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Thuja occidentalis

Thuja occidentalis für diverse Leiden und Beschwerden

Der Lebensbaum Thuja occidentalis, auch Abendländische oder Gewöhnliche Thuja genannt, ist ein aus Kanada nach Europa gekommener Zierstrauch. Er gefällt in unseren heimischen Gärten vor allem in Hecken, kann aber noch mehr. Aus dem Lebensbaum wird die Grundsubstanz für das homöopathische Heilmittel Thuja occidentalis gewonnen. Für die Gewinnung der Urtinktur werden, idealerweise im Frühjahr, die jungen Zweige des Baums gesammelt. Der zu der botanischen Familie der Zypressengewächse (Cupressaceae) gehörende Abendländische Lebensbaum ist hierzulande durch sein immergrünes Laubkleid als Sichtschutz zur Begrenzung von Gartengrundstücken überaus beliebt. Bereits die Indianer hatten seine therapeutischen Eigenschaften erkannt und die Wirkstoffe des Gewächses zur Heilung von Skorbut genutzt. Die Homöopathieforschung und moderne Herstellung von homöopathischen Arzneimitteln weiß aber inzwischen, daß die Anwendungsgebiete noch weit darüber hinaus gehen.

Thuja occidentalis in HNO und Pneumologie

Thuja occidentalis ist für die Behandlung verschiedener Krankheitsbilder indiziert, die sich im Hals-Nasen-Ohren-Bereich manifestieren. Chronische Sinsusitis, Otitis, Angina und Rhinopharyngitis lassen sich mit Thuja occidentalis wirkungsvoll behandeln. Das Mittel wird ferner bei Asthma empfohlen, das sich bei kaltem Wetter verschlimmert, und es hilft bei rezidivierender und chronischer Bronchitis. Auch Beeinträchtigungen des Gehörs verschwinden nach Einnahme dieses Homöopathikums.

Dermatologie, Urologie, Gynäkologie

Das Mittel wird bei papulopustulösen Hautausschlägen mit Eiterbläschen empfohlen, es findet aber auch in der Behandlung von Zellulitis und Warzen Verwendung. Ob sich die Warzen vorwiegend an den Fußsohlen bilden, an den Zehen oder Fingern, ob es sich um Kondylome wie Analwarzen oder Genitalwarzen handelt, die durch HPV-Infektionen (HPV bezeichnet den humanen Papilloma-Virus) hervorgerufen werden – eine homöopathische Behandlung mit dem Mittel Thuja occidentalis zeigt auf jeden Fall seine Wirkung.

Thuja occidentalis ermöglicht die Behandlung verschiedener Krankheitsbilder in der Gynäkologie, Urologie und Geburtshilfe. Dazu gehören u.a. weißer, juckender vaginaler Ausfluß (Leukorrhoe oder Weißfluß), Gonorrhoe (umgangssprachlich als Tripper bekannt), Blasenentzündungen (Zystitis), Abszesse in der Harnblase, Prostatavergrößerungen (Prostatahypertrophie), Hitzewallungen und Harnwegsinfekte.

Gastroenterologie, Rheumatologie und Augenheilkunde

Unangenehme Magengeräusche durch Verdauungsstörungen lassen sich mit Thuja occidentalis korrekt behandeln. Genau genommen handelt es sich dabei um Verdauungsgeräusche, um Luft-Wasser-Geräusche auf leeren Magen und Darmgeräusche des arbeitenden Verdauungstrakts.

Feuchtigkeit und Kälte können bei manchen Menschen Schmerzen in den Gelenken verursachen.  Auch solche rheumatischen Beschwerden lassen sich mit Thuja occidentalis sehr gut behandeln.

Ein entzündeter Wimpernansatz, als Chalazion oder Hagelkorn bekannt, und Konjunktivitis oder Bindehautentzündung gehören zu den entzündlichen Augenerkrankungen, die sich auf homöopathischem Wege mit Thuja occidentalis sehr gut behandeln lassen.

Neuralgien

Klassische medikamentöse Therapien zeigen für den Betroffenen häufig unverträgliche Nebenwirkungen. Durch die Einnahme von allopathischen Medikameneten kann es zu neurologischen Reaktionen und/oder Störungen kommen, die sich mit dem homöopathischen Mittel Thuja occidentalis korrekt beseitigen lassen.  In der Regel ist mit solchen Reaktionen im Anschluß an die Einnahme von Antibiotika zu rechnen, aber auch zum Beispiel nach einer Hormontherapie in der Gynäkologie oder sogar nach einer Impfung.

