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Sabadilla

Sabadilla gegen Allergien und Heuschnupfen

Sabadilla (Cebadilla) ist eine aus Mittelamerika stammende Pflanze und die Ausgangssubstanz für das gleichnamige homöopathische Heilmittel. Sabadill (Schoenocaulon officinale), auch Sabadill-Läusekraut, Läusesabadill oder Mexikanisches Läusekraut genannt, ist eine giftige Planze mit gerstenähnlich angeordneten, gelblich-grünen Fruchtständen. Für die Gewinnung der Urtinktur des Homöopathikums Sabadilla bedient man sich der getrockneten Samen. Genau genommen ist es der Pollen dieser Pflanze aus der Familie der Liliengewächse, der zu dem Heilmittel geführt hat. Sabadilla wird übrigens auch zur Behandlung von Erkrankungen im HNO-Bereich eingesetzt, bei Magen-Darm-Grippen und neurologischen Reaktionen. Darüber hinaus schafft dieses Homöopathikum mit dem Kürzel: Sabad. Linderung bei gynäkologischen Beschwerden, bei Übelkeit und Erbrechen. Schließlich und endlich hat sich das Mittel in der Bekämpfung von Kopfläusen bewährt, daher auch seine volkstümliche Bezeichnung Läusekraut.

Indikationen im HNO-Bereich

Sabadilla ist angezeigt bei Schnupfen mit heftigem Nasenfluß. Wenn der Betroffene unter einer verstopften und brennenden Nase leidet, sie aber nur wenig reizt und nicht zu Niesen führt, dann ist dieses Mittel genau richtig.  Der Kranke verspürt Juckreiz und Kribbeln in der Nase. Er klagt über extrem trockene Nasenschleimhäute. Bei Heuschnupfen und allergischem Schnupfen durch Pollenflug kann man ohne weiteres zu Sabadilla greifen. Bei Heuschnupfen verspürt der Betroffene Juckreiz in der Kehle, in der Nase und an den Augen. Er klagt ferner über Husten, Niesen, Schlaflosigkeit, Müdigkeit, Nasenfluß und eine verstopfte Nase. Heuschnupfen kann sich verschlimmern und Komplikationen wie die Sinusitis und Asthma zur Folge haben. Darum ist es wichtig, daß der Betroffene so schnell wie möglich mit dem Homöopathikum Sabadilla behandelt wird. Auch eine vorbeugende Behandlung ist möglich. Sabadilla hilft bei Entzündungen des Rachenraums und bei Pharyngitis, bei der der Patient ein trockenes Gefühl in der Kehle verspürt, das links beginnt und sich nach rechts ausbreitet.

Indikationen in der Neurologie

Sabadilla ist angezeigt, um neurologische Beschwerden zu behandeln, die unter dem Begriff Parästhesie (manchmal auch Cenestopathie genannt) zusammengefaßt sind. Der Betroffene hält seine Haut für welk und schlaff, er glaubt seine Glieder verdreht oder meint unheilbar krank zu sein. Wenn der Patient eine Frau ist, hat sie fast jedesmal, wenn ihr Bauch aufgebläht ist, den Eindruck schwanger zu sein.

Indikationen in der Gastro-Enterologie

Sabadilla kann Kranken helfen, die unter wurmbedingten Verdauungsstörungen leiden. Häufig wird dem Betroffenen der Befall mit Würmern bewußt, weil es ihm im Analbereich juckt. Sabadilla kann auch in der Behandlung intensiver Schmerzen tief im Bauch, Appetitverlust oder Übelkeit nach den Mahlzeiten helfen.

Weitere Indikationen

Sabadilla wird empfohlen, wenn es darum geht, Schmerzen in den Eierstöcken zu lindern. Es hilft Frauen, bei denen sich die Regelblutung verspätet oder nur spärlich einstellt. Der Schwangeren wird Sabadilla verschrieben, wenn ihr häufig übel ist und sie viel erbricht. Darüber hinaus wird dieses Heilmittel mit Erfolg zur Bekämpfung von Kopfläusen eingesetzt.

