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Ranunculus bulbosus

Ranunculus bulbosus bei Ohrenschmerzen und Hautinfektionen

Das homöopathische Heilmittel Ranunculus bulbosus ist eine Arzneidroge, die aus dem Knolligen Hahnenfuß gewonnen wird. Der Knollige Hahnenfuß (lat. Ranunculus bulbosus), auch Ranunkel, Ranunkelblume oder Butterblume genannt, ist eine in weiten Teilen Europas auf Wiesen und Weiden wachsende ausdauernde, krautige Pflanze aus der Familie der Hahnenfußgewächse (Ranunculaceae). Für die Zubereitung des Homöopathikums Ranunculus bulbosus wird die ganze Pflanze verarbeitet. Ranunculus bulbosus ist ein beliebtes Komplexmittel und Leitmittel bei Hauterkrankungen viralen Ursprungs. Es hilft aber bei diversen Krankheiten und lindert Schmerzen verschiedenen Ursprungs.

Ranunculus bulbosus in der Infektiologie

Durch Viren ausgelöste Hautkrankheiten, wie z. B. Herpes Zoster (Gürtelrose), Windpocken und Herpes simplex gehören zu den hauptsächlichen Anwendungsgebieten von Ranunculus bulbosus. Charakteristisch für solche Hauterkrankungen sind mehr oder weniger große Bläschen und, wie bei der Gürtelrose, eine bläuliche Verfärbung der betroffenen Hautsegmente. Bei den Windpocken platzen die Bläschen und setzen eine gelbliche Flüssigkeit frei. Im weiteren Verlauf der Krankheit trocknen sie ab und hinterlassen Krusten. Für den Betroffenen gehen diese Hautläsionen mit einem brennenden Gefühl und Juckreiz einher. Zumeist breiten sich die Bläschen entlang der Nervenstränge aus.

Anwendungsgebiete im HNO-Bereich

Im HNO-Bereich sind Kopfschmerzen, die durch Temperaturunterschiede verursacht werden, ein Anwendungsbereich von Ranunculus bulbosus. Konkret handelt es sich um solche Kephalalgien, die von Augenschmerzen und von Druck im Kopf begleitet werden. Die Augenschmerzen betreffen in der Regel den äußeren Winkel des rechten Auges. Ranunculus verbessert den Schleimauswurf und bringt Nasenfluß, wie er in der Regel bei der Rhinopharyngitis auftritt, zum Stoppen. Auch allergische Nasenschleimhautentzündungen, bei denen die Naseninnenwänden stark kitzeln, können mit Ranunculus bulbosus behandelt werden.

Schmerzbehandlung mit Ranunculus bulbosus

Zu den Schmerzen, die sich durch Ranunculus bulbosus erleichtern lassen, gehören insbesondere jene, die sich durch eine fallende Körpertemperatur oder durch selbst geringste Bewegungen verschlimmern. Druckschmerz und Schmerz, der abends zunimmt, läßt sich durch Ranunculus bulbosus gut behandeln. Solche Schmerzen können im Gesicht auftreten, an den Armen, am Rumpf, in der Magengegend, im rechten Hypochondrium, am Rücken oder in der Ischiasregion. Die Schmerzen im Gesicht manifestieren sich besonders durch ein Kribbeln. Jene in den Armen treten häufig plötzlich auf, der Betroffene verspürt ein Reißen in den Armen. Seine Finger sind dabei extrem kalt, die Handgelenke sind steif. Brustschmerzen, die sich mit Ranunculus bulbosus behandeln lassen, verursachen bei dem Betroffenen intensiven Druck. Sie verschlimmern sich durch Bewegung, bei Druck durch Berührung, beim Einatmen und Ausatmen, aber auch bei Kälte. Schmerzen im Oberbauch können durch Ranunculus gelindert werden, wenn es sich um solche Schmerzen handelt, die sich auf Druck verschlimmern. Schmerzen im rechten Hypochondrium beginnen unter den Rippen rechts, blockieren die Atmung und breiten sich bis zur rechten Schulter aus. Lendenschmerzen, die auf dieses homöopathische Arzneimittel reagieren, liegen unterhalb der rechten Schulterblätter und sind stechend.

