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Streptococcinum Nosode

Infektionskrankheiten mit Streptococcinum behandeln

Streptococcinum ist das homöopathische Heilmittel des Scharlacherregers. Es wird über mikrobielle Reinkulturen des Bakteriums Streptococcus pyogenes zubereitet. Diese zu den Streptokokken zählende rundliche, aerobe Bakterie ist für diverse Infektionskrankheiten verantwortlich, darunter Scharlach und Tonsillitis (Mandelentzündung). Die klassische Behandlung einer Streptokokkeninfektion erfolgt normalerweise durch die Einnahme von Antibiotika, wie zum Beispiel Penicillin oder Erythromycin. In der Biotherapie dagegen wird gerne mit Nosoden gearbeitet. Streptokokkeneiter wie Streptococcinum (homöopathisches Kürzel: Streptoc.) können eine hervorragende Alternative in der Behandlung von Infektionskrankheiten darstellen.

Zu Streptococcinum passende Krankheitsbilder

Streptococcinum ist das ideale Hilfsmittel bei allen entzündlichen Formen von Streptokokkeninfektionen sowie bei Superinfektionen, d. h. Komplikationen bei Patienten, deren Körper bzw. Immunsystem durch eine bereits bestehende oder erlittene Erkrankung geschwächt ist. Zu den Streptokokkeninfektionen gehören akute entzündliche Infektionen wie Cheilitis angularis (Perleche), Angina tonsillaris und Scharlach. Mit Cheilitis angularis oder Perleche, umgangssprachlich Mundwinkelrhagade genannt, bezeichnet der Mediziner eine unter anderem durch bakterielle Erreger ausgelöste entzündliche Veränderung der Mundwinkel. Die akute Mandelentzündung, Angina tonsillaris oder Tonsillitis ist eine schmerzhafte Entzündung, bei der die Gaumenmandeln deutlich anschwellen. Scharlach schließlich ist eine typische Kinderkrankheit mit Fieber und Halsschmerzen. Charakteristisch für Scharlach ist die “Himbeerzunge”, die himbeerrot glänzt und durch geschwollene Geschmacksknospen wie ein Reibeisen aussieht. Schuld an der Infektion sind A-Streptokokken, grampositive Krankheitserreger, die vor allem Haut, Schleimhäute, Hals und Rachen befallen und hämolytische (die roten Blutkörperchen angreifenden) Eigenschaften aufweisen. Für die wirkungsvolle Bekämpfung einer solchen Erkrankung ist Streptococcinum ideal. Die ersten klinischen Anzeichen kann man während der Inkubationszeit beobachten. Der Patient klagt über Kopfschmerzen und Schüttelfrost trotz hohen Fiebers um 40° C. Diese erste Phase dauert 3 bis 4 Tage und wird durch auffälligen roten Ausschlag auf der Brust und am ganzen Körper abgelöst. Auch die Zunge ist betroffen, sie nimmt einen himbeerroten Aspekt an. Dies wird als linguales Enanthem bezeichnet, ein charakteristisches Symptom von Scharlach. Streptococcinum wirkt auf die meisten dieser Symptome, indem die Vermehrung der Bakterien verhindert wird.

Empfohlene Dosierung bei Infektionskrankheiten

Für alle durch Streptokokken ausgelöste Infektionskrankheiten wird in der Regel im Rahmen einer Konstitutionsbehandlung Streptococcinum C9 bis C15 als wöchentliche Einzelgabe verschrieben. Insbesondere Scharlach verläuft in mehreren Schüben. Sobald sich ein neuer Schub ankündigt, sollte zu Streptococcinum gegriffen werden. Sinnvoll ist eine tägliche Einnahme, verteilt auf zwei oder drei Gaben. Allergische Reaktionen auf Streptokokken-Infektionen sind vor allem bei besonders empfindlichen Menschen (kleinere Kinder, ältere Menschen) nicht auszuschließen. In diesem Fall wird empfohlen, die Behandlung mit anderen homöopathischen Heilmitteln durchzuführen, die auf Allergien abgestimmt sind. Dazu gehört beispielsweise Poumon histamine (Lungenhistamin). Das Mittel kann in der gleichen Potenz wie Streptococcinum gewählt werden. Bei Halsschmerzen als Folge einer akuten Mandelentzündung durch Streptokokken empfehlen erfahrene Heilpraktiker häufig Streptococcinum C7 (4 Globuli täglich, jeweils vor dem Schlafengehen). Im Rahmen einer Konstitutionsbehandlung wird Streptococcinum C12 oder C15 als wöchentliche Einzelgabe verschrieben. Man kann dieses Mittel übrigens auch präventiv einsetzen. Scharlach z. B. ist in Kindergärten ein weit verbreitetes Übel. Gerade für das Kind im Kindergartenalter sollte man sich also überlegen, eine prophylaktische Behandlung mit Streptococcinum durchzuführen. Hierfür kann man Streptococcinum Globuli C7 empfehlen (zwei Wochen lang drei Globuli morgens, mittags und abends).

Assoziierte Einzelmittel und Indikationen – “Streptococcinum”

Indikationen

  • Mandelentzündung, Angina tonsillaris, Tonsillitis

 

Gut zu wissen: Streptococcinum ist vor allem dann angebracht, wenn sich der Gesundheitszustand des Patienten bei naß-kaltem Wetter verschlechtert, dagegen bei Bewegung und viel frischer Luft Besserung eintritt. Vor einer Behandlung mit Streptococcinum sollte man untersuchen lassen, welche Bakterien für die Infektion verantwortlich sind. Bei Erkrankungen, die auf andere Erreger als Streptokokken zurückzuführen sind, hilft Streptococcinum nicht, in diesem Fall müssen andere Mittel verschrieben werden.

 

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Pathologie und Homöopathie sind zwei fest miteinander verbundene Wissenschaften. Während die medizinische Disziplin "Pathologie" die Lehre von den abnormen und krankhaften Vorgängen und Zuständen im Körper und deren Ursachen (Krankheitslehre) beschreibt, versteht sich die Homöopathie als eine sanfte Methode zur Heilung von Krankheiten. Die klassische Homöopathie ist eine auf dem Ähnlichkeitsprinzip fußende, ganzheitliche Heilmethode (Similia similibus curentur oder „Ähnliches wird durch Ähnliches geheilt“), die den Patienten in seiner Gesamtheit betrachtet. Jede Krankheit findet so ihre eigene, auf den Patienten abgestimmte Therapieform.