem kann durch Einnahme von Antimonium crudum C5 bis C9 schneller und mit weniger verkrustenden Hautläsionen abheilen. Graphites C9 bis 15 wird empfohlen, falls die aus den Bläschen austretende Flüssigkeit zäh, klebrig und gelb ist. Eine Einzelgabe genügt meistens, kann bei Bedarf aber auch wiederholt werden. Bei klarem, aber unangenehm riechendem Bläscheninhalt sollte der Betroffene dreimal täglich zu Petroleum 5 bis C9 greifen.

Wann einen Arzt aufsuchen?

Bereits bei den ersten Anzeichen eines dyshidrosiformen Ekzems sollte man einen Hautarzt aufsuchen. Die aufplatzenden Bläschen können von Jucken und Schmerzen begleitet sein, wenn die Haut einreißt, wodurch es zu Sekundärinfektionen kommen kann. Außerdem können durch den Arztbesuch Pilzinfektionen und bestimmte Formen von Psoriasis ausgeschlossen werden.

Assoziierte Einzelmittel und Indikationen – “Dyshidrotisches Ekzem”

Assoziierte Einzelmittel

  • Anagallis arvensis
  • Mezereum
  • Natrium sulfuricum

Gut zu wissen: Die Homöopathie mit ihren sanften Heilmitteln ist eine wirksame Lösung in der Behandlung von Dyshidrosis. Heilmittel wie Rhus toxicodendron und Mezereum sind für die Behandlung dieser Infektion ideal. Das Homöopathikum Anagallis verschafft Erleichterung insbesondere bei Bläschenbildung an den Fingerspitzen und Handinnenflächen.

 

VN:F [1.9.11_1134]
Bewertung: 3.0 ( 417 Stimmen)
Dyshidrotisches Ekzem, 3.0 out of 5 based on 417 ratings

1 Beitrag zu “Dyshidrotisches Ekzem

  1. Pingback: Anonymous

Eine Antwort abgeben

Ihre E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht Pflichtfelder sind mit * markiert.

*

Sie können folgende HTML-Tags und Attribute benutzen: <a href="" title=""> <abbr title=""> <acronym title=""> <b> <blockquote cite=""> <cite> <code> <del datetime=""> <em> <i> <q cite=""> <s> <strike> <strong>

Pollenfluganzeige
Pollenflugkalender
Werbung
Aktuelle Kommentare
Copyright © 2011 - 2014 Homöopathie - Alle Rechte vorbehalten | Linkpartner | Impressum - Kontakt
Pathologie und Homöopathie sind zwei fest miteinander verbundene Wissenschaften. Während die medizinische Disziplin "Pathologie" die Lehre von den abnormen und krankhaften Vorgängen und Zuständen im Körper und deren Ursachen (Krankheitslehre) beschreibt, versteht sich die Homöopathie als eine sanfte Methode zur Heilung von Krankheiten. Die klassische Homöopathie ist eine auf dem Ähnlichkeitsprinzip fußende, ganzheitliche Heilmethode (Similia similibus curentur oder „Ähnliches wird durch Ähnliches geheilt“), die den Patienten in seiner Gesamtheit betrachtet. Jede Krankheit findet so ihre eigene, auf den Patienten abgestimmte Therapieform.