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Viburnum opulus

Viburnum opulus bei Menstruationsbeschwerden

Obwohl Viburnum opulus unstrittig Wirksamkeit in der Linderung von krampfartigen Menstruationsbeschwerden und anderen Frauenleiden besitzt, ist das Heilmittel doch nur wenig bekannt. Er wird eingesetzt, um weiblichen Patienten bei Menstruationsbeschwerden zu helfen und Schmerzen in den Eierstöcken und der Gebärmutter zu nehmen, als auch, um die verspätet und nur zögerlich einsetzende Regelblutung zu behandeln.

Viburnum opulus, in der Gynäkologie beliebtes Homöopathikum

Viburnum opulus ist der wissenschaftliche Name des in Europa beheimateten Gemeinen oder Gewöhnlichen Schneeballs, auch Herzbeer, Drosselbeerstrauch, Geißenball, Glasbeere, Schlangenbeere, Wasserholder oder Wasserschneeball genannt. Dieser Strauch, der früher in die botanische Familie der Geißblattgewächse (Caprifoliaceae) eingegliedert wurde, zählt nach neueren wissenschaftlichen Erkenntnissen eher zu den Moschuskrautgewächsen (Adoxaceae). Der Gewöhnliche Schneeball ist eine mehrjährige (perennierende) Pflanze mit dreilappigen, laubabwerfenden Blättern. Viburnum gefällt sich auf feuchten Untergründen in Höhenlagen bis zu 1.600 Metern. Viburnum trägt beerenähnliche Steinfrüchte, die in reifem Zustand von leuchtend roter Farbe sind, aber eher unangenehm nach Schweiß riechen. Für manche Vögel bieten sie eine winterliche Nahrungsquelle, für den menschlichen Verzehr sind sie dagegen ungeeignet. Den Namen Schneeball verdankt Viburnum seinen kugeligen Blütenständen,die an dicke Schneebälle erinnern.

Es ist noch gar nicht so lange her, daß die Pflanzenheilkunde den Viburnum-Strauch entdeckt hat. Vor allem der Rinde werden positive Eigenschaften zugeschrieben, sie sei entspannend und spasmenlösend. Das Mittel helfe bei Krämpfen und spastischen Beschwerden. Für die Zubereitung des homöopathischen Arzneimittels Viburnum opulus wird vergleichbar mit der Phytotherapie vorgegangen, d. h. in erster Linie mit der Rinde, manchmal auch den Beeren als Grundsubstanz gearbeitet.

Bei welchen Leiden Viburnum opulus hilft

Viburnum opulus wird besonders genannt, wenn es darum geht, schmerzhafte Monatsblutung (Dysmenorrhoe) und wehenartigen Schmerzen der Gebärmutter zu erleichtern und zu behandeln. Viburnum wird der Frau empfohlen, die im Vorfeld zur Menstruationsblutung krampfartige Schmerzen im Unterleib verspürt, nur unter Mühen von der sitzenden in die stehende Position wechselt oder sich nicht ausgestreckt hinlegen kann. Manche Betroffenen klagen über Schwere im Unterleib und unregelmäßige Schmerzen im Schambereich. Sie verspüren ein Druckgefühl nach unten, so daß sie sich weder setzen noch wegen der Schmerzen bewegungslos bleiben können. Das Menstruationsblut kann von klarer, roter Farbe sein, bei einigen Frauen tritt die Regelblutung aber nur mit Verspätung und dann auch nur äußerst kärglich ein. Zu diesen Symptomen gesellen sich harter Stuhl und rektale Schmerzen.

Dosierungsempfehlungen

Bei schmerzhafter, verspätet einsetzender und spärlicher Monatsblutung hilft Viburnum opulus C30 in Dosen zu je drei Globuli (bei besonders heftigen Schmerzen im Abstand von zehn Minuten). In dem Maße, wie die Schmerzen nachlassen, können die Einnahmeabstände dann vergrößert werden.

Besonders starke Krämpfe und heftigste Schmerzen, die in den Rücken, das Gesäß und die Oberschenkel ausstrahlen, kann die Betroffene mit Viburnum opulus C9 beruhigen. Die Einnahme der Kügelchen kann bis zu sechsmal in einer Stunde erfolgen. Die gleiche Dosis hilft bei der schmerzhaften Regel mit mehr oder weniger großen Blutklumpen, wenn die Betroffene parallel dazu ein häufiges Verlangen hat zu urinieren oder unter Miktionsstörungen leidet.

Der erfahrene Homöopath gibt bei Brechreiz, allgemeinem Unwohlsein und Übelkeit mit Magenleere gerne Viburnum opulus C9. Die anfängliche Dosis liegt bei drei Globuli alle zehn Minuten. Mit zunehmender Besserung des Befindens kann die Einnahmehäufigkeit reduziert werden.

Einzelmittel und Indikationen – “Viburnum opulus”

Indikationen

  • Menstruationsschmerz, Dysmenorrhoe

Gut zu wissen: Der Sud aus der abgekochten Rinde des Gemeinen Schneeballs ist ein beliebtes Mittel der Pflanzenheilkunde. Das Homöopathikum Viburnum opulus wird auf entsprechende Weise zubereitet. Um sich bei Rückenschmerzen und Schmerzen im Unterbauch, die durch Kontraktionen der Gebärmutter verursacht werden, Erleichterung zu verschaffen, morgens und abends ein Kügelchen Viburnum opulus C5 nehmen.

 

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Pathologie und Homöopathie sind zwei fest miteinander verbundene Wissenschaften. Während die medizinische Disziplin "Pathologie" die Lehre von den abnormen und krankhaften Vorgängen und Zuständen im Körper und deren Ursachen (Krankheitslehre) beschreibt, versteht sich die Homöopathie als eine sanfte Methode zur Heilung von Krankheiten. Die klassische Homöopathie ist eine auf dem Ähnlichkeitsprinzip fußende, ganzheitliche Heilmethode (Similia similibus curentur oder „Ähnliches wird durch Ähnliches geheilt“), die den Patienten in seiner Gesamtheit betrachtet. Jede Krankheit findet so ihre eigene, auf den Patienten abgestimmte Therapieform.