Retrouvez-nous
Homéopathie Facebook Homéopathie Twitter
Werbung

Bluthochdruck, Hypertonie

Homöopathische Hilfe bei Bluthochdruck

Bluthochdruck ist eine in den westlichen Hochkulturen weit verbreitetes Syndrom, eine Volkskrankheit, die mehr oder weniger ausgeprägte gesundheitliche Probleme mit sich bringt. Die Ursachen von Bluthochdruck, auch (arterielle) Hypertonie genannt, sind unspezifisch, können vielseitig sein und sind nur wenig abgeklärt. Die Angaben in den zahlreichen epidemiologischen Studien weisen diesbezüglich stark voneinander ab, bei der überwiegenden Anzahl der Patienten kann aber mit Sicherheit ein Bezug zum Lebensalter hergestellt werden. Weitere blutdrucksteigernde Faktoren sind Tabakkonsum, Bewegungsmangel, Übergewichtigkeit und Adipositas, familiäre Veranlagung und falsche Ernährungsgewohnheiten.

In unserer modernen Gesellschaft können Bluthochdruck-Patienten dank Medikamenten mit der Erkrankung und ihren Folgeerscheinungen sehr gut bis ins hohe Alter hinein leben. Allerdings ist die medikamentöse Therapie zur Verringerung von Nebenwirkungen und Folgeerkrankungen häufig nicht unproblematisch. Vor allem dann, wenn bereits andere mehr oder weniger schwere Erkrankungen vorliegen, verläuft die Behandlung nicht ohne Komplikationen. Glücklicherweise hat sich die Homöopathie in den letzten Jahren stark weiterentwickelt und ist inzwischen in der Lage, wie die klassische Schulmedizin erhöhten Blutdruck zu behandeln.

Symptome und Verlauf

Der Blutdruck ist der Druck, der durch die Bewegung des Blutes bei seinem Weg ins Herz und aus dem Herz auf die Arterienwände wirkt. Laut Definition der WHO (Weltgesundheitsorganisation) liegt krankhafte Hypertonie, also arterieller Bluthochdruck dann vor, wenn der systolische Blutdruck 140 mmHG überschreitet und der diastolische Blutdruck mindestens 90 mmHg beträgt (bei der Systole wird das Blut durch Herzkontraktion aus den beiden Blutkammern herausgepreßt, während der Diastole erschlafft das Herz und füllt sich mit Blut). Mit mmHg wird die Druckeinheit Millimeter-Quecksilbersäule bezeichnet. Sie ist in den Ländern der Europäischen die geltende medizinische Einheit bei der Angabe von Druckwerten von Körperflüssigkeiten, insbesondere des Blutdrucks. Sobald ein ständiger Blutdruck von über 140/90 mmHg gemessen wird, spricht man von arterieller Hypertonie. Bluthochdruck ohne klare Ätiologie, also Bluthochdruck ohne klare Ursache, wird als primäre oder essentielle Hypertonie bezeichnet, liegt dagegen eine Erkrankung zugrunde, spricht man von sekundärer Hypertonie.

Bei der überwiegenden Mehrheit der Patienten kann man für die Erkrankung keine spezifische Ursache ausmachen. Es gibt aber bestimmte Anzeichen, die darauf verweisen, daß die Blutdruckwerte krankhaft erhöht sein könnten. Dazu gehören Kopfschmerzen, plötzliche Ermüdungserscheinungen, Schwindel, Kurzatmigkeit nach Belastung, häufiges Nasenbluten und Herzklopfen. Allein die Messung mit einem Blutdruckmeßgerät und eine gründliche ärztliche Diagnostik können aber mit Sicherheit die Aussage zulassen, daß eine krankhafte arterielle Hypertonie vorliegt oder eben nicht. Die genannten Störungen können nämlich auch von anderen Erkrankungen hervorgerufen werden, ohne daß zwangsläufig eine arterielle Hypertonie vorliegt.

