Retrouvez-nous
Homéopathie Facebook Homéopathie Twitter
Werbung

Psorinum

Wiederholten Infektionen mit Psorinum begegnen

Das homöopathische Heilmittel Psorinum, die Krätzenosode, wurde von dem deutsch-amerikanischen Mediziner Constantin Hering gegen die sogenannte psorische Kondition eingeführt. Zur Zubereitung dieses Mittels wird Flüssigkeit aus Krätzebläschen (Krätzemilbe Sarcoptes scabiei) von noch unbehandelten Kranken benötigt. Die Krätzenosode wird in der Homöopathie und Biotherapie eingesetzt, die Urtinktur wird aus serös-eitrigen Inhalt des Krätzebläschens gewonnen und umgewandelt. Psorinum gilt als Heilmittel der letzten Chance, wenn der Betroffene sozusagen keine Hoffnung mehr auf Heilung hat. Beim Erwachsenen kommt Psorinum in der Regel bei chronischen Infektionen zum Einsatz, beim Jugendlichen bei immer wiederkehrenden Infekten.

Infektionen im Hals-, Nasen-, Ohrenbereich

Psorinum wird bei allergischen Erkältungskrankheiten verschrieben, z. B. bei Heuschnupfen, wenn die Nase chronisch verstopft ist, trieft und viel wässrigen oder zähen Schleim absondert. Psorinum bringt Erleichterung, wenn Kehle und Rachen wie ausgetrocknet sind und schmerzen. Auch bei geschwollenem und schmerzendem Mund und Zahnfleisch hilft das Mittel. Ohrenschmerzen mit eitrigem Ausfluß, in deren Zusammenhang die Betroffenen oft über Migräneanfälle klagen, lassen sich durch dieses homöopathische Heilmittel sehr gut behandeln. Auch bei Atemwegserkrankungen wie z. B. Asthma ist Psorinum ein Mittel erster Wahl. Trockener Reizhusten und produktiver Husten mit viel Schleim, mit Globusempfindung im Hals (“Kloßgefühl”) und Druck auf der Brust, so daß der Patient den Eindruck hat, er ersticke fast, können bei richtiger Anwendung dieses Homöopathikums schnell Besserung erfahren.

Dermatosen

Psorinum wird benötigt, um Linderung bei eitrigem Ausschlag zu bringen, bei dem sich der Patient ständig jucken muß. Mit diesem Mittel können Hautinfektionen, Ekzema, Abszesse und ähnliche Hautläsionen behandelt werden. Lokale Läsionen an Hautfalten wie Ellbogen, Knien, Zehenzwischenräumen sowie Geschwüre im Bereich der Beine (Wadenbein und Schienbein) können in der Regel durch Einnahme von Psorinum geheilt werden. In Verbindung mit der Krätzebehandlung kann es zu hartnäckiger Furunkelbildung an verschiedenen Hautpartien kommen. Um abzuhelfen, wird zum Griff von Psorinum geraten. Vom kranken Körper ausgehender übler Geruch, unangenehm riechende Absonderungen, schmutzige oder fettige Haut, bräunliche Verfärbung der Haut – diese und ähnliche Symptome bedürfen der Behandlung mit Psorinum.

Gynäkologische Beschwerden

Psorinum ist ein ideales Mittel zur Behandlung von Pilzinfektionen im Schambereich. Solche Infektionen sind in der Regel gutartig, aber für die Betroffene äußerst unangenehm. Sie führen zu Juckreiz, Brennen in der Scheide, dickflüssiger Scheidenausfluß, der manchmal auch blutverschmiert sein kann.  Viele Frauen beeinträchtigt der Scheidenpilz auch deshalb, weil er den Sex mit dem Partner zu einem schmerzhaften Erlebnis werden läßt.

Empfohlene Dosierung bei HNO-Infektionen

Heuschnupfen und andere allergiebedingte Erkältungen, bei denen die Nase ständig läuft, können mit Psorinum C30 behandelt werden. Das Mittel wird einmal wöchentlich in Einzelgaben zu je 5 Globuli genommen. Bei geschwollenen Lippen und einem trockenen Hals hilft Psorinum in der Potenzstufe C15 (eine Dosis, alle 14 Tage). Gegen Asthma und chronischen Husten genügt es, alle zwei Wochen eine Gabe Psorinum C30 zu nehmen.

Empfohlene Dosierung bei Dermatosen

Wenn die Haut übel riecht und einen fettigen und schmutzigen Aspekt hat, sollte der Betroffene alle 14 Tage zu einer Gabe Psorinum C15 greifen. Geschwüre an Waden und Schienbeinen verschwinden durch Einnahme von Psorinum C30 (eine Gabe, alle 14 Tage). Bei eitrigen Ausschlägen mit Juckreiz wird den Betroffenen empfohlen, einmal wöchentlich eine Gabe Psorinum C9 zu nehmen.

Empfohlene Dosierung bei gynäkologischen Beschwerden

Eine Gabe Psorinum C15 alle 2 Wochen wird genommen, um Scheidenpilz zu behandeln, der zu Juckreiz, Weißfluß oder blutdurchzogenem Scheidenausfluß führt. Wird der