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Staphylococcinum Nosode

Infektionen mit Staphylococcinum behandeln

Staphylococcinum ist ein homöopathisches Heilmittel, das aus der Kultur des Bacillus Staphylococcus aureus gewonnen wird. Dieses Heilmittel gehört zu den sogenannten Nosoden, homöopathische Zubereitungen, die aus Kulturen von bakteriellen, viralen und mikrobiellen Krankheitserregern und Sekretionen erhalten werden.Staphylococcinum, der Staphylokokkeneiter, wird in der Infektiologie eingesetzt, wo er schmerzlindernd wirkt und Infektionen zum Abheilen bringt.

Indikationen in der Dermatologie

Staphylococcinum wird in der Behandlung zahlreicher Krankheiten eingesetzt. Mit Hilfe dieses Homöopathikums heilen eitrige und immer wiederkehrende Geschwüre bei Diabetikern sehr gut ab. Das Mittel hilft bei Bartmykosen wie Sycosis barbae, Bartflechten und Akneformen im Gesicht.Staphylococcinum wird verwendet, um Dermatosen und infektiöse Hauterkrankungen wie Impetigo contagiosa und akute Infektionskrankheiten wie Milzbrand (Anthrax) zu behandeln. Es gibt homöopathische Potenzen dieses Mittels zur Behandlung der akuten Brustdrüsenentzündung (Mastitis oder Mastadenitis) ebenso wie der akuten Blutvergiftung (Sepsis). Viruserkrankungen, die wie Gürtelrose (Herpes Zoster) zu lokal begrenzten Entzündungen der Haut führen, können dank Staphylococcinum schneller ausheilen.

Behandlung bei verschiedenen Infektionsarten

In der Augenheilkunde wird Staphylococcinum verwendet, um das Gerstenkorn (Hordeolum) zu behandeln. Dabei handelt es sich um eine eitrige Entzündung des Lidrands, die durch Staphylococcus aureus ausgelöst wird. Das Mittel hat sich auch in der Behandlung von entzündeten Rachenmandeln mit Geschwürbildung als wirksam erwiesen.Daneben kann Staphylococcinum bei Geschwüren an der Vorsteherdrüse (Prostata) genommen werden. In der Lungenheilkunde zeigt dieses Homöopathikum bei Lungenabszessen und eitrigen Brustfellentzündungen Wirkung.

Dosierung in der Dermatologie

Furunkulose wird mit einer wöchentlichen Dosis Staphylococcinum C9 behandelt. In Verbindung mit Hepar sulfuris C7 (5 Globuli morgens), Pyrogenium C7 (5 Globuli mittags) und Silicea C7 plus Anthracinum C7 (je 5 Globuli abends) ist der Heilerfolg garantiert. Ein einzelner Furunkel wird mit Staphylococcinum C15 behandelt (jeden vierten Tag 10 Globuli nehmen).Bei atopischer Dermatitis hilft Staphylococcinum, wenn dreimal täglich 2 Globuli genommen werden.

In allen Fällen werden die Dosierungsgrößen in Abhängigkeit der Symptome individuell auf den Patienten abgestimmt. Über die richtige Therapie entscheidet daher am besten ein Homöopath oder Heilpraktiker. Staphylococcinum zeigt in Verbindung mit verschiedenen homöopathischen Heilmitteln, wie wirksam es ist.Bei Pickeln und Mitessern wird Staphylococcinum mit Selenium C5 assoziiert (drei Globuli, dreimal täglich).Bei Pusteln wird die gleiche Dosierungsempfehlung ausgesprochen, aber in Verbindung mit Kalium bromatum. In beiden Fällen wird Staphylococcinum jeweils sonntags nach dem Aufstehen genommen. Zehn Tropfen sollten genügen. Staphylococcinum in Assoziation mit Thuja C9 und Graphites C9 wird im Wechsel mit diesen beiden Mitteln genommen.

Dosierung bei anderen Indikationen

Bei allen anderen akuten Infektionen niedrige Potenzstufen wählen.Üblich sind 3 Globuli Staphylococcinum C5 bis C15, dreimal täglich. Chronische Infektionen werden hochpotenziert behandelt, etwa Staphylococcinum C15 bis C30. Dabei jeweils drei Globuli im Rahmen einer Langzeittherapie nehmen.

Assoziierte Einzelmittel und Indikationen – “Staphylococcinum”

Indikationen

  • Mandelentzündung, Angina (tonsillaris)
  • Staphylodermie, staphylogene Hautinfektion
  • Gürtelrose, Herpes Zoster

Gut zu wissen: Gürtelrose im Anfangsstadium kann mit Staphylococcinum C15 behandelt werden. Hierfür nimmt der Patient in den ersten drei Tagen der Behandlung jeweils eine Tagesdosis.

 

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Pathologie und Homöopathie sind zwei fest miteinander verbundene Wissenschaften. Während die medizinische Disziplin "Pathologie" die Lehre von den abnormen und krankhaften Vorgängen und Zuständen im Körper und deren Ursachen (Krankheitslehre) beschreibt, versteht sich die Homöopathie als eine sanfte Methode zur Heilung von Krankheiten. Die klassische Homöopathie ist eine auf dem Ähnlichkeitsprinzip fußende, ganzheitliche Heilmethode (Similia similibus curentur oder „Ähnliches wird durch Ähnliches geheilt“), die den Patienten in seiner Gesamtheit betrachtet. Jede Krankheit findet so ihre eigene, auf den Patienten abgestimmte Therapieform.