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Pyrogenium

Infektionskrankheiten mit Pyrogenium behandeln

Das homöopathische Heilmittel Pyrogenium hat ein breites Wirkungsspektrum und zahlreiche positive therapeutische Eigenschaften.

Es hilft bei allen Infektionen, die durch Lebensmittelvergiftungen ausgelöst werden. Diese Vergiftungen können verschiedenen Ursprungs sein, verdorbene Nahrungsmittel sind aber eine der wesentlichen Ursachen. Das Heilmittel Pyrogenium gelangt seit Ende des 19. Jahrhunderts in der Biotherapie zum Einsatz.

Steckbrief

Die Grundsubstanz des Homöopathikums Pyrogenium (gebräuchliche Abkürzung: Pyrog.) kann tierischen Ursprungs (Schwein, Rind) oder menschlichen Ursprungs (Plazenta) sein. Erhalten wird das zu der Stoffgruppe der Nosoden gehörende Mittel über den Fäuleprozeß des Rohmaterials, das neben Keimen auch pyrogene Substanzen enthält. Pyrogenium gibt es als Globuli, in diesem Fall wird das Rohmaterial für die Herstellung der Nosode mit Laktose und Saccharose verrieben. Pyrogenium ist ebenfalls als Urtinktur oder Dilution erhältlich. Das Heilmittel Pyrogenium, auch als Sepsin oder Putrescinum bekannt, ist ein sanftes Therapeutikum, das ohne weiteres auch schwangeren Frauen und stillenden Müttern verordnet werden kann.

Indikationen bei akuten Infektionen

Pyrogenium ist ein ideales Mittel für die Behandlung von akuten Infektionen. Dazu gehören Ohrenentzündungen, Abszesse und Bronchitis. Es heilt suppende und nässende Hautinfektionen, wie sie durch Ekzeme, Furunkel, offene Wunden und Follikulitis ausgelöst werden können. Pyrogenium hilft bei infizierten Wunden, Zahninfektionen und akuten eitrigen Geschwüren, bei denen eine Antibiotikabehandlung fragwürdig erscheint. Es kann verabreicht werden, wenn man über eingeschlafene Gliedmaßen oder über dem Muskelkater ähnliche Schmerzen klagt, bei schmerzhaftem Druck in den Augenhöhlen mit gleichzeitig glänzender, rissiger und geröteter Zunge.

Indikationen bei chronischen Infektionen

Pyrogenium kann bei chronischen Infektionen verabreicht werden, die sich mit der Zeit verschlimmern. Man erkennt diese zum Beispiel daran, daß der Betroffene hohes Fieber zeigt, aber sein Puls langsam ist, oder aber umgekehrt er eine schnelle Pulsfrequenz zeigt, aber kaum Temperatur. Manchmal fröstelt der Patient, das Kältegefühl in der Schulterregion reicht tief in die Knochen. Atem und Sekrete des Kranken sind übelriechend, seine Schmerzempfindung ist besonders intensiv. Gerne wird die Nosode Pyrogenium wird bei eitrigen, chronischen Sinusinfektionen und langwierigen Fisteln verschrieben.

Dosierung bei akuten Infektionen

Zur Behandlung von akuten Infektionen, darunter die Nasennebenhöhlenentzündung (Sinusitis) und die Mittelohrentzündung (Otitis), nimmt man eine Woche lang morgens und abends je 5 Globuli Pyrogenium C7 oder C9.  Diese Dosierung empfiehlt sich vor allem, wenn der Allgemeinzustand des Kranken noch nicht zu sehr beeinträchtigt ist. Stellt sich nach zweitägiger Therapie keine Besserung ein, sollte der Betroffene einen Arzt aufsuchen. Hilfreich kann eine Kombination von Pyrogenium mit einem anderen homöopathischen Heilmittel sein. Die Komplementärmittel werden ein bis zwei Stunden nach der Einnahme von Pyrogenium zu je 5 Globuli genommen. Empfehlenswert ist z. B. Hepar sulphuris calcareum C15 bis C30. Zur ergänzenden Behandlung bei Zahninfektionen eignet sich Mercurius solubilis C9 oder C15, das entsprechend genommen wird.

Dosierung bei chronischen Infektionen

Chronische Infektionen, bei denen der Kranke unter eitrigem Ausfluss leidet, behandelt man mit täglichen Einzelgaben von Pyrogenium C7 oder C9, und zwar im Rahmen einer Konstitutionsbehandlung, die sich über mindestens zwei Monate erstrecken muß, um wirksam zu sein. Bei Zahninfektionen hilft Pyrogenium in der gleichen Potenz, allerdings in täglichen Gaben zu je 5 Globuli morgens und abends. Die Behandlungsdauer beträgt eine Woche. Generalisierte Infektionen kann man mit Pyrogenium C7 bis C9 besiegen, die Kügelchen werden in diesem Fall alle vier Stunden genommen. In dem Maße, wie Besserung eintritt, kann man die Einnahmeabstände dann vergrößern und die Einnahme schließlich vollständig absetzen. Bei chronischen Infektionen mit eitrigem Ausfluß wird das Mittel durch die tägliche Gabe von 5 Globuli Silicea C15 ergänzt.

Assoziierte Einzelmittel und Indikationen – “Pyrogenium”

Assoziierte Einzelmittel

  • Apis mellifica
  • Arsenicum album
  • Aurum muriaticum
  • Tuberculinum avis (T. aviaire)
  • Belladonna
  • Calcium sulfuricum
  • Calendula officinalis
  • Causticum
  • Cinnabaris
  • Corallium rubrum
  • Croton tiglium
  • Graphit, Graphites
  • Hepar sulfuris calcareum
  • Hydrastis canadensis
  • Kalium sulfuricum
  • Lachesis mutus
  • Mezereum
  • Pertussinum
  • Poumon histamine
  • Siegesbeckia orientalis
  • Silicea
  • Delphinium staphisagria
  • Sticta pulmonaria
  • Sulfur jodatum
  • Tarantula cubensis
  • Tellurium metallicum
  • Urtica urens
  • Viola tricolor

Indikationen

  • Abszeß
  • Bronchitis
  • Ekzem, Ausschlag
  • Fistel
  • Follikulitis
  • Furunkel
  • Otitis, Ohrentzündung
  • Sinusitis, Nasennebenhöhlenentzündung
  • Trauma, Unfallverletzung

 

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Gut zu wissen: Die Einnahme von Pyrogenium neben anderen homöopathischen Heilmitteln ist ohne Risiken. Pyrogenium ist ein Ergänzungsmittel und kann völlig problemlos mit anderen Mitteln assoziiert werden. Doch sollten stets die Dosierungsempfehlungen des verordnenden Homöopathen oder Apothekers eingehalten werden.

 

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Bewertung: 3.1 ( 66 Stimmen)
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4 Beiträge zu “Pyrogenium

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Pathologie und Homöopathie sind zwei fest miteinander verbundene Wissenschaften. Während die medizinische Disziplin "Pathologie" die Lehre von den abnormen und krankhaften Vorgängen und Zuständen im Körper und deren Ursachen (Krankheitslehre) beschreibt, versteht sich die Homöopathie als eine sanfte Methode zur Heilung von Krankheiten. Die klassische Homöopathie ist eine auf dem Ähnlichkeitsprinzip fußende, ganzheitliche Heilmethode (Similia similibus curentur oder „Ähnliches wird durch Ähnliches geheilt“), die den Patienten in seiner Gesamtheit betrachtet. Jede Krankheit findet so ihre eigene, auf den Patienten abgestimmte Therapieform.