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Viola odorata

Rheumaanfälle mit Viola odorata behandeln

Namensgeber des homöopathischen Heilmittels Viola odorata ist eine angenehm süßlich riechende, bodennah wachsende Pflanze aus der botanischen Familie der Veilchengewächse (Violaceae). Es handelt sich um das Duftveilchen oder Märzveilchen, mit lateinischem Namen Viola odorata. Die Heimat dieser attraktiven Pflanze ist neben dem Mittelmeerraum längst auch Europa. Das Duftveilchen ist in der Tat besonders wohlriechend. Seinen Duft verdankt es den in allen Pflanzenteilen enthaltenen Saponinen, Alkaloiden und ätherischen Ölen. Die verschiedenen Inhaltsstoffe machen die Pflanze nicht nur für Parfümeriezwecke interessant, auch naturheilkundliche Therapieformen wie die Homöopathie und die Phytotherapie haben die positiven Eigenschaften für ihre Zwecke erkannt.

Rheumaheilkunde

Zu den großen Anwendungsgebieten des Duftveilchens Viola odorata gehören Rheumaleiden und Beschwerden im Zusammenhang mit dem Skelett, genau genommen den kleinen Gelenken im oberen Teil des Körpers. Das homöopathische Mittel paßt sehr gut zu rheumatischen Beschwerden im Bereich des Deltamuskels, bei denen der Betroffene vor allem morgens beim Aufwachen über Muskelzittern und Schmerzen im Schulterblatt klagt.

Viola odorata kann sehr gut Rheumakrisen in den kleinen Gelenken lindern, es wirkt Lähmungserscheinungen in den Fingern und im Handgelenk entgegen. Rheumapatienten beschreiben häufig reißende Schmerzen im Bereich der Handwurzel- und Mittelfußknochen. Parallel dazu erschlaffen die Muskeln und die Glieder zittern. Die Betroffenen sind leicht erregbar und weinen viel. Der Schmerz erreicht die Schulter, den Nacken und strahlt bis in den Hinterkopf aus.

Weitere Symptome

Manche Personen, die Viola odorata einnehmen, sind überempfindlich gegen den Klang bestimmter Musikinstrumente. Ihr Unbehagen verstärkt sich im Kontakt mit frischer Luft oder auch unter dem Einfluß von körperlicher Anstrengung. Darüber hinaus leiden sie unter plötzlichen Gedächtnisausfällen, ihre Gedanken schweifen in die Ferne, sie wirken verwirrt und geistesabwesend.

Dosierungsempfehlungen

Viola odorata gibt es in den Potenzen C4 bis C15. Um stets die richtige Potenz einzunehmen, sollte man sich einem erfahrenen Homöopathen oder Heilpraktiker anvertrauen. Sie sind in der Lage, das angemessene Mittel in der korrekten Dosis zu verschreiben. Bei Rheuma des Handgelenks und Muskelschmerzen, die sich im Kontakt mit frischer Luft verschlimmern, kann man in der Regel mit Viola odorata C5 helfen. Die übliche Dosis beträgt zweimal täglich 3 Globuli. Viola odorata C6 wird in einer täglichen Einzeldosis (5 Globuli) genommen. Sobald sich der Zustand des Patienten bessert, kann die Einnahme schrittweise reduziert und auf eine oder zwei Einnahmen pro Woche gedrosselt werden.

Assoziierte Einzelmittel und Indikationen – “Viola odorata”

Assoziierte Einzelmittel

  • Berberis vulgaris
  • Bryonia alba
  • Caulophyllum thalictroides
  • Causticum
  • Dulcamara (Solanum d.)
  • Ferrum metallicum
  • Ferrum phosphoricum
  • Formica rufa
  • Kalium jodatum
  • Phytolacca decandra
  • Polygonum aviculare
  • Rhododendron chrysanthum
  • Rhus toxicodendron

Indikationen

  • Arthralgie, Gelenkschmerz

Gut zu wissen: Viola odorata ist ein homöopathisches Mittel mit vielen positiven Eigenschaften, der Anwendungsbereich des Duftveilchens ist nicht auf die Rheumaheilkunde beschränkt. Unter anderem lassen sich mit diesem Homöopathikum Schlangenbisse und Insektenstiche und –bisse heilen. Das Duftveilchen ist auch ein hervorragendes Kindermittel, das wurmtreibend wirkt und von Parasitosen befallenen Säuglingen und Kleinkindern hilft.

 

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Pathologie und Homöopathie sind zwei fest miteinander verbundene Wissenschaften. Während die medizinische Disziplin "Pathologie" die Lehre von den abnormen und krankhaften Vorgängen und Zuständen im Körper und deren Ursachen (Krankheitslehre) beschreibt, versteht sich die Homöopathie als eine sanfte Methode zur Heilung von Krankheiten. Die klassische Homöopathie ist eine auf dem Ähnlichkeitsprinzip fußende, ganzheitliche Heilmethode (Similia similibus curentur oder „Ähnliches wird durch Ähnliches geheilt“), die den Patienten in seiner Gesamtheit betrachtet. Jede Krankheit findet so ihre eigene, auf den Patienten abgestimmte Therapieform.