Die Grundbehandlung bei Bluthochdruck

Bluthochdruck läßt sich mit homöopathischen Mitteln recht gut behandeln. Es gibt in der Tat diverse homöopathische Heilmittel, mit denen sich der Patient relativ schnell von den Hauptsymptomen befreit fühlt. Baryta carbonica und Plumbum lassen unter anderem Ermüdungserscheinungen rasch verfliegen. Baryta mur und Spigelia zeigen ihre Wirkung im Hinblick auf die hauptsächlichen Symptome der mit Hypertonie einhergehenden verschiedenen Herz-Gefäß-Beschwerden. Hat sich eine Gefäßverengung eingestellt, können Unwohlsein und Übelkeit für den Patienten die Folge sein. Abhilfe schaffen kann man hier sehr gut mit Aconit und Sulphur. Sulphur ist ferner besonders indiziert bei Verhärtungen der Drüsen unter der Haut, sogenannten Atheromen oder Grützbeuteln, und anderen krankhaften Gefäßveränderungen. Bei der Behandlung der essentiellen Hypertonie, von der die absolute Mehrheit der Bluthochdruck-Patienten betroffen ist, haben sich zahlreiche homöopathische Mittel als wirkungsvoll erwiesen.

Therapieformen, die sich auf homöopathische Heilmittel stützen, sind nicht invasiv. Mit ihnen ist nicht wie bei der Einnahme aggressiver Medikamente die Gefahr für den Patienten gegeben, daß sich Komplikationen einstellen. Dies ist ganz besonders wichtig, wenn die Betroffenen bereits ein fortgeschritteneres Alter erreicht haben. Homöopathische Heilmittel können übrigens als Hauptbehandlung verordnet werden oder eine Begleitbehandlung zu einer anderen, medikamentösen Therapie bilden. Sie sind in ihrer Wirkung den schulmedizinischen Behandlungsformen ebenbürtig.

Intellektueller Streß und Bluthochdruck

Um Streß, Depression und Nervosität oder auch ein bluthochdruckbegünstigendes Nachlassen der intellektuellen Fähigkeiten zu therapieren, kann man verschiedene homöopathische Lösungen in Anspruch nehmen. Am geläufigsten ist Nux vomica, ein Antidepressivum, das sich vor allem für Patienten eignet, deren Bluthochdruck auf den Konsum von Tabak oder Alkohol zurückzuführen ist.

Ignatia amara hilft besonders dann, wenn sich die Hypertonie in Stimmungsschwankungen äußert, wie z. B. Überanstrengung, Ängstlichkeit, Schlaflosigkeit, um nur einige zu nennen. Das gleiche Mittel wird empfohlen, um Bluthochdruck zu senken, der zu Blähungen und Magen-Darm-Krämpfen oder leichteren Magen-Darm-Grippen führt. Bei nervösem Erethismus, einem Zustand, der vielfältige physiologische Störungen hervorruft und durch einen unablässigen Bewegungsdrang und eine krankhaft gesteigerte Erregbarkeit gekennzeichnet ist (dranghafte Hyperkinesen bei Kindern), empfiehlt die Homöopathie Präparate auf Basis von Strontium.

Durch Bluthochdruck ausgelöste Schmerzen und ihre Behandlung

Ein zu hoher Blutdruck kann Folgeschäden mit sich bringen und mit vielfältigen Schmerzen einhergehen. Im homöopathischen Arzneischrank finden sich dazu einige äußerst wirkungsvolle schmerzlösende Mittel. Crataegus und Tabacum lindern Angina pectoris (Syn.: Stenokardie, zu deutsch: Brustenge, Herzschmerz), anfallsartige Schmerzen zwischen den Schulterblättern und Krämpfe im Brustraum, befreien von Herzklopfen und Herzrasen sowie generell Streß, Übelkeit und kalten Schweißausbrüchen, die mit zu hohem Blutdruck verbunden sein können. Mit Glonoinum löst man durch Bluthochdruck ausgelöste Kopfschmerzen und wirkt dem für Blutdruckanstieg charakteristischen Gefühl der Beklemmung oder Beengung auf der Brust entgegen.

