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Radium bromatum

Radium bromatum bei Entkräftung, Hautleiden und Rheumaschmerz

Radium bromatum ist ein homöopathisches Mittel aus dem Reich der Mineralien. Ausgangssubstanz ist Radiumbromid. Dieses Homöopathikum ist besonders angezeigt, um durch Strahlenbelastung ausgelöste Hautleiden wie z. B. juckende Dermatosen, Narben und Verbrennungen zu behandeln. Radium bromatum (homöopathisches Kürzel: Rad-br) hilft daneben bei Rheumaleiden und wird bei körperlicher Entkräftung (Asthenie) empfohlen.

Dermatologie

Radium bromatum kann helfen, die Symptome von Sklerodermie abzuschwächen und ist in der Behandlung von Hautveränderungen und Verfärbungen der Finger angezeigt. Darüber hinaus hilft es, durch Ekzeme und Akne verursachten Juckreiz zu lindern, vor allem, wenn dieser in der Nacht schlimmer wird. In Ergänzung zu anderen Medikamenten verabreicht, kann Radium Hyperkeratosen verhindern helfen. Dabei handelt es sich um eine übermäßige Verhornung der Haut. In allen Fällen kann Radium bromatum ab Auftreten der ersten Symptome verwendet werden. Das Mittel hilft so verhindern, daß eine Entzündung entsteht und daß sich die Beschwerden verschlimmern. Darüber hinaus wird dieses Mittel empfohlen, um die Nebenwirkungen von Strahlenbelastung, Strahlentherapien und anderen röntgenbildenden Krebstherapien zu behandeln. Radium wirkt beispielsweise Hyperpigmentierung der Haut entgegen, wie sie nach einer Behandlung mit radioaktiven Strahlen oft auftritt.

Rheumatologie

Eine Kur mit Radium bromatum hilft Lumbalgien und Ischialgien wie z. B. Hexenschuß vorzubeugen oder zu lindern. Schmerzen im Rücken, in der Nierengegend und im Lendenwirbelbereich gehören zu den Leitsymptomen dieses homöopathischen Heilmittels. Besonders effektiv ist dieses, wenn der Schmerz nicht zu heftig ist, sich aber durch Bewegung verschlimmert oder wenn er sich nach einer langen Fahrt im Sitzen bemerkbar macht. Die Einnahme von Radium wird auch bei Arthrose und rheumatischem Schmerz empfohlen, zu dem es bei jeder Bewegung oder bei Bewegungen unter Belastung kommt.

Die asthenische Persönlichkeit

Radium bromatum ist in der Konstitutionsbehandlung von Asthenie angezeigt. In der Tat hilft dieses Mittel erfolgreich gegen Depressionen, Furcht, Anämie und Hypotonie anzukämpfen. Es bringt dem Patienten neuen Schwung und Kraft, wenn dieser sich selbst nach langen Ruhephasen abgeschlagen und völlig entkräftet fühlt.

Empfohlene Dosierung in der Dermatologie

Um Juckreiz zu lindern, ob er mit Ekzemen und Ausschlägen in Zusammenhang steht oder nicht, nimmt man zwei- oder dreimal täglich 5 Globuli Radium bromatum C5. Sklerodermie-Patienten werden Kuren mit Radium bromatum empfohlen, meist dreimal täglich 5 Globuli in der Potenzstufe C15. Um nach einer Strahlenbehandlung Hyperpigmentierung und intensivem Wärmempfinden der Haut vorzubeugen, legt der Kranke abends vor dem Zubettgehen 5 Globuli Radium bromatum C15 unter die Zunge. Bei starken Verbrennungen durch Strahlenbelastung ist es ratsam, so oft wie nötig 3 Globuli dieses Mittels zu nehmen. Der Patient kann ebenfalls drei oder vier Stunden vor der Bestrahlung zu drei Globuli Radium bromatum C7 greifen.

Empfohlene Dosierung in der Rheumatologie

Um durch Lumbalgien ausgelöste Rückenschmerzen zu lindern, kann man – je nach Schmerzintensität – einmal oder zweimal am Tag zu 5 Globuli Radium bromatum C6 greifen. Arthrose, die sich im Zusammenhang mit Bewegung verbessert, wird mit Radium bromatum C9 behandelt. Der Betroffene legt jeden Morgen drei Globuli dieses Mittels unter die Zunge. Für Menschen mit Arthritis ist es empfehlenswert, eine Kur mit Radium bromatum C9 durchzuführen. Die Dosierungsempfehlung lautet auf 5 Globuli dreimal täglich.

Empfohlene Dosis bei Asthenie

Dem asthenischen Patienten können dreimal täglich 5 Globuli Radium bromatum C9 helfen.

Assoziierte Einzelmittel und Indikationen – “Radium bromatum”

Indikationen

  • Arthrose
  • Asthenie, Schwäche, Kraftlosigkeit
  • Pruritus, Juckreiz
  • Strahlendermatitis, Radiodermatitis

Gut zu wissen: Radium bromatum kann ohne weiteres vor jeder Strahlenbehandlung oder Chemotherapie genommen werden, um die unangenehmen Nebenwirkungen dieser Behandlungen zu verhindern. Gegen diese Ergänzungsbehandlung wird kein Onkologe Einwände haben.

 

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Pathologie und Homöopathie sind zwei fest miteinander verbundene Wissenschaften. Während die medizinische Disziplin "Pathologie" die Lehre von den abnormen und krankhaften Vorgängen und Zuständen im Körper und deren Ursachen (Krankheitslehre) beschreibt, versteht sich die Homöopathie als eine sanfte Methode zur Heilung von Krankheiten. Die klassische Homöopathie ist eine auf dem Ähnlichkeitsprinzip fußende, ganzheitliche Heilmethode (Similia similibus curentur oder „Ähnliches wird durch Ähnliches geheilt“), die den Patienten in seiner Gesamtheit betrachtet. Jede Krankheit findet so ihre eigene, auf den Patienten abgestimmte Therapieform.