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Spigelia anthelmia

Gesichtsneuralgie mit Spigelia anthelmia behandeln

Spigelia anthelmia ist ein homöopathisches Heilmittel aus dem Reich der Pflanzen. Ausgangssubstanz ist die Spigelie, auch Wurmkraut genannt, eine giftige Pflanze aus der botanischen Familie der Brechnußgewächse. Das Verbreitungsgebiet der Spigelie ist hauptsächlich Südamerika, man findet die Pflanze aber auch auf den Antillen. In früherer Zeit soll die Marquise von Brinvilliers, die zu Zeiten Ludwig XIV. lebte, diese Pflanze für ihre Giftmischungen verwendet haben. Daher hat die Pflanze im französischen Sprachraum entsprechenden Namenszusatz erhalten.

Die Spigelie löst heftigste, reißende Schmerzen im Gesicht aus, die zu Trigeminusneuralgien und Neuralgien ganz allgemein führen. In der Homöopathie macht man sich das Ähnlichkeitsprinzip zunutze, um Spigelia in der Behandlung entsprechender Leiden einzusetzen.

Anwendungsgebiete in der Neurologie

Spigelia anthelmia gelangt hauptsächlich bei unregelmäßigen oder permanenten Schmerzen im Gesicht zur Anwendung. Das homöopathische Mittel wird eingesetzt, um bei tränenden Augen, Zahnschmerzen und Schmerzen im Bereich der Kiefer zu helfen. Es wirkt Trigeminusneuralgien entgegen, bei denen alle vom Auge zum Gesicht reichenden sensorischen und motorischen Nerven in Mitleidenschaft gezogen sind.

Spigelia anthelmia kann auch zur Behandlung zosterischer Neuralgien eingesetzt werden, die auf Virusinfektionen zurückgehen und zu Schäden an den Augen führen können. Häufig führen die entsprechenden Krankheitsbilder zu Palpitationen (Herzklopfen und Herzrasen) und Herzbeschwerden. Beide Symptome lassen aber in der Regel unmittelbar nach Einnahme des Mittels nach. Das homöopathische Medizin ist besonders ideal bei Symptomen, die sich durch Kälte, Feuchtigkeit, bei Erschütterung und Bewegungen ganz allgemein verschlimmern, dagegen im Zusammenhang mit Ruhe und Wärme abklingen.

Schlafstörungen

Spigelia anthelmia wird gern bei Schlafstörungen eingesetzt, insbesondere bei Schlaflosigkeit und unruhigem Schlaf. Dieses Mittel führt zu erholsamem und gesundem Schlaf, sofern die aufgeführten Beschwerden nicht auf andere Grunderkrankungen zurückzuführen sind.

Empfohlene Dosierung bei Neuralgien

In der Behandlung von Neuralgien, insbesondere der Trigeminusneuralgie, ist es empfehlenswert, mit Spigelia anthelmia C7 zu arbeiten. Das Mittel kann so oft wie nötig genommen werden (in Dosen zu je 5 Globuli), bis die Symptome endlich verschwinden. Um heftigste Schmerzen zu lindern, die für den Patienten unerträglich sind und ihn fast in den Wahnsinn treiben, kann man ohne weiteres bis zur Potenz C15 gehen.

Empfohlene Dosierung bei Schlafstörungen

Um gegen Schlaflosigkeit anzukämpfen und zu einem ruhigeren Schlaf zu finden, kann man vor dem Zubettgehen 5 Globuli Spigelia anthelmia C9 nehmen. Wenn der Patient nachts plötzlich aufwachen sollte, kann er ohne weiteres zu einer weiteren Gabe greifen.

Assoziierte Einzelmittel und Indikationen – “Spigelia anthelmia”

Assoziierte Einzelmittel

  • Aconitum napellus
  • Apis mellifica
  • Arsenicum album
  • Chelidonium majus
  • Chininum sulfuricum
  • Colocynthis
  • Cyclamen europaeum
  • Gelsemium sempervirens
  • Hypericum perforatum
  • Kalmia latifolia
  • Magnesium carbonicum
  • Magnesium phosphoricum
  • Paris quadrifolia
  • Ranunculus bulbosus
  • Rhododendron chrysanthum
  • Staphylococcinum

Indikationen

  • Migräne
  • Neuralgie, Nervenschmerz
  • Gürtelrose, Herpes Zoster

Gut zu wissen: Spigelia anthelmia wird zwar hauptsächlich in der Neurologie eingesetzt, besitzt aber therapeutische Eigenschaften, die weit über dieses Anwendungsfeld hinausgehen. Dieses Homöopathikum hat unter anderem hochgradig effektive, antiparasitäre Wirkung, so daß man es auch sehr gut als Wurmmittel (Anthelminthikum) bei Darmparasiten einsetzen kann. Hierauf spielt der Namenszusatz „anthelmia“ an.

 

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Pathologie und Homöopathie sind zwei fest miteinander verbundene Wissenschaften. Während die medizinische Disziplin "Pathologie" die Lehre von den abnormen und krankhaften Vorgängen und Zuständen im Körper und deren Ursachen (Krankheitslehre) beschreibt, versteht sich die Homöopathie als eine sanfte Methode zur Heilung von Krankheiten. Die klassische Homöopathie ist eine auf dem Ähnlichkeitsprinzip fußende, ganzheitliche Heilmethode (Similia similibus curentur oder „Ähnliches wird durch Ähnliches geheilt“), die den Patienten in seiner Gesamtheit betrachtet. Jede Krankheit findet so ihre eigene, auf den Patienten abgestimmte Therapieform.