Retrouvez-nous
Homéopathie Facebook Homéopathie Twitter
Werbung

Bronchiolitis

Mit Homöopathie Bronchiolitis definitiv heilen

Sobald die kalten Wintertage nahen, steigen auch die Gefahren, sich eine der diversen Erkältungskrankheiten einzufangen. Fast eine halbe Million Säuglinge leiden alljährlich unter Husten, blockierten Atemwegen und Atemnot, den von den jungen Müttern nur zu gut gekannten typischen Symptomen des Atemwegsinfekts. Die von ihnen allen gefürchtete Infektion trägt den Namen Bronchiolitis. Dabei handelt es sich um eine Form der akuten Erkältung, bei der sich die ganz kleinen Äste in der Lunge, die Bronchiolen, entzünden, anschwellen und mit Schleim füllen. Dadurch wird dann das Atmen erschwert. Betroffen sind vor alle Säuglinge und Kleinkinder. Auslöser der Erkrankung ist ein Virus, meistens das Respiratorische Synzytial-Virus (RSV, Respiratory Syncytial Virus), das sich mittels Schmier- oder Tröpfcheninfektion in der Regel extrem rapide verbreitet. Es gibt aber noch andere Viren, die zu einer Bronchiolitis führen können, z. B. Parainfluenza-Viren oder Adeno-Viren.

Entgegen dem allgemeinen Glauben läßt sich die Bronchiolitis nicht mit den gemeinhin üblichen Bronchitis-Medikamenten heilen. Diese haben bei einer Bronchiolitis in der Tat keinerlei Wirkung. Die einzige „klassische“ Behandlungsform, die in diesem Fall wirklich hilft, ist eine physiotherapeutische Atemtherapie. Eine solche Therapie bei obstruktiven Atemwegserkrankungen kräftigt durch Atemtraining, Massagen und diverse Übungen die Atemmuskulatur, dient der Sekretlösung und trägt zur Steigerung der Lungenkapazität bei. Allerdings sollte man nicht im frühen Stadium der Erkrankung zur physiotherapeutischen Behandlungsmethode greifen und unnötige Manipulationen des Babys vermeiden. Zu diesem Zeitpunkt erreicht man damit unter Umständen das genaue Gegenteil, nämlich eine noch stärkere Blockierung der Atemwege.

Homöopathie dagegen ist bei einer Bronchiolitis ideal. Bereits bei den ersten Anzeichen der Krankheit können homöopathische Mittel zur Anwendung gelangen. Sie sind völlig nebenwirkungsfrei und bringen dem kleinen Patienten schnell Erleichterung. Bei rechtzeitiger Verabreichung der richtigen Heilmittel wird auch die Besserung nicht lange auf sich warten lassen. Im besten Falle kann man sogar völlig auf eine physiotherapeutische Atemtherapie, die für den Säugling äußerst unangenehm ist, verzichten. Verläuft die Heilung dagegen langsamer, sind Massagen meist unumgänglich. Somit ist es äußerst hilfreich zu wissen, daß Homöopathie in den meisten Fällen die erreichten Ergebnisse zu optimieren vermag, indem sie zur Lösung der festsitzenden Sekrete beiträgt. Kleinkindern, die für Atemwegserkrankungen besonders anfällig sind und häufig erkranken, kann mit homöopathischen Arzneimitteln wirklich sehr gut geholfen werden. Die Gefahr, daß ständige Neuinfektionen chronisch werden und Komplikationen wie Asthma nach sich ziehen, läßt sich durch sie weitgehend abwenden.

Die Bronchiolitis und ihre Symptome

In der Regel beginnt eine akute Bronchiolitis wie ein ganz normaler Schnupfen, nämlich mit einer verstopften oder laufenden Nase. Recht schnell gesellt sich ein bellender, trockener und anhaltender Husten hinzu, der typisch für die Infektion ist. Die Atmung des Babys wird schneller und flacher, das Kind atmet insgesamt schwerer und schnappt oft nach Luft. Schuld daran ist ein zäher Schleim, der sich auf die Atemwege legt und sie verstopft. Durch die Verengung (Stenose) der Bronchiolen treten beim Atmen häufig Geräusche wie Giemen, Rasseln und Pfeifen auf. Das Kind kann nicht mehr richtig abhusten, läuft blau an, würgt und erbricht. Normalerweise verläuft eine akute Bronchiolitis ohne Komplikationen und ist nach wenigen Tagen überstanden. Wird sie allerdings nicht korrekt bzw. nicht rechtzeitig behandelt, kann die Erkrankung gefährlich werden und in extremen Fällen sogar einen Krankenhausaufenthalt des Säuglings oder Kleinkinds erfordern. Auch wenn die Entzündung bereits abgeklungen ist, die Bronchien bleiben noch ein oder zwei weitere Wochen geschwächt. Somit kann es zwischendurch immer wieder zu Hustenanfällen kommen. Dies bedeutet aber nicht, daß die Krankheit nicht auskuriert ist.

