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Divertikulitis

Homöopathische Hilfe bei Divertikulitis

Der medizinische Begriff Divertikulitis bezeichnet eine Entzündung von Ausstülpungen der Schleimhaut (Divertikel) im Dickdarm. Die Vorstufe zu der akuten Divertikulitis ist die Divertikulose, bei der es im Colon sigmoideum (Sigmaschlinge), dem Endbereich des menschlichen Dickdarms, zu krampfartigen Schmerzen kommen kann. Gegen die äußerst schmerzhafte Infektion hilft in manchen Fällen nur ein chirurgischer Eingriff. Ballaststoffarme Ernährung und Bewegungsmangel erhöhen das Risiko, an einer Divertikulitis zu erkranken. Aber auch mit zunehmendem Alter nimmt die Häufigkeit der Entzündung von Divertikeln zu. Gelangen Krankheitserreger in die Darmwände, können entzündliche Reaktionen und damit starke Schmerzen die Folge sein. Eine ganz ähnliche Symptomatik zeigt übrigens das Krankheitsbild des Morbus Crohn, bei dem allerdings eine chronische Entzündung des Dickdarms vorliegt. Die Divertikulitis ist die akute Form einer Divertikelentzündung des Enddarms. Sie erfordert raschen Handlungsbedarf, um lebensbedrohliche Komplikationen zu vermeiden.

Divertikulitis – Symptome

Bei der Vorstufe zur Divertikulitis, der Divertikulose, treten meist kaum Beschwerden oder Symptome auf. Krämpfe, Blähungen und hartnäckige Stuhlprobleme können erste Alarmzeichen dafür sein, daß etwas nicht stimmt. Zu den Symptomen gehören Fieber, Übelkeit und Erbrechen, Durchfall oder Verstopfung (Obstpation) mit Eiter sowie Schleim im Stuhl. Die Divertikulitis verläuft ähnlich wie eine Blinddarmentzündung (Appendizitis), nur auf der linken Körperseite. Der Betroffene klagt über dumpfe Schmerzen im Endbereich des linken Unterbauchs, Fossa iliaca genannt. Man kennt die Infektion daher auch als „Linksappendizitis”. Die Schmerzen nach einer Divertikulitis-Operation können zeitweilig extrem heftig sein.

Wie Fieber entgegengewirkt werden kann

Das durch Divertikulitis verursachte Fieber kann wirksam mit Globuli Stramonium C15 behandelt werden. Der Patient nimmt fünf- bis sechsmal am Tag eine Dosis, bis das Fieber wieder abklingt.

Was gegen postoperative und Unterbauch-Schmerzen hilft

Unterleibsschmerzen lassen nach, wenn der Patient fünf- bis siebenmal am Tag 5 Globuli Stramonium C15 nimmt. Auch Chamomilla C15, Magnesium phosphoricum oder Colocynthis C5 können in dieser Dosierung verordnet werden. Gegen die schmerzhafte Sigmadivertikulitis wird Capsicum annuum in den Potenzen C4 bis C15 empfohlen. Um garantiert die richtige Dosierung zu erhalten, sollte die Therapie grundsätzlich nur unter ärztlicher oder homöopathischer Anleitung durchgeführt werden.

Der täglich dreimalige Griff zu 5 Globuli des Homöopathikums Antimonium C5 beispielsweise wirkt Schmerzen entgegen, die durch die Ansammlung von auf eine Operation an der Bauchwand zurückzuführenden Schleim ausgelöst werden. Antimonium aktiviert die Selbstreinigungskräfte des geschwächten Organismus’, der den Schleim dann besser abtransportieren kann. Der Darmtransit nimmt seinen normale Tätigkeit wieder auf, wenn der Patient dreimal täglich 5 Globuli Raphanus sativus niger C5 nimmt.

Beschwerden des Dickdarms und Völlegefühl

Um Verstopfung zu nehmen, kann man zwischen Magnesium phosphoricum und Magnesium muriaticum wählen. Die Behandlung dauert im Prinzip vier Tage, kann bei persistierenden Symptomen aber auch verlängert werden. Die üblichen Potenzen sind C9 für das erkrankte Kind bzw. C7 für den Erwachsenen. Es empfiehlt sich, dreimal täglich 3 Globuli zu nehmen. Wenn die Verstopfung von Blähungen begleitet wird, nimmt der Patient dreimal täglich Nux vomica C5 (zu je 3 Globuli). Durchfall überwindet man am ehesten mit Ipecacuanha C9 (dreimal täglich 5 Globuli).

Wann einen Arzt aufsuchen?

Divertikulitis ist ein ernstzunehmendes Leiden, das leicht zu Komplikationen führen kann. Es efordert unbedingt medizinische Behandlung und kann bei rezidivierenden Schüben zu einem operativen Eingriff führen. Daher ist es notwendig, bei Fieber, das sich hartnäckig hält, den Arzt hinzuzuziehen. Wenn der Grimmdarm oft Beschwerden bereitet und zu Verstopfung oder Durchfall führt oder wenn eine Divertikulose-Diagnose vorliegt, sollte unbedingt ärztlicher Rat eingeholt werden. Der Mediziner verfügt über verschiedene Möglichkeiten, um eine sichere Diagnose zu stellen. Neben der Ultraschalluntersuchung (Sonografie), der Darmspiegelung (Koloskopie) und Kontrastmitteluntersuchungen sind dies meist die Computertomografie (CT) und die Magnetresonanztomografie (MRT).

Assoziierte Einzelmittel und Indikationen – “Divertikulitis”

Assoziierte Einzelmittel

  • Mercurius solubilis

Gut zu wissen: Bei einer akuten Divertikulitis ist korrekte und rechtzeitige medizinische Versorgung wichtig. Es ist grundsätzlich ratsam, möglichst umgehend einen Arzt hinzuzuziehen. Die Homöopathie arbeitet mit Heilmitteln tierischen, pflanzlichen oder mineralischen Ursprungs und bietet eine Lösung für jedes Stadium der Erkrankung. Selbst wenn die medizinische Diagnose erst spät erfolgt, sind die Heilungsaussichten groß.

 

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Pathologie und Homöopathie sind zwei fest miteinander verbundene Wissenschaften. Während die medizinische Disziplin "Pathologie" die Lehre von den abnormen und krankhaften Vorgängen und Zuständen im Körper und deren Ursachen (Krankheitslehre) beschreibt, versteht sich die Homöopathie als eine sanfte Methode zur Heilung von Krankheiten. Die klassische Homöopathie ist eine auf dem Ähnlichkeitsprinzip fußende, ganzheitliche Heilmethode (Similia similibus curentur oder „Ähnliches wird durch Ähnliches geheilt“), die den Patienten in seiner Gesamtheit betrachtet. Jede Krankheit findet so ihre eigene, auf den Patienten abgestimmte Therapieform.