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Algodystrophie (Morbus Sudeck)

Homöopathische Therapie bei Algodystrophie

Algodystrophie bezeichnet eine schmerzhafte Erkrankung des Bewegungsapparates, die unter anderem durch Operationen oder Verletzungen wie Knochenbrüche oder Bänderrisse ausgelöst wird. In der modernen Medizin wird auch von dem komplexen regionalen Schmerzsyndrom (Complex regional pain syndrome, CRPS) gesprochen, früher verwandte Synonyme für dieses neurologisch-orthopädisch-traumatologische Leiden sind Morbus Sudeck, Sudeck-Dystrophie und sympathische Reflexdystrophie.

Krankheitsverlauf

Charakteristisch für die Erkrankung ist der Verlauf in drei Phasen: In der akuten, entzündlichen oder auch „warmen“ Phase kommt es zu spontan auftretenden Schmerzen veränderlicher Intensität und zu einer Schwellung mit lokalen Entzündungen (Schwellung, Rötung, Wärme, Schmerz), zu Gelenkfunktionsstörungen, Gelenkschwellungen und Ödembildung. Die zweite Phase ist eine „kalte“ Phase, die Rötungen, Schwellungen und Wärmegefühle lassen nach, es kommt zu einer progressiven Gelenkversteifung (Dystrophie). Die Schmerzen sind in diesem Stadium der Erkrankung überaus heftig und stechend. Im Endstadium ist zunehmende Muskelatrophie mit erheblichen Funktionseinschränkungen erreicht. Schmerzhaft in diesem Stadium sind hauptsächlich Bewegungsabläufe.

Symptome

Algodystrophie ähnelt in ihren Symptomen anderen Erkrankungen wie Osteoporose, Aphtose und Rheumatismus. Es kommt zu Ödembildung und starkem Schwitzen, der Haar- und Nagelwuchs am betroffenen Körperteil ist gestört, die Haut wird überempfindlich. Bindegewebe wie Unterhaut, Muskeln und Sehnen verändern sich, verdicken und verlieren an Elastizität, es kommt zu einem Abbau von Knochensubstanz. Insgesamt ist der Patient in allen Bewegungsabläufen deutlich eingeschränkt.

Homöopathische Behandlung

Obwohl es keine definitive Heilmöglichkeit für Algodystrophie gibt, kann man dank der Homöopathie die Schmerzen erträglicher werden lassen. Calcium phosphoricum C5 erweist sich als besonders wirksam in der Schmerzlinderung. Von dem Mittel werden zwei Monate lang werden täglich je 5 Globuli genommen. Gegen die Osteoporose-Symptome morgens nach dem Aufstehen Silicea C7, abends Symphytum C5 und jeweils sonntags eine Gabe Natrium muriaticum C9 nehmen. Gegen die Rheumabeschwerden hilft ein Komplex aus Causticum, Rhus toxicodendron und Sulfur in der Potenz C4 bis C9. Bewegungsschmerzen in den Muskeln werden mit Cimicifuga C4 behandelt, bei Schmerzen, die sich bei feuchtem Wetter und Regen verschlimmern zusätzlich mit Dulcamara C4. Bei schönem, aber eher kaltem Wetter verschlimmernde Beschwerden lassen sich am ehesten mit Causticum C4 beruhigen. Bei wärmebedingten Schmerzen schließlich hilft Apis C4. Kalium sulfuricum hilft bei Schmerzen, die sich in unterschiedlicher Intensität und intermittierend bemerkbar machen.

Wann einen Arzt aufsuchen?

Extrem rückläufige Körpergröße, sensorische Störungen, Hautprobleme oder verlängerte Immobilisierung deuten auf ein hohes Osteoporoserisiko hin und machen einen Arztbesuch unbedingt erforderlich. Die Konsultation eines Arztes wird empfohlen, wenn man nach der Einnahme von Bisphosphonaten Knochen- oder Bauchschmerzen gefolgt von Übelkeit oder Erbrechen oder auch Schmerzen beim Schlucken, Hautrötungen oder Hautausschlag konstatiert. Wenn nach der homöopathischen Behandlung keine Besserung des Gesundheitszustandes eintritt, ist der Arztbesuch die beste Lösung.

 

Assoziierte Einzelmittel und Indikationen – “Algodystrophie”

Assoziierte Einzelmittel

  • Calcium fluoratum
  • Calcium phosphoricum
  • Silicea
 

Gut zu wissen: Die Homöopathie mit ihren verschiedenen Heilmitteln zur Behandlung der diversen Symptome von Algodystrophie vermag dem Patienten bei den mit der Erkrankung einhergehenden Funktionsstörungen und Schmerzen Erleichterung bringen.

 

 

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Pathologie und Homöopathie sind zwei fest miteinander verbundene Wissenschaften. Während die medizinische Disziplin "Pathologie" die Lehre von den abnormen und krankhaften Vorgängen und Zuständen im Körper und deren Ursachen (Krankheitslehre) beschreibt, versteht sich die Homöopathie als eine sanfte Methode zur Heilung von Krankheiten. Die klassische Homöopathie ist eine auf dem Ähnlichkeitsprinzip fußende, ganzheitliche Heilmethode (Similia similibus curentur oder „Ähnliches wird durch Ähnliches geheilt“), die den Patienten in seiner Gesamtheit betrachtet. Jede Krankheit findet so ihre eigene, auf den Patienten abgestimmte Therapieform.