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Asthma

Asthma homöopathisch behandeln

Asthma ist eine chronische Krankheit, an der vor allem Kinder unter fünf Jahren erkranken. Bei frühzeitiger Diagnose und korrekter Therapie kann der Entwicklung von Asthma entgegengewirkt  werden. In den meisten Fällen gehen die Symptome der Krankheit mit der Pubertät von allein zurück. In schwereren Fällen können sie sich im Erwachsenenalter erneut bemerkbar machen, zumeist sobald der Betroffene die 40er-Grenze erreicht hat. Für die Vererbbarkeit von Asthma gibt es keine schlüssigen Belege, es scheint aber, daß eine familiäre Bereitschaft vorliegt, die Erkrankung zu entwickeln. Verschiedene wissenschaftliche Untersuchungen zeigen übrigens, daß Asthma in den industrialisierten Ländern ein stetig zunehmendes Phänomen ist. Vor allem seit der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts häufen sich die Diagnosen von Asthmaerkrankungen.

Was ist Asthma?

Asthma, genauer gesagt, Asthma bronchiale, ist eine chronische Entzündung der Atemwege, die aus einer Überempfindlichkeit der Bronchien und Bronchiolen gegen bestimmte Reize resultiert. Die Erkrankung hat verschiedene Gesichter, so wird in allergisches und nicht-allergisches Asthma unterschieden. Die Entzündung des Atemtrakts führt zu einer Atemwegsverengung, der Betroffene klagt über Brustenge und Brustschmerzen sowie Atemnot. Die Beschwerden können anfallsartig auftreten oder ständig bestehen. Ein besonders schwerer Asthmaanfall, der unbehandelt bleibt, kann im schlimmsten Fall sogar tödlich enden (Status asthmaticus). Die heutzutage in der Regel verschriebenen modernen, allopathischen Arzneimittel können Asthma nicht heilen, sondern lediglich die Symptome unter Kontrolle bringen und die mit der Erkrankung verbundenen Schmerzen lindern. Dazu kommt, daß Asthma bronchiale vor allem bei Kindern nur schwer diagnostizierbar ist. Eltern, deren Tochter oder Sohn plötzlich extrem unruhig ist, von Angst überfallen wird und eine anormale Atmung zeigt, sollten dies als Alarmzeichen für eine eventuelle Asthma-Erkrankung ansehen.

Asthma und seine Symptome

Der asthmakranke Mensch ist schnell außer Atem und erkrankt besonders häufig an trockenem Husten. In den meisten Fällen ist die Asthmakrise auf eine erhöhte Aerosolkonzentration in der Atemluft zurückzuführen, auf äußere Reize der Umwelt, die den Körper zu einer Reaktion veranlassen. Solche Auslöser, Allergene genannt, gibt es unsagbar viele: Raumsprays, Zigarettenrauch, Staubpartikel, Tierhaare, Gerüche von natürlichen oder künstlichen Substanzen wie Reinigungsmittel, Lösungsmittel, Lacke… Zu den typischen Symptomen des akuten Asthmaanfalls gehört eine rasselnde oder pfeifende Atmung (Giemen).

Bei einem Asthmaanfall kommt es zu starkem Hustenreiz und intensiver Atemnot durch Sauerstoffmangel. Die Bronchien sind deutlich verengt und geschwollen, sie verstopfen so die Atemwege und erschweren dem Patienten damit das Atmen. Muskelkontraktion und Muskelverspannungen im Brust- und Schulterbereich verschlimmern seinen Zustand. Reizhusten und zäher Schleim, der nicht korrekt abgehustet werden kann, führen dazu, daß der Asthmapatient kaum einen vollen Satz zustande bringt, daß er nur noch unter Mühen sprechen kann. Zumeist stellt sich die Asthmakrise nach körperlicher Anstrengung ein, oftmals auch abends vor dem Zubettgehen. Atemnot und Herzrasen wechseln einander ab und lassen den Betroffenen stark schwitzen. Bei besonders schweren Krisen nimmt die Haut des Patienten durch die plötzliche Sauerstoffunterversorgung eine bläuliche Färbung im Bereich des Gesichts und der Hände an (Zyanose).