Einige Medikamentengruppen werden verschrieben, um Hypertonie im Zusammenhang mit Nierenschäden und anderen endokrinischen Krankheitsbildern zu behandeln. Zu diesen Mitteln gehören Viscum album, Serum anguillae und Peucedanum graveolens. Zieht die Hypertonie Erkrankungen des Harnwegstrakts nach sich, zu denen die Oligurie (Rückgang der Urinproduktion) und die Diuria (ein zumeist psychisch bedingter Anstieg der Miktionsfrequenz) gehören, dann ist Peucedanum das richtige Mittel.

Wann einen Arzt aufsuchen?

Mit Bluthochdruck wird eine Erkrankung bezeichnet, die ohne regelmäßige ärztliche Kontrolle in der Regel unentdeckt bleibt. Bestimmte Symptome sind dennoch charakteristisch für Bluthochdruck und weisen unzweideutig darauf hin, daß die Blutdruckwerte zu hoch sind. Sobald sich diese Symptome einstellen, sollte man nicht zögern, einen Arzt aufzusuchen. Für Risikopatienten, Übergewichtige und Menschen mit einer erblichen Veranlagung zu Bluthochdruck ist die Blutdruckselbstkontrolle das A und O, um einer Erkrankung vorzubeugen oder eventuelle Folgeschäden zu vermeiden.

Häufig über 140/90 mmHg liegende Blutdruckwerte bedürfen engmaschiger Überwachung und regelmäßiger ärztlicher Kontrolle. Es kann übrigens vorkommen, daß der Organismus des Patienten auf die rein schulmedizinische Behandlung nicht reagiert, sein Organismus ist gegen die Medikamente resistent. In einem solchen Fall sollte man sich an einen erfahrenen Homöopathen wenden, der in der Lage ist, eine alternative und auf den persönlichen Zustand des Betroffenen zugeschnittene Therapie zu planen.

Assoziierte Einzelmittel und Indikationen – “Bluthochdruck”

Assoziierte Einzelmittel

Indikationen

  • Wechseljahre, Menopause, Klimakterium

 

Gut zu wissen: Mit Hilfe der Homöopathie kann man sämtliche im Zusammenhang mit Bluthochdruck ausgelöste Komplikationen behandeln, seien sie noch so gravierend. Dazu gehört beispielsweise auch eine schlechte Durchblutung des Gehirns. Dem Gehirnschlag und Schlaganfall inhärente Gesundheitsprobleme lassen sich mit Aurum metallicum C9 beheben.

VN:F [1.9.11_1134]
Bewertung: 3.8 ( 48 Stimmen)
Bluthochdruck, Hypertonie, 3.8 out of 5 based on 48 ratings

Eine Antwort abgeben

Ihre E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht Pflichtfelder sind mit * markiert.

*

Sie können folgende HTML-Tags und Attribute benutzen: <a href="" title=""> <abbr title=""> <acronym title=""> <b> <blockquote cite=""> <cite> <code> <del datetime=""> <em> <i> <q cite=""> <strike> <strong>

Pollenfluganzeige
Pollenflugkalender
Werbung
Copyright © 2011 Homöopathie - Alle Rechte vorbehalten | Linkpartner | Impressum - Kontakt
Pathologie und Homöopathie sind zwei fest miteinander verbundene Wissenschaften. Während die medizinische Disziplin "Pathologie" die Lehre von den abnormen und krankhaften Vorgängen und Zuständen im Körper und deren Ursachen (Krankheitslehre) beschreibt, versteht sich die Homöopathie als eine sanfte Methode zur Heilung von Krankheiten. Die klassische Homöopathie ist eine auf dem Ähnlichkeitsprinzip fußende, ganzheitliche Heilmethode (Similia similibus curentur oder „Ähnliches wird durch Ähnliches geheilt“), die den Patienten in seiner Gesamtheit betrachtet. Jede Krankheit findet so ihre eigene, auf den Patienten abgestimmte Therapieform.