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Arterienentzündung (Arteriitis)

Homöopathische Hilfe bei Arteriitis

Die Arteriitis oder Arterienentzündung ist eine Krankheit, die besonders Männer betrifft. Zu den Risikopatienten gehören starke Raucher, Bluthochdruckpatienten und Diabetiker. Auch bei hohen Cholesterinwerten im Blut besteht die Gefahr, an einer Arterienentzündung zu erkranken.

Was ist Arteriitis?

Die Arteriitis ist eine entzündliche Erkrankung der Gefäßwände, genauer gesagt der Schlagadern, meist unter Einbeziehung des umgebenden Bindegewebes. Bei der Endarteriitis (Endangiitis) ist die Gefäßinnenhaut beschädigt, bei der Mesarteriitis die mittlere Wandschicht und bei der Periarteriitis die Außenhaut. Bei der Panarteriitis schließlich sind die Gefäßwände in ihrer Ganzheit betroffen. Durch die Infektion verringert sich der Gefäßdurchmesser, es kommt zu Durchblutungsstörungen in den betroffenen Geweben, zu Blutgerinnseln, in extremen Fällen zu Gefäßverschluß bis hin zur Embolie. Verstopfen die Gefäße vollständig, kann das Blut nicht mehr zirkulieren, durch den steigenden Druck drohen die Gefäße zu reißen, so daß es zu lebensbedrohlichen Blutungen und Schlaganfall kommen kann. Bei älteren Menschen ist häufig die Schläfenarterie von der Entzündung betroffen (Arteriitis temporalis), die bei ausbleibender oder unsachgemäßer Behandlung zur Erblindung führen kann. In der Regel sind aber die unteren Körperglieder von der Arterienentzündung betroffen.

Arteriitis – Symptome

Man kann die Arteriitis an starken Muskelschmerzen und Wadenkrämpfen erkennen, zu denen es beim Gehen oder Wandern kommen kann. Kaum, daß man pausiert, verschwinden die Krämpfe, sie stellen sich aber sofort wieder ein, sobald man seinen Weg fortsetzt. Intermittierendes Hinken führt zeitweilig, in stets regelmäßigen Abständen, zu Schmerzen. Auch andere Körperregionen, das Gesäß, die Schenkel und die Füße können von diesen Symptomen betroffen sein. Durch den Verschluß der Gefäße kommt es zu Blutgerinnseln. Unter dem Druck des sich stauenden Blutes kann es passieren, daß sich die Arterien ungewöhnlich erweitern und reißen.

Homöopathische Behandlung

Die homöopathische Behandlung besteht in der Assoziierung der Mittel Cactus grandiflorus C5, Nux vomica C5 und Secale cornutum C5. Sie werden täglich abwechselnd in Einzelgaben genommen, bis die Schmerzen vollständig abgeklungen sind. Geht die Arteriitis mit Bluthochdruck einher, kann man sie mit Plumbum metallicum behandeln. Die lokale Behandlung besteht darin, krampflindernde Salben aufzutragen. Nächtliche Wadenkrämpfe werden mit Cuprum behandelt. Bei besonders heftigen Krämpfen und brennenden Schmerzen insbesondere bei wärmerem Wetter (durch Kühlung lassen die Schmerzen nach) wird Secale cornutum genommen. Bei intermittierendem Hinken mit Krämpfen helfen Cuprum und Arsenicum. Dem unter Gicht und hohen Cholesterinwerten leidenden Patienten, der einen heißen und einen kalten Fuß zeigt, wird Lycopodium clavatum verordnet. Brennendes Gefühl in der entzündeten Zone kann mit Sulfur beruhigt werden.

Wann einen Arzt aufsuchen?

Ein Arztbesuch ist dringlich, sobald sich eines der vor beschriebenen Symptome einstellt. Durch Komplikationen während des Krankheitsverlaufs kann es zu ischämischer Nekrose kommen. In besonders schweren Fällen besteht die Tendenz einer Gangrän der unteren Körperglieder, die vor allem für Diabetiker verhängnisvoll sein und zur Amputation führen kann.

 

Assoziierte Einzelmittel und Indikationen – “Arteriitis”

Assoziierte Einzelmittel

  • Arsenicum album
  • Arsenicum jodatum
  • Secale cornutum
 

Gut zu wissen: Mit ihrer sanften Wirkungsweise erlaubt die Homöopathie, die Arteriitis zu behandeln, ohne den Metabolismus des Patienten zu schädigen. Sie wirkt tiefgreifend, indem sie die Symptome der Arteriitis eines nach dem anderen beseitigt.

 

 

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Pathologie und Homöopathie sind zwei fest miteinander verbundene Wissenschaften. Während die medizinische Disziplin "Pathologie" die Lehre von den abnormen und krankhaften Vorgängen und Zuständen im Körper und deren Ursachen (Krankheitslehre) beschreibt, versteht sich die Homöopathie als eine sanfte Methode zur Heilung von Krankheiten. Die klassische Homöopathie ist eine auf dem Ähnlichkeitsprinzip fußende, ganzheitliche Heilmethode (Similia similibus curentur oder „Ähnliches wird durch Ähnliches geheilt“), die den Patienten in seiner Gesamtheit betrachtet. Jede Krankheit findet so ihre eigene, auf den Patienten abgestimmte Therapieform.