Therapie

Sobald die ersten Symptome erkennbar sind, muß gehandelt werden. Stündlich sollte man dem Säugling oder Kleinkind je fünf Globuli Blatta orientalis C5 und Ipeca C7 verabreichen, bis die Krise überstanden ist. In dem Maße, wie die Symptome nachlassen, kann auch die Dosis schrittweise verringert werden. Die Wirkung einer physiotherapeutischen Atemtherapie kann man verbessern, indem man dem kleinen Patienten die sekretlösenden Mittel Antimonium tartaricum oder Drosera rotundifolia verabreicht.

Rückfallprävention

Klassische Prävention basiert in der Regel auf Präparaten, in denen man als Grundsubstanzen Calcium carbonicum, Aviaire oder Sulphur iodatum findet. Die Präventivtherapie der Bronchiolitis ist allerdings vor allem eine Konstitutionsbehandlung. Es obliegt also dem behandelnden Homöopathen, die Therapie anzupassen, um der Entstehung neuer Krisen entgegenzuwirken.

Wann einen Arzt aufsuchen?

Bereits bei den ersten Symptomen sollte man sein Kind einem Arzt vorstellen. Er kann am ehesten beurteilen, wie schwer die Infektion ist, und eine korrekte Behandlung einleiten. Wenn auch homöopathische Behandlungsformen in den meisten Fällen ganz klar eine Besserung des Gesundheitszustandes bringen, sollte man dennoch auf Nummer sicher gehen und grundsätzlich einen Mediziner um Rat fragen. Nur so kann man spätere Komplikationen wirklich ausschließen. Wenn die Symptome trotz bereits erfolgtem Arztbesuch andauern oder sich gar verschlimmern, ist eine Zweitkonsultation überaus wichtig, um zu verhindern, daß die Situation für den Säugling durch drohende Atemnot gefährlich bis lebensbedrohlich wird.

Nützliche Empfehlungen

Bronchiolitis ist eine Virusinfektion und damit ansteckend. Um dem Risiko der Übertragung auf seine Mitmenschen vorzubeugen, sind verschiedene elementare Regeln einzuhalten. Der Bronchiolitis-Erreger, das Respiratorische Synzytial-Virus (RSV), überlebt an der Luft etwa acht Stunden. Um eine Schmierinfektion durch Berührung zu vermeiden, ist Hygiene oberstes Gebot. Daher: Vor und nach dem Füttern, Wickeln, Umziehen… des Babys oder Kinds Hände waschen! Bronchiolitis ist aber auch über Atemtröpfchen (Tröpcheninfektion) ansteckend. Es ist wichtig, daß die verbrauchte und feuchte Luft in Wohnräumen ausgetauscht wird. Zu diesem Zweck werden alle Wohnräume auch im Winter regelmäßig gelüftet. Für Säuglinge und Kleinkinder besteht ein besonders hohes Risiko, sich mit dem RSV-Virus zu infizieren. Daher sollte man sie möglichst nicht in Kontakt mit Personen bringen, die bereits an einem Schnupfen oder einer Grippe leiden.

 

Assoziierte Einzelmittel und Indikationen – “Bronchiolitis”

Assoziierte Einzelmittel

Indikationen

 

Gut zu wissen: Auch wenn sie nach wie vor immer wieder verschrieben werden: Kortikoide und bronchienerweiternde Mittel wie Bronchodilatatoren zeigen bei der Behandlung der Bronchiolitis kaum Wirkung. Homöopathische Heilpräparate dagegen haben einen bedeutsamen Einfluß auf die Heilung und machen in bestimmten Fällen eine physiotherapeutische Atemtherapie überflüssig.

 

 

VN:F [1.9.11_1134]
Bewertung: 2.9 ( 66 Stimmen)
Bronchiolitis, 2.9 out of 5 based on 66 ratings

1 Beitrag zu “Bronchiolitis

  1. Pingback: Bei Bronchitis, Bronchiolitis homöopathisch Heilung bringen | Homöopathiewelt

Eine Antwort abgeben

Ihre E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht Pflichtfelder sind mit * markiert.

*

Sie können folgende HTML-Tags und Attribute benutzen: <a href="" title=""> <abbr title=""> <acronym title=""> <b> <blockquote cite=""> <cite> <code> <del datetime=""> <em> <i> <q cite=""> <s> <strike> <strong>

Pollenfluganzeige
Pollenflugkalender
Werbung
Aktuelle Kommentare
Copyright © 2011 - 2014 Homöopathie - Alle Rechte vorbehalten | Linkpartner | Impressum - Kontakt
Pathologie und Homöopathie sind zwei fest miteinander verbundene Wissenschaften. Während die medizinische Disziplin "Pathologie" die Lehre von den abnormen und krankhaften Vorgängen und Zuständen im Körper und deren Ursachen (Krankheitslehre) beschreibt, versteht sich die Homöopathie als eine sanfte Methode zur Heilung von Krankheiten. Die klassische Homöopathie ist eine auf dem Ähnlichkeitsprinzip fußende, ganzheitliche Heilmethode (Similia similibus curentur oder „Ähnliches wird durch Ähnliches geheilt“), die den Patienten in seiner Gesamtheit betrachtet. Jede Krankheit findet so ihre eigene, auf den Patienten abgestimmte Therapieform.