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Sanguinarinum nitricum

Sanguinarinum nitricum, ein wertvoller Helfer bei HNO-Beschwerden

Hauptbestandteil bei der Zubereitung des Homöopathikums Sanguinarinum nitricum ist das Nitrat des Sanguinarins. Bei diesem handelt es sich um einen Wirkstoff, der in der kanadischen Blutwurz oder Sanguinaria canadensis, eine krautige Pflanze aus der Familie der Mohngewächse (Papaveraceae), enthalten ist. Das Sanguinarin, ein Alkaloid mit außergewöhnlicher Heilwirkung. findet der Homöopath als roten Saft in den Wurzeln, genauer gesagt den Rhizomen der Pflanze. Für die Herstellung des homöopathischen Heilmittels Sanguinarinum nitricum (homöopathisches Kürzel: (sang-n) wird dieses Sanguinarin als Nitrat in Laktose verrieben und im weiteren wiederholt dynamisiert bzw. potenziert. Die einzelnen Verdünnungsschritte werden immer wird durch kräftige Schüttelschläge unterbrochen, so daß die Lösung nicht nur ihre therapeutischen Eigenschaften bewahrt, sondern diese sogar noch verstärkt.

Indikationen im HNO-Bereich

Die klinischen Indikationen von Sanguinarinum nitricum im HNO-Bereich sind vielfältig. Leitsymptome sind vor allem Beschwerden im Bereich der Nase und Kehle. Die Heilkräfte dieses Heilmittels zeigen sich hauptsächlich bei homöopathischen Kuren im Rahmen von Erkrankungen der Nasenschleimhäute, bei Polypen in der Nase und insbesondere auch chronischen Katarrhen. Beschwerden der Nase, die sich besonders wirkungsvoll mit Sanguinarinum nitricum behandeln lassen, sind tumorähnliche Geschwüre und durch reichlich Sekrete verstopfte Nasengänge. Das Mittel und seine Heileigenschaften passen gut zu zähflüssigem Nasensekret von gelblicher Farbe, das auch blutverschmiert sein kann und die Nasenatmung behindert, so verstopft ist die Nase. Sanguinarinum nitricum läßt die Sekrete weniger werden und lindert die Schmerzen, zu denen es im Laufe der Erkrankung an der Nasenwurzel kommen kann. Es wird somit gerne bei Entzündungen verordnet, deren Symptome sich im Bereich des Sinus, der Nasenschleimhäute und der Nasengänge bemerkbar machen. Gemeint sind die Nebenhöhlenentzündung (Sinusitis), saisonbedingte Nasennebenhöhlenentzündung, akuter Schnupfen (“Kopfgrippe”) und Schnupfen mit krampfartigen Niesanfällen.

Ein weiteres Anwendungsgebiet für Sanguinarinum nitricum sind bestimmte symptomatische Beschwerden in Verbindung mit Erkrankungen des Halses und der Kehle. Das Mittel ist angezeigt bei Brennen und Trockenheitsgefühl im Hals und bei chronischen Kehlkopfentzündungen. Patienten mit Schluckbeschwerden, kratziger Stimme und in Mitleidenschaft gezogenen Stimmbändern finden in diesem Homöopathikum echte Erleichterung. Wenn die Gaumenmandel insbesondere auf der rechten Körperseite geschwollen und eine akute Pharyngitis oder eine chronische Lymphknotenhyperplasie diagnostiziert ist, dann ist Sanguinarinum nitricum genau richtig.

Empfohlene Dosierung bei Hals-, Nasen- und Ohrenkrankheiten

Bei verstopfter Nase fünf Globuli Sanguinarinum nitricum C5 nehmen, möglichst zweimal täglich. In der Behandlung von saisonaler und allergiebedingter Nasennebenhöhlenentzündung und Sinusitis ist die Einnahme von Sanguinarinum nitricum C7 angezeigt (eine Woche lang alle acht Stunden drei Kügelchen). Bestimmten Sinusitis-Patienten wird empfohlen, morgens und abends je 5 Globuli Schnupfen C5 zu nehmen. Gleiches gilt bei Schnupfen mit krampfartigen Niesanfällen.

Assoziierte Einzelmittel und Indikationen – “Sanguinarinum nitricum”

Assoziierte Einzelmittel

Indikationen

  • Polypen

Gut zu wissen: Sanguinarinum nitricum ist in der Schmerzbehandlung eine wertvolle Hilfe. Das Mittel ist bei Migränen und brennenden Empfindungen an verschiedenen Stellen des Körpers, darunter die Handinnenflächen und das Gesicht, erwiesenermaßen wirksam.

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Pathologie und Homöopathie sind zwei fest miteinander verbundene Wissenschaften. Während die medizinische Disziplin "Pathologie" die Lehre von den abnormen und krankhaften Vorgängen und Zuständen im Körper und deren Ursachen (Krankheitslehre) beschreibt, versteht sich die Homöopathie als eine sanfte Methode zur Heilung von Krankheiten. Die klassische Homöopathie ist eine auf dem Ähnlichkeitsprinzip fußende, ganzheitliche Heilmethode (Similia similibus curentur oder „Ähnliches wird durch Ähnliches geheilt“), die den Patienten in seiner Gesamtheit betrachtet. Jede Krankheit findet so ihre eigene, auf den Patienten abgestimmte Therapieform.