Asthma homöopathisch therapieren

Während der Pubertät läßt sich Asthma am besten behandeln und in vielen Fällen vollständig ausheilen. Hat man den Zeitpunkt verpaßt, wird man dagegen mit der Krankheit leben müssen. Für die möglichst erfolgreiche homöopathische Behandlung von Asthma können dem Patienten Luftveränderungen helfen. Als hilfreich erwiesen hat sich Hochseeklima, ein Reizklima mit salzhaltiger Luft der See, relativer Luftfeuchtigkeit und Brise.

Die Homöopathie unterscheidet bei der Asthmatherapie zwei Formen, auf der einen Seite die Konstitutionsbehandlung, auf der anderen die symptomatische Behandlung akuter Asthmaanfälle. Letztere verschafft dem Patienten rasche Erleichterung, sobald sich die Symptome der Asthmakrise einstellen. Die Konstitutionsbehandlung für ihren Teil geht der Erkrankung auf den Grund und sucht die auslösenden Faktoren, die Allergie(n), zu besiegen. In der Behandlung von Asthma haben sich verschiedene homöopathische Substanzen bewährt. Dazu gehört das Mittel Poumon histamine C5 (kann bei Homöopathie Boiron bezogen werden) bzw. Histamin, von dem dauerhaft drei- oder viermal täglich je zwei Globuli genommen werden. Bei einer akuten Krise erfolgt die Einnahme alle halbe Stunde. Nux vomica C7 ist besonders geeignet, wenn die Krise vor allem nach den Mahlzeiten auftritt. Die empfohlene Dosierung: 2 Globuli, 3x täglich. Plagen den Patienten vor allem nachts Hustenanfälle, muß er 3x pro Tag zwei Globuli Drosera unter die Zunge legen. Kommt es zu intensiver Atemnot und einer Blaufärbung der Haut, sollte er besser 3x pro Tag 2 Globs. Cuprum metallicum C5 lutschen. Treten die Symptome der Asthmaerkrankung zumeist zwischen 2:00 und 4:00 Uhr morgens auf, schwächen sie den Betroffenen in extremer Weise und lassen sie ihn frösteln, wird mit Kalium carbonicum C9 therapiert. In diesem Fall werden vor dem Schlafengehen zwei Globuli genommen.

Wann einen Arzt aufsuchen?

Ein Arztbesuch ist unumgänglich, wenn den Betroffenen seit mehreren Monaten, also sozusagen chronisch, trockener Reizhusten überkommt. Ausgeprägtes Asthma, bei dem die Krisen abends vor dem Zubettgehen beginnen, den Betroffenen die ganze Nacht hindurch plagen und frühmorgens beim Aufstehen immer noch anhalten, gehört zur Behandlung in ärztliche Hände. Der Asthmatiker sollte im übrigen regelmäßig seine Gesundheit checken lassen. Besonders bei feucht-kaltem und regnerischem Wetter können sich Staubpartikel in der Luft zu reizenden Aerosolen verbinden, wodurch Asthmaanfälle gehäuft ausgelöst und verschlimmert werden. Tritt Asthma im Zusammenhang mit einer chronischen Bronchitis auf oder ist die Erkrankung die Folge einer chronischen Infektion oder Lungenfunktionsstörung, bedarf der Gesundheitszustand des Betroffenen regelmäßiger medizinischer Kontrolle und Überwachung.

Assoziierte Einzelmittel und Indikationen – “Asthma”

Assoziierte Einzelmittel

Indikationen

 

Gut zu wissen: Die zur Behandlung von Asthma eingesetzten homöopathischen Arzneimittel befreien den Patienten auch wirksam von Allergien, die nur zu oft der Auslöser für die Asthmakrise sind.

 

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3 Beiträge zu “Asthma

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Pathologie und Homöopathie sind zwei fest miteinander verbundene Wissenschaften. Während die medizinische Disziplin "Pathologie" die Lehre von den abnormen und krankhaften Vorgängen und Zuständen im Körper und deren Ursachen (Krankheitslehre) beschreibt, versteht sich die Homöopathie als eine sanfte Methode zur Heilung von Krankheiten. Die klassische Homöopathie ist eine auf dem Ähnlichkeitsprinzip fußende, ganzheitliche Heilmethode (Similia similibus curentur oder „Ähnliches wird durch Ähnliches geheilt“), die den Patienten in seiner Gesamtheit betrachtet. Jede Krankheit findet so ihre eigene, auf den Patienten abgestimmte Therapieform.