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Arthritis

Bei Schmerzen durch Arthritis homöopathisch Linderung bringen

Die Arthritis ist eine Gelenkentzündung, die in der Hauptsache bei der Frau ab etwa 50 Jahren beobachtet werden kann. Aber auch bei jüngeren Menschen kann eine solche entzündliche Erkrankung der Gelenke auftreten. Es handelt sich um eine Erkrankung der Gelenke, die auch gelenknahes Gewebe erreichen kann. Obwohl es unzählige Auslöser für die Gelenkentzündung gibt, sind ihnen fast allen die Reaktionen relativ identisch: Schmerzen und Schwellungen in den Gelenken, Überwärmung und Rötung der betroffenen Körperzone. Von Rheumatologen werden die unterschiedlichsten allopathischen Medikamente empfohlen, um die diversen Symptome der Gelenkentzündung zu bekämpfen. Es gibt aber auch homöopathische Heilmittel, mit denen sich Arthritiden wie chronische Arthritis, Gelenkrheumatismus, Gicht usw. wirkungsvoll therapieren lassen. Homöopathika wirken schmerzlindernd und entzündungshemmend. Anders als bei allopathischen Lösungen bringen die positiven Eigenschaften von homöopathischen Mitteln Heilung ohne Nebenwirkungen und Gegenanzeigen.

Arthritis – Symptome

Typisch für die Arthritis oder entzündliche Gelenkerkrankung ist der Schmerz in dem betroffenen Gelenk. Dieser tritt zumeist morgens auf. Schon beim Aufstehen schmerzen die Gelenke und sind steif. Die Intensität des arthritischen Schmerzes kann veränderlich sein und hängt von der Form der Gelenkentzündung ab. Sie kann zum Beispiel ein einziges Gelenk erreichen (Monarthritis), mehrere Gelenke (Oligoarthritis) oder viele Gelenke (Polyarthritis) betreffen, akut (eitrige oder bakterielle Arthritis) oder chronisch (rheumatoide Arthritis) verlaufen. Bei der chronischen Gelenkentzündung kann der Schmerz mehrere Tage hindurch anhalten, abschwellen und stoppen, später aber wieder ausbrechen.

Im Zusammenhang mit Arthritiskrisen kann man häufig ein Anschwellen der Gelenke beobachten, was auf die Entzündung zurückzuführen ist. Die Gelenke können durch eine Sport- oder Unfallverletzung zusammengedrückt, gequetscht und beschädigt sein (Gelenkerguß) oder auf eine Entzündung reagieren (eitrige Arthritis). In anderen Fällen ist mechanischer Abrieb durch Gelenkverschleiß der Auslöser für die Gelenkschwellungen und Schmerzen. Mit der Schwellung geht in der Regel auch eine Überwärmung der betroffenen Zone einher. Das Gelenk wird dann rot und heiß, in der Regel auch steif, so daß Bewegung und Belastung für den Patienten zu einer Qual werden können.

Rötungen und Schwellungen nehmen

Die entzündlichen Reaktionen im Zusammenhang mit einer akuten entzündlichen Gelenkentzündung kann man sehr gut mit Apis mellifica C9 bekämpfen. Viermal pro Tag sollte der Patient 5 Globuli nehmen. Zusätzlich wird das entzündete Gelenk zwei- oder dreimal im Lauf des Tages mit Arnica-Gel eingerieben.

Der akuten Gelenkentzündung ihre Schmerzhaftigkeit nehmen

Bei besonders heftigem Schmerz ist Bryonia alba C4 angezeigt. Viermal pro Tag sollte der Patient 4 Globuli nehmen. Der akute Arthritisschmerz wird tiefgreifend mit Rhus toxicodendron C5 behandelt (3 bis 5 Globuli täglich). Dieses homöopathische Heilmittel wird auch dann empfohlen, wenn der Schmerz durch Aktivität und Bewegung nachläßt.

Die chronische Gelenkentzündung – Schmerzbehandlung

Patienten mit Polyarthritis und den damit einhergehenden chronischen Schmerzen sprechen sehr gut auf eine Behandlung mit Streptococcinum C12 an. Fühlt der Betroffene starke Schmerzen, die sich vom Gelenk auf den ganzen Knochen hin ausbreiten, wird Phosphorum album empfohlen. Schmerzen, die nachts an Intensität zunehmen, können mit Luesinum oder Aurum metallicum gelindert werden. Nimmt die Schmerzintensität mit jeder neuen Krise zu, scheint Arsenicum album das richtige homöopathische Heilmittel zu sein.

Wann muß ein Arzt aufgesucht werden?

Gehört Fieber zu den Begleiterscheinungen oder halten die Gelenkschmerzen 48 Stunden nach einer Kortisonspritze noch an, zieht man besser einen Rheumatologen zu Rate. Arthritispatienten tun grundsätzlich gut daran, einen Spezialisten in Anspruch zu nehmen, sobald sich bei ihnen ein Fieberzustand ankündigt. Fieber kann nämlich ein Hinweis auf eine infektiöse Arthritis sein, eine seltene Diagnose, die aber stets als Notfall zu behandeln ist. Die mit der chronischen Gelenkentzündung einhergehenden Schmerzen können durch homöopathische Heilmittel rasch und effizient gedämpft werden. Nichtsdestotrotz sollte der Betroffene mindestens alle sechs Monate bei einem Arzt vorstellig werden, um eine eventuell erforderliche Therapie oder Anpassung der Therapie veranlassen zu können.

Assoziierte Einzelmittel und Indikationen – “Arthritis, Gelenkentzündung”

Assoziierte Einzelmittel

  • Actaea spicata
  • Apis mellifica
  • Bryonia alba
  • Medorrhinum
  • Sulfur
  • Sulfur jodatum

Indikationen

  • Arthralgie, Gelenkschmerz
  • Arthrose
  • Hydarthrose, Gelenkerguß

 

Gut zu wissen: Die Homöopathie gehört zu den nicht invasiven Heilmethoden. Sie wirkt durch Gelenkentzündungen ausgelöste Schmerzen und Steifigkeit in den Gelenken kraftvoll entgegen. Geschwollene Gelenke und Schmerzen gehören zu den Leitsymptomen der Arthritis. Somit heben sich Rhus toxicodendron und Bryonia alba durch ihre krampflösenden Eigenschaften in der Behandlung dieser Erkrankung von allen anderen homöopathischen Wirksubstanzen ab.

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Pathologie und Homöopathie sind zwei fest miteinander verbundene Wissenschaften. Während die medizinische Disziplin "Pathologie" die Lehre von den abnormen und krankhaften Vorgängen und Zuständen im Körper und deren Ursachen (Krankheitslehre) beschreibt, versteht sich die Homöopathie als eine sanfte Methode zur Heilung von Krankheiten. Die klassische Homöopathie ist eine auf dem Ähnlichkeitsprinzip fußende, ganzheitliche Heilmethode (Similia similibus curentur oder „Ähnliches wird durch Ähnliches geheilt“), die den Patienten in seiner Gesamtheit betrachtet. Jede Krankheit findet so ihre eigene, auf den Patienten abgestimmte Therapieform.