Ranunculus bulbosus läßt morgendliche Ischialgien verschwinden, bei denen der Betroffene stechende oder brennende Schmerzen empfindet. Auch durch plötzliche Temperatursveränderungen in den Eierstöcken ausgelöste Schmerzen können durch dieses homöopathische Heilmittel erleichtert werden. Schmerzen entlang der Nervi intercostales lassen sich ebenfalls sehr gut behandeln. Dieses Arzneimittel kann außerdem beim Wasserlassen ausgelöste Schmerzen lindern und senkt Diuria, ein zumeist psychisch bedingter Anstieg der Miktionsfrequenz.

Dosierungsempfehlung bei entzündlichen Prozessen

Wenn die Virusinfektion im vollen Ausbruch ist, wird Ranunculus bulbosus C9 empfohlen. Die empfohlene Dosierung lautet auf 3 Streukügelchen dreimal täglich. Ranunculus bulbosus wirkt noch effizienter, wenn es mit Rhus toxicodendron C9 und Mezereum C9 kombiniert wird. Ranunculus bulbosus in Form von Tropfen, die Kindern verabreicht werden, dosiert man am besten dreimal täglich mit 5 bis 10 Tropfen. Erwachsene sollten dreimal täglich 20 Tropfen nehmen.

Dosierung im HNO-Bereich

Bei HNO-Erkrankungen fragt man am besten seinen Apotheker oder behandelnden Homöopathen um Rat. Je nach Symptomatologie des Patienten kann es notwendig sein, Ranunculus bulbosus mit einem anderen Heilmittel zu assoziieren. Außerdem reagiert jeder Patient anders auf diese homöopathische Substanz.

Dosierung in der Schmerztherapie

Jede Art von Schmerz wird mit einer eigenen Dilution und Dosis Ranunculus bulbosus behandelt. Schmerzen, die sich bei naß-kaltem Wetter und Kälte verschlimmern, werden mit einer Tiefpotenz wie C4 oder C5 behandelt. Die Einnahme erfolgt dreimal täglich. Für eine möglichst zielgerichtete Therapie sollte man sich an seinen behandelnden Homöopathen wenden. Er kann sich am ehesten ein Bild des Patienten machen und eine korrekte Behandlung einleiten.

Assoziierte Einzelmittel und Indikationen – “Ranunculus bulbosus”

Indikationen

  • Herpes simplex
  • Neuralgie, Nervenschmerz
  • Rhinitis, Schnupfen
  • Gürtelrose, Herpes Zoster
 

Ranunculus bulbosus in der Apotheke

 

Gut zu wissen: Ranunculus bulbosus hat beruhigende Eigenschaften, der Knollige Hahnenfuß wird gerne in der Entgiftung von Alkoholkranken eingesetzt. Dieses homöopathische Heilmittel ermöglicht nämlich, die verschiedenen durch die Alkoholentwöhnung ausgelösten Symptome abzuschwächen.

 

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1 Beitrag zu “Ranunculus bulbosus

  1. Pingback: Herpes simplex mit homöopathischen Mitteln behandeln | Homöopathiewelt

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Pathologie und Homöopathie sind zwei fest miteinander verbundene Wissenschaften. Während die medizinische Disziplin "Pathologie" die Lehre von den abnormen und krankhaften Vorgängen und Zuständen im Körper und deren Ursachen (Krankheitslehre) beschreibt, versteht sich die Homöopathie als eine sanfte Methode zur Heilung von Krankheiten. Die klassische Homöopathie ist eine auf dem Ähnlichkeitsprinzip fußende, ganzheitliche Heilmethode (Similia similibus curentur oder „Ähnliches wird durch Ähnliches geheilt“), die den Patienten in seiner Gesamtheit betrachtet. Jede Krankheit findet so ihre eigene, auf den Patienten abgestimmte Therapieform.