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Valeriana officinalis

Mit Valeriana officinalis Schlaflosigkeit und Spasmophilie bekämpfen

Valeriana officinalis ist der botanische Name für die Arzneipflanze Baldrian und für das aus dieser gewonnene homöopathische Heilmittel. Echter Baldrian, eine krautige Pflanze von bis zu zwei Metern Höhe, kann vor allem in Nordasien und Europa angetroffen werden und ist unter diversen Bezeichnungen bekannt, darunter Gemeiner Baldrian, Echter Arzneibaldrian, Balderjan, Balderbrackenwurzel, Katzenwurzel, Gebräuchlicher Baldrian, Bullerjan…. Die Pflanze gehört zu der botanischen Familie der Baldriangewächse (Valerianaceae) und wächst auf fast jedem Boden. Die zarten rosa oder weißen Blüten in Trichterform verbreiten einen ausgeprägten süßlichen Geruch.

Für die Zubereitung des Homöopathikums Valeriana officinalis wird mit den Wurzelstöcken gearbeitet, die nach eingehender Mazeration die “Urtinktur” liefern. Der Herstellungsprozeß sorgt unter anderem dafür, der Mutterpflanze ihre Toxizität zu nehmen und hilft die vollen therapeutischen Eigenschaften zu entfalten. Valeriana officinalis ist ein wertvolles Arzneimittel für Mensch und Tier. Es wirkt beruhigend und behandelt verschiedene Schmerztypen und Leiden mit krampfartigen Schmerzen sowie Fälle von Schlaflosigkeit. Für beste Ergebnisse sollte der Patient für die Dauer der Einnahme des Homöopathikums Valeriana officinalis auf stimulierende Erzeugnisse wie Minze, Kaffee oder Tabak verzichten. Wie alle homöopathischen Mittel gibt es Valeriana officinalis in verschiedenen Darreichungsformen, die außerhalb der Hauptmahlzeiten eingenommen werden.

Baldrian bei Schlaflosigkeit

Valeriana officinalis hat eine beruhigende Wirkung auf den Patienten, der infolge chronischer Schmerzen unter Schlafstörungen leidet. Die Arzneipflanze Baldrian ist besonders für Patienten mit einer Schmerzüberempfindlichkeit und häufigen Stimmungsschwankungen geeignet. Es kann auch als Beruhigungsmittel eingesetzt werden. Baldrian hilft Personen, die häufig unter starkem Streß stehen und unter Schlafstörungen leiden. Die Betroffenen können zum Beispiel nur schwer einschlafen oder klagen über unwillkürliche, nächtliche Zuckungen (Myoklonien) insbesondere in der ersten Schlafphase

Baldrian bei Spasmophilie

Das Aktionsfeld von Valeriana officinalis ist hauptsächlich auf Schmerzen und Krampfleiden als Begleitsymptome psychischer Erkrankungen gerichtet. Die krampflösenden Eigenschaften des Heilmittels Valeriana officinalis helfen, durch Magenschmerzen ausgelöste Spasmen und Krämpfe zu beruhigen. Valeriana officinalis wirkt bei häufigen Muskelkrämpfen des Kehlkopfes (Laryngospasmus) beruhigend. Eine Behandlung mit Valeriana officinalis wirkt Myoklonien und beispielsweise Muskelzuckungen durch Hyperventilation entgegen.

Weitere Anwendungsgebiete

Parallel mit angstlösenden Arzneimitteln (Anxiolytika) genommen, hilft Valeriana officinalis bei der Behandlung von Schmerzen im Lendenwirbelbereich und Ischiasleiden, die sich durch chronische Angst oder zu viel Aufregung ausgelöst sehen. Seine beruhigende (sedierende) Wirkung macht sich unter anderem bei lumbosakralen (die Lenden- und Kreuzbeingegend betreffenden) Schmerzen bemerkbar, wie sie bei Berufssportlern auftreten, die vor einem Wettbewerb unter großem Leistungsdruck stehen.

Dosierungsempfehlung bei Schlaflosigkeit

Um Schlaflosigkeit zu behandeln,wird Valeriana officinalis in Form von Tropfen bzw. Dilutionen (D1) gegeben. Eine Dosis entspricht 20 Tropfen, dreimal pro Tag mit einem halben Glas Wasser zu nehmen. Das Mittel wird am besten vor den Mittags- und Abendmahlzeiten sowie vor dem Zubettgehen genommen. Je nach Schwere der Schlafstörungen kann sich die Behandlungsdauer auf einen 1 bis 3 Monate erstrecken.

Empfohlene Dosierung bei krampfartigen Schmerzen

Homöopathische Arzneimittel in Form von Globuli einfach unter die Zunge legen und dort langsam schmelzen lassen. Globuli sind aber nicht für alle Patientenkategorien geeignet, da sie Laktose und Saccharose enthalten. Zur Behandlung von krampfartigen und chronischen Schmerzen mit zweimal täglich 5 Globuli arbeiten. Diese Tagesdosis soll speziell bei Muskelspasmus und Magenkrämpfen helfen. In welcher Potenz das homöopathische Heilmittel Valeriana verordnet wird, hängt von der Schwere der Schmerzen ab, üblich sind aber die Potenzen C4 und C5. Wird Valeriana officinalis in seiner Eigenschaft als Krampflöser genommen, dauert die Behandlung drei Monate.

Assoziierte Einzelmittel und Indikationen – “Valeriana officinalis”

Assoziierte Einzelmittel

  • Aconitum napellus
  • Argentum nitricum
  • Arnica montana
  • Cocculus indicus
  • Coffea cruda
  • Coffea tosta
  • Cuprum metallicum
  • Gelsemium sempervirens
  • Ignatia amara
  • Nux vomica
  • Passiflora incarnata

Indikationen

  • Krampf, Spasmus
  • Schlaflosigkeit
  • Spasmophilie

Gut zu wissen: Ist das Leiden somatischen Ursprungs, sollte Baldrian mit anderen homöopathischen Arzneimitteln assoziiert werden. So läßt sich die Wirksamkeit steigern. In Verbindung mit Passiflora incarnata ist Valeriana officinalis überaus effektiv bei der Behandlung von Schlaflosigkeit und Streß. Allerdings ist Vorsicht geboten, denn die mißbräuchliche Einnahme von Valeriana officinalis kann zu Abhängigkeit führen.

 

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Pathologie und Homöopathie sind zwei fest miteinander verbundene Wissenschaften. Während die medizinische Disziplin "Pathologie" die Lehre von den abnormen und krankhaften Vorgängen und Zuständen im Körper und deren Ursachen (Krankheitslehre) beschreibt, versteht sich die Homöopathie als eine sanfte Methode zur Heilung von Krankheiten. Die klassische Homöopathie ist eine auf dem Ähnlichkeitsprinzip fußende, ganzheitliche Heilmethode (Similia similibus curentur oder „Ähnliches wird durch Ähnliches geheilt“), die den Patienten in seiner Gesamtheit betrachtet. Jede Krankheit findet so ihre eigene, auf den Patienten abgestimmte Therapieform.