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Mastodynie

Mastodynie homöopathisch erleichtern

Unter dem Begriff Mastodynie versteht man ein Spannungsgefühl bzw. eine zyklusabhängige schmerzhafte Schwellung der Brüste. Betroffen sind in erster Linie Frauen im zeugungsfähigen Alter. In den Wechseljahren geht die körpereigene Produktion von Geschlechtshormonen zurück, auch zyklusabhängige Brustbeschwerden lassen dann nach. Sind die Schmerzen in der Brust eher zyklusunabhängig, wird übrigen auch von Mastalgie gesprochen. Mastodynie kann im Vorfeld zur Monatsblutung auftreten (prämenstruelle Mastodynie) oder fibrös-zystischen Ursprungs sein (fibrozystische Mastopathie).

Mastodynie – Symptome

Schmerzen in der Brust können einseitig, beidseitig oder diffus sein. In der Regel treten sie zwei bis sechs Tage vor der Menstruation auf, daher die Bezeichnung “prämenstruelle Mastodynie”. Im Zusammenhang mit einer Mastodynie kommt es zu brennenden oder ziehenden Schmerzen in den Brüsten. Neben einem Spannungsgefühl und ganz allgemein Brustschmerzen kommt es zu Schwellungen und schweren oder sich hart anfühlenden Brüsten. Manchmal wird bereits die geringste Berührung der Brust als Schmerz wahrgenommen. Die Beschwerden hängen mit den zyklusabhängigen Veränderungen zusammen, der Produktion von Östrogenen und Gestagenen. Diese Hormonschwankungen bewirken zeitweilig eine vermehrte Wassereinlagerung in den Brüsten, es kommt zu Ödembildung bzw. Schwellungen in den Milchdrüsen (Mammae). Diese Schwellungen sind einer der Hauptgründe dafür, daß es in den Brüsten zu Schmerzen, Druckempfindungen und Spannungsgefühl kommt.

Bei der fibrozystischen Mastopathie kommt es zusätzlich zu einer Vermehrung von Bindegewebe und zu unregelmäßig auftretenden Knötchen (Zysten) in den Brüsten. Der ansteigende Östrogenspiegel führt zu einer vermehrten Füllung der Brüste mit Flüssigkeit, diese schwellen an und verhärten sich. Die geringste Berührung kann zu äußerst schmerzhaften Empfindungen führen, die von manchen Betroffenen mit Messerstichen verglichen werden.

Mastodynie homöopathisch therapieren

In der Behandlung von Mastodynie und Mastopathie greifen erfahrene Homöopathen gerne zu Folliculinum (C15). Bei schmerzenden, verhärteten Brüsten sollte viermal am Tag zu 5 Globuli Bryonia alba gegriffen werden, bis die Beschwerden komplett abgeklungen sind. Bei stechenden oder ziehenden Schmerzen in den Brüsten und zusätzlich Juckreiz in Rektal- und Vaginalbereich wird vielmehr Hydrastis canadensis empfohlen.

Conium maculatum ist angezeigt, wenn die Schmerzen in der Brust prämenstruell (vor den Regeln) auftreten und messerstichähnlich empfunden werden. In diesem Fall ist es auch möglich, Arnica montana C9 zu nehmen (stündlich 3 Globuli). Für die Behandlung des prämenstruellen Syndroms ist Lac canimum C9 am ehesten geeignet. Sobald die ersten Symptome auftreten und bis die nächste Regelblutung einsetzt, sollten hiervon täglich 5 Globuli genommen werden.

Wann einen Arzt aufsuchen?

Brustleiden können viele Ursachen haben. Somit ist es immer besser, einen Arzt hinzuzuziehen, sobald die Brüste plötzlich ohne ersichtlichen Grund schmerzen oder man anormale Veränderungen erkennt. Manchmal können Schmerzen in der Brust mit der Pille zusammenhängen oder auf eine Schwangerschaft hinweisen. Der Arztbesuch ist erforderlich, wenn sich die Brustwarzen verändern oder Flüssigkeit aus ihnen austritt, wenn sich die Brüste ungleichmäßig verändern oder Knoten in der Brust oder Achselhöhle gefühlt werden.

Assoziierte Einzelmittel und Indikationen – “Mastodynie”

Assoziierte Einzelmittel

  • Arnica montana
  • Asterias rubens
  • Bryonia alba
  • Conium maculatum
  • Folliculinum
  • Hydrastis canadensis
  • Lac caninum
  • Phytolacca decandra

Indikationen

  • Prämenstruelles Syndrom (PMS)

Gut zu wissen: Die Homöopathie ist eine der besten Heilmethoden, um der unter schmerzenden Brüsten leidenden Frau Erleichterung zu verschaffen. Heilmittel wie Bellis perennis und Apis mellifica haben in der Vergangenheit ihre Wirksamkeit gegen Brustleiden wie Mastodynie und Mastopathie gezeigt.

 

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Pathologie und Homöopathie sind zwei fest miteinander verbundene Wissenschaften. Während die medizinische Disziplin "Pathologie" die Lehre von den abnormen und krankhaften Vorgängen und Zuständen im Körper und deren Ursachen (Krankheitslehre) beschreibt, versteht sich die Homöopathie als eine sanfte Methode zur Heilung von Krankheiten. Die klassische Homöopathie ist eine auf dem Ähnlichkeitsprinzip fußende, ganzheitliche Heilmethode (Similia similibus curentur oder „Ähnliches wird durch Ähnliches geheilt“), die den Patienten in seiner Gesamtheit betrachtet. Jede Krankheit findet so ihre eigene, auf den Patienten abgestimmte Therapieform.