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Aerokolie

Aerokolie in der Homöopathie

Die Aerokolie ist eine Verdauungsstörung, die man an einer Gasansammlung im Grimmdarm erkennt. Der Begriff wird ebenfalls benutzt, um Völlegefühl im Magen, im Dünndarm und Dickdarm zu beschreiben. Ängstliche Menschen sind übrigens anfälliger für Aerokolie als forschere, aufgeschlossenere Personen. Durch Kaugummikauen kommt es leicht zu Aerokolie, da Kaugummi die Speichelproduktion fördert. Falsche Ernährung, die zu atonischer Colitis führt, kann ebenfalls Aerokolie bewirken.

Aerokolie und ihre Symptome

Bei Menschen, die unter Aerokolie leiden, wird das Völlegefühl im Verdauungstrakt oft von Gasemissionen begleitet. In der Tat darf man nicht aus den Augen verlieren, daß die Aerokolie durch Gasansammlung aufgrund von Darmgärung im Grimmdarm verursacht wird. Zu dem klinischen Bild gehören im Allgemeinen Schmerzen und Kopfschmerzen. Das Diaphragma ist komprimiert und kann Herzschmerzen sowie Palpitationen verursachen. In bestimmten Fällen ist die Aerokolie ein primäres Symptom, das eine andere Störung verbergen kann.

Die homöopathische Behandlung der Aerokolie

Die homöopathische Behandlung ist je nach Lokalisierung der Blähungen und den assoziierten Symptomen veränderlich. Gegen Völlegefühl im Magen empfiehlt es sich, dreimal täglich 5 Globuli Carbo vegetalis C5 zu nehmen. Wenn die Symptome von Magendruck begleitet werden, ist es vorzuziehen, dreimal täglich 5 Globuli Carbo vegetalis C7 zu nehmen. Bei Magenschmerzen wird geraten, nach jeder Mahlzeit zu 5 Globuli Nux vomica C5 zu greifen. Ängstlichen Patienten, die unter Blähungen und lautem Aufstoßen leiden, sollte dreimal täglich 5 Globuli Argentum nitricum 9 verordnet werden. Ist das Aufstoßen von üblem Geruch begleitet, wird vielmehr empfohlen, dreimal täglich 5 Globuli Asa foetida C5 zu nehmen. Bei Aerokolie, die eher im unteren Bauchbereich liegt und von Gasemissionen begleitet wird, wird als homöopathische Behandlung Lycopodium C5 (dreimal täglich je 5 Globuli) verordnet.

Bei Schwierigkeiten, Gase hervorzubringen, kann man dreimal täglich 5 Globuli Raphanus C5 nehmen. Sind Magen und Darm atonisch, wird empfohlen, dreimal täglich 5 Globuli Nux moschata C4 zu nehmen. Macht sich das Völlegefühl im ganzen Verdauungstrakts bemerkbar und ist es von häufigen Durchfällen und von Aufstoßen begleitet, wird geraten, alle zwei Stunden 5 Globuli China officinalis C5 zu nehmen, bis die Symptome schließlich verschwinden. Die durch Streß verursachte Aerokolie muß mit Ignatia C7 (je 5 Globuli, vor jeder Mahlzeit) behandelt werden. Dieses Heilmittel kann ebenfalls in hoher Verdünnung (C15) genommen werden (alle 10 Tage eine Dosis). Schmerzhafte Blähungen und Flatulenzen schließlich kann man mit dreimal täglich 5 Globuli Raphanus C4 erleichtern.

Wann einen Arzt aufsuchen?

Der Arztbesuch ist ein Muß, wenn es wiederholt unerwartet zu anormalen Gasansammlungen begleitet von Schmerzen kommt. Fieber, rasches Abmagern und Blutarmut sind ebenfalls Alarmsignale, die anzeigen, daß es notwendig ist, ohne zu zögern einen Arzt aufzusuchen.

 

Assoziierte Einzelmittel und Indikationen – “Aerokolie”

Assoziierte Einzelmittel

  • Argentum nitricum
  • Asa foetida
  • Carbo vegetabilis
  • China officinalis
  • Lycopodium
  • Nux moschata
  • Nux vomica
  • Raphanus

Indikationen

  • Dyspepsie, Reizmagen
 

Gut zu wissen: Zu Aerokolie kann es während der Regelblutung kommen. In diesem Fall ist es empfehlenswert, die Symptome mithilfe von Cocculus Indicus C5 zu erleichtern.

 

 

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Pathologie und Homöopathie sind zwei fest miteinander verbundene Wissenschaften. Während die medizinische Disziplin "Pathologie" die Lehre von den abnormen und krankhaften Vorgängen und Zuständen im Körper und deren Ursachen (Krankheitslehre) beschreibt, versteht sich die Homöopathie als eine sanfte Methode zur Heilung von Krankheiten. Die klassische Homöopathie ist eine auf dem Ähnlichkeitsprinzip fußende, ganzheitliche Heilmethode (Similia similibus curentur oder „Ähnliches wird durch Ähnliches geheilt“), die den Patienten in seiner Gesamtheit betrachtet. Jede Krankheit findet so ihre eigene, auf den Patienten abgestimmte Therapieform.