Empfohlene Dosierung bei HNO-Erkrankungen

Wer unter Schnupfen, Erkältung und Pollinose leidet, sollte 5 Globuli Sabadilla C15 nehmen, und zwar dreimal täglich zum Zeitpunkt der Krisen. Wenn die Krisen besonders stark sind, kann der Kranke bis zu 6 x pro Tag zu dem Mittel greifen. Die vorbeugende Behandlung erfolgt mit 5 Globuli Sabadilla C15, ein oder zweimal täglich drei Monate lang, beginnend einen Monat vor der Pollenflugsaison. Diese Behandlung ist mit der Einnahme von Euphrasia officinalis und Allium cepa in der gleichen Potenz und Menge zu assoziieren. Entzündungen des Rachenraums mit einer gleichzeitig trockenen Kehle werden mit 5 Globuli Sabadilla C5 kuriert, die morgens, mittags und abends genommen werden.

Empfohlene Dosierung bei neurologischen Erkrankungen

Dem Parästhesie-Patienten sollte man 5 Globuli Sabadilla C15 pro Tag verordnen, bis die Beschwerden nachlassen.

Empfohlene Dosierung bei Magen-Darm-Grippen

Leidet der Patient unter Verdauungsstörungen aufgrund von Wurmbefall, kann ihm geholfen werden, wenn er einen Monat lang morgens und abends je 5 Globuli Sabadilla C9 nimmt.

Andere Dosierungen

Um Schmerzen in den Eierstöcken und Schmerzen während der Regelblutung zu lindern, sollte man morgens und abends drei Monate lang 5 Globuli Sabadilla C15 nehmen. Übelkeit bei Schwangeren kann durch die Einnahme von 3 Globuli Sabadilla C5, drei- bis fünfmal pro Tag, genommen werden. Zur Bekämpfung von Kopfläusen sollte man die Urtinkturen der Homöopathika Sabadilla und  Staphisagria in gleichen Mengen mischen und abends vor dem Zubettgehen den Kopf gründlich damit einsprühen. Eine einzige Anwendung genügt im Prinzip, um die unangenehmen Krabbeltierchen wieder los zu werden.

Assoziierte Einzelmittel und Indikationen – “Sabadilla”

Assoziierte Einzelmittel

  • Apis mellifica
  • Arsenicum album
  • Arundo donax
  • Histaminum
  • Kalium carbonicum
  • Mercurius corrosivus
  • Mercurius solubilis
  • Muriaticum acidum
  • Nitricum acidum
  • Pollen
  • Poumon histamine
  • Thuja occidentalis

Indikationen

  • Parästhesie
  • Schwangerschaft
  • Pharyngitis, Rachenentzündung
  • Rhinitis, Schnupfen

Gut zu wissen: Sabadilla hilft auch Menschen, die besonders kälteempfindlich sind und dazu neigen, ihren Gesundheitszustand zu übertreiben. Schmerzen, die diese Personen plagen, strahlen in der Regel von der rechten zur linken Körperhälfte aus und verschlimmern sich bei Kälte und Feuchtigkeit.

 

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Bewertung: 2.9 ( 68 Stimmen)
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1 Beitrag zu “Sabadilla

  1. Pingback: Husten, Schnupfen, Heiserkeit, Erkältung, Rhinitis | Homöopathiewelt

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Pathologie und Homöopathie sind zwei fest miteinander verbundene Wissenschaften. Während die medizinische Disziplin "Pathologie" die Lehre von den abnormen und krankhaften Vorgängen und Zuständen im Körper und deren Ursachen (Krankheitslehre) beschreibt, versteht sich die Homöopathie als eine sanfte Methode zur Heilung von Krankheiten. Die klassische Homöopathie ist eine auf dem Ähnlichkeitsprinzip fußende, ganzheitliche Heilmethode (Similia similibus curentur oder „Ähnliches wird durch Ähnliches geheilt“), die den Patienten in seiner Gesamtheit betrachtet. Jede Krankheit findet so ihre eigene, auf den Patienten abgestimmte Therapieform.