In extremen Fällen gehören Gesichtsneuralgien zu den Nebenwirkungen. die sich in heftigen Kopfschmerzen äußern.  Der Betroffene hat dabei den Eindruck, als würde man ihm einen Nagel in die Stirn schlagen.  Die Beschwerden verschlimmern sich bei intensivem Geschlechtsverkehr oder auch durch Wärme, verbessern sich dagegen an der frischen Luft.

Zahnmedizin und Kieferchirurgie

Es kann vorkommen, daß sich im Hals Zysten bilden, die Funktionsstörungen der Stimmbänder hervorrufen.  Eine simple, aber rigorose homöopathische Behandlung mit Thuja occidentalis kann diese Beschwerden aus der Welt schaffen. Gleiches gilt, wenn eine Ranula inflammatoria diagnostiziert ist, also eine Entzündung der Unterzungenspeicheldrüse, bei der sich eine knotige Verdickung neben und hinter dem Zungenbändchen bildet.  Sublinguale Varizen (Krampfadern) und Epulis lassen sich mit diesem Homöopathikum ebenfalls behandeln.

Empfohlene Dosierung bei Erkrankungen des HNO-Bereichs und der Atemwege

Chronische Sinusitis, häufig rezidivierende Ohrentzündungen, Mandelentzündungen und Rhinopharyngitis werden mit Thuja occidentalis C15 behandelt. Es werden in täglichen Einzelgaben 5 Globuli genommen.  Die Therapie kann drei Monate lang dauern, eine Verlängerung ist möglich, muß aber mit dem behandelnden Arzt abgesprochen werden.  Eine wöchentliche Gabe Thuja occidentalis C30, 3 Monate lang genommen, heilt Asthma, das sich in der kalten Jahreszeit verschlimmert, sowie rezidivierende oder chronische Bronchitis.  Die Behandlung von Hörstörungen erfordert die Einnahme von Thuja occidentalis C9.  Wichtig ist, sich stets an die Verordnungsvorschriften des behandelnden Homöopathen zu halten.

Empfohlene Dosierung bei dermatologischen, urologischen und gynäkologischen Erkrankungen

Die lokale Anwendung von Thuja occidentalis behandelt erfolgreich papulo-pustulösen Hautausschlag, Pusteln, Bläschen. Cellulitis wirkt Thuja occidentalis C5 entgegen, wenn davon dreimal täglich 2 Globuli genommen werden.  Drei Monate lang eine wöchentliche Gabe Thuja occidentalis C30 heilt Warzen an Fußsohlen, Fingern und Zehen, Gesäß und Geschlechtsorganen.  Die gleiche Posologie wird verordnet, um Weißfluß (Leukorrhoe) zu behandeln.

Als Grundbehandlung bei Gonorrhoe und Zystitis wirken Einzelgaben von Thuja occidentalis C7 im 14-tägigen Wechsel mit Biotherapique toxinum C7. Abszesse und Polypen in der Harnblase, Prostatavergrößerung und Harnwegsinfektionen werden mit wöchentlichen Einzelgaben von Thuja occidentalis C30 besiegt, die im Rahmen einer Drei-Monats-Kur zu nehmen sind.

Empfohlene Dosierung bei Magen-Darm-Erkrankungen, rheumatischen Erkrankungen und ophtalmologischen Erkrankungen

Bei sämtlichen Störungen des Verdauungstrakts, darunter Luft-Wasser-Geräusche, Darmgeräusche (Borborygmus), helfen wöchentliche Einzelgaben von Thuja occidentalis im Rahmen einer Drei-Monats-Kur.

In der Rheumatologie, wenn Gelenkschmerzen bei Kälte und Feuchte zunehmen, nimmt man drei Monate lang einmal wöchentlich eine Gabe Thuja occidentalis C30.

Augenbeschwerden wie Hagelkörner und Bindehautentzündungen lassen sich sehr gut mit einer wöchentlichen Gabe Thuja C30 behandeln. Die Einnahmedauer beträgt drei Monate.

