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Cassia senna

Bei Säuglingskolik homöopathisch mit Senna helfen

Das homöopathische Heilmittel Senna, genau genommen Cassia senna, ist pflanzlichen Ursprungs. Die Mutterpflanze ist der in Westafrika verbreitete Sennesstrauch, ein niedrig wachsender Busch aus der botanischen Familie der Hülsenfrüchtler (Fabiaceae). Für die Zubereitung der Urtinktur des Homöopathikums Senna werden die getrockneten Blätter der Pflanze verwendet. Auch die Pharma-Industrie macht sich die starke Heilkraft der Inhaltsstoffe von Sennablättern zunutze. Sennaschoten gehören zu den beliebtesten pflanzlichen Abführmitteln bei akuter Verstopfung. In der Homöopathie wird Senna hauptsächlich zur Behandlung von Beschwerden mit Bezug zur Gastroenterologie eingesetzt.

Cassia senna in der Gastroenterologie

Das homöopathische Heilmittel Senna (Cassia senna) wird gern in der Behandlung von Verdauungsstörungen gegeben, zu denen es im Zusammenhang mit Stoffwechselstörungen (Ketose, Acetonämie, Acetonurie) kommt. Ein häufiges Krankheitsbild beim Säugling und Kleinkind ist die Ketose oder Acetonämie. Dabei handelt es sich um einen gefährlichen Anstieg von Ketonkörpern im Organismus, ausgelöst unter anderem durch Insulinmangelzustände und Unterzuckerung, z. B. bei besonders großem Hunger. Um den Mangel an Zuckerreserven auszugleichen, muß der Körper verstärkt auf seine Fettreserven zurückgreifen. Zur Gewinnung von Energie wird er also vermehrt Fette abbauen, was wiederum dazu führt, daß Acetessigsäure gebildet wird und die Konzentration von Aceton im Blut (Ketonkörper) ansteigt. Ein typisches Symptom einer solchen Ketose, Acetonämie oder auch Acetonurie ist der strenge süßsaure Geruch, der an überreife Äpfel erinnert. Der Atem des kranken Kindes riecht dann charakteristisch nach gärendem Obst.

Neben diesem eigentümlichen Apfelgeruch des Atems gibt es noch zahlreiche weitere Symptome, die auf die Stoffwechselanomalie Acetonämie hinweisen können, darunter Bauchschmerzen, häufiges Erbrechen und unnatürlich gefärbte Stühle. Der Patient hat kaum mehr Appetit und verliert rapide schnell Körpergewicht. Um den Krisen entgegenzuwirken, kann Senna ein exzellentes homöopathisches Mittel darstellen. Unter anderem ermöglicht es, den Stoffwechsel des Patienten zu normalisieren und damit Verdauungsstörungen zu beheben. Durch seine wissenschaftlich belegte abführende Wirkung ist Senna stets dann indiziert, wenn eine Darmentleerung gewünscht wird, zum Beispiel bei Verstopfung (Obstipation) oder vor geplanten Operationen im Bauchraum oder Darmtrakt.

Cassia senna – Dosierungsempfehlungen

Säuglingen und Kleinkindern mit immer wiederkehrendem Erbrechen und Stoffwechselstörungen kann Senna C5 gegeben werden. Ihnen kann das Mittel über ihr Trinkfläschchen verabreicht werden, größere Kinder und ältere Patienten lassen drei- bis fünfmal täglich 5 Globuli langsam unter der Zunge schmelzen. Die Einnahme wird aufrechterhalten, bis die Symptome vollständig abgeklungen sind. In dem Maße, wie sich der Gesundheitszustand des Patienten bessert, können die Einnahmeabstände vergrößert werden. Bei einer akuten Krise sollten dem Patienten alle 30 Minuten je 7 Globuli Senna C4 gegeben werden.

Assoziierte Einzelmittel und Indikationen – “Cassia senna”

Indikationen

  • Azetonämie, Azetonurie, Azetonreaktion
  • Kolik
  • Übelkeit, Brechreiz
  • Erbrechen
 

Abführmittel und Abführtees Sennesblätter

 

Gut zu wissen: Die abführende Wirkung von Cassia senna interessiert auch Ernährungswissenschaftler. In Form von Aufgüssen und Tees werden getrocknete Sennablätter (Senetblätter) unter anderem in Verbindung mit Fastenkuren und klassischen Diäten eingesetzt, um die Gewichtsabnahme zu fördern.

 

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Pathologie und Homöopathie sind zwei fest miteinander verbundene Wissenschaften. Während die medizinische Disziplin "Pathologie" die Lehre von den abnormen und krankhaften Vorgängen und Zuständen im Körper und deren Ursachen (Krankheitslehre) beschreibt, versteht sich die Homöopathie als eine sanfte Methode zur Heilung von Krankheiten. Die klassische Homöopathie ist eine auf dem Ähnlichkeitsprinzip fußende, ganzheitliche Heilmethode (Similia similibus curentur oder „Ähnliches wird durch Ähnliches geheilt“), die den Patienten in seiner Gesamtheit betrachtet. Jede Krankheit findet so ihre eigene, auf den Patienten abgestimmte Therapieform.