Empfohlene Dosierung bei neurologischen Erkrankungen

Bei neurologischen Reaktionen, welche die Folge der Einnahme von Medikamenten sind, wird folgende Dosierung eingehalten: Am ersten Tag eine Gabe Thuja occidentalis C9, am zweiten Tag eine Gabe in der Potenz C15, am dritten Tag in der Potenz C30. Anschließend genügt eine Gabe Thuja C30 einmal wöchentlich oder einmal alle 14 Tage, und zwar solange, bis die Reaktionen vollständig abgeklungen sind.  Neurologische Störungen als Folge der Einnahme von Medikamenten oder einer Impfung verschwinden mit Thuja occidentalis C15, von dem drei Monate lang täglich 5 Globuli genommen werden.  Eine einzige Gabe Thuja occidentalis C7 oder C15 genügt im Falle von Gesichtsneuralgien.  Die Behandlung wird fortgesetzt, bis die Schmerzen vollständig abgeklungen sind.

Empfohlene Dosierung bei Mund-, Kiefer- und Zahnerkrankungen

Polypen an den Stimmbändern werden im Prinzip in einer Woche verschwunden sein, wenn die Therapie progressiv durchgeführt wird.  In den ersten drei Tagen nimmt man täglich eine Gabe Thuja occidentalis C5.  Danach wird drei Tage lang mit einer täglichen Gabe Thuja occidentalis C7 fortgefahren.  Am letzten Tag schließlich endet die Behandlung mit einer Gabe Thuja occidentalis C9.  Diese Therapie sollte an allen Tagen mit der Einnahme von Arnica C9 gepaart werden.

Für die Behandlung von Ranula inflammatoria nimmt man 2 Monate lang 2 Globuli Thuja occidentalis C5, und zwar dreimal täglich, an fünf Tagen in der Woche.  Sublinguale Varizen heilen nach mehreren Monaten ab. Hierfür nimmt man an fünf Tagen in der Woche dreimal täglich je 2 Globuli Thuja occidentalis C5. Epulis läßt sich sehr gut mit Thuja occidentalis C4 oder C5 behandeln. An fünf Tagen in der Woche werden dreimal täglich 5 Globuli genommen.

Assoziierte Einzelmittel und Indikationen – “Thuja occidentalis”

Indikationen

  • Akne
  • Erkrankungen der Prostata
  • Mandelentzündung, Angina (tonsillaris)
  • Arthralgie, Gelenkschmerz
  • Asthma
  • Blepharokonjunktivitis, Lidrandentzündung
  • Bronchitis
  • Chalazion, Hagelkorn
  • Kondylom, Genitalwarze, Feigwarze
  • Bindehautentzündung, Konjunktivitis
  • Blasenentzündung, Zystitis (Cystitis)
  • Dyspepsie, Reizmagen
  • Depression
  • Ekzem, Ausschlag
  • Fibrom
  • Schwangerschaft
  • Hidradenitis, Schweißdrüsenabszeß
  • Hyperhidrose
  • Leukorrhoe, Weißfluß
  • Molluscum contagiosum, Dellwarze, Epithelioma molluscum, Epithelioma contagiosum, Molluske
  • Neuralgie, Nervenschmerzen
  • Otitis, Ohrenentzündung
  • Papilloma, Humanes Papilloma-Virus (HPV-Infektion)
  • Polypen
  • Rhinopharyngitis, Entzündung des Nasen-Rachen-Raums
  • Sinusitis, Nasennebenhöhlenentzündung
  • Sycosis, Sykose
  • Warze

 

Gut zu wissen: Thuja occidentalis hat nicht nur eine unstrittig positive Wirkung in der Behandlung verschiedener Krankheitsbilder, sondern ist darüber hinaus auch ganz hervorragend für Diäten und Schlankheitskuren geeignet.  Die  Anfangsdosis ist eine wöchentliche Gabe Thuja occidentalis C9 in den ersten drei Monaten.  Um seine Linie zu halten, ist es im weiteren wichtig, alle drei Monate eine Gabe Thuja occidentalis C15 zu nehmen.

 
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Pathologie und Homöopathie sind zwei fest miteinander verbundene Wissenschaften. Während die medizinische Disziplin "Pathologie" die Lehre von den abnormen und krankhaften Vorgängen und Zuständen im Körper und deren Ursachen (Krankheitslehre) beschreibt, versteht sich die Homöopathie als eine sanfte Methode zur Heilung von Krankheiten. Die klassische Homöopathie ist eine auf dem Ähnlichkeitsprinzip fußende, ganzheitliche Heilmethode (Similia similibus curentur oder „Ähnliches wird durch Ähnliches geheilt“), die den Patienten in seiner Gesamtheit betrachtet. Jede Krankheit findet so ihre eigene, auf den Patienten abgestimmte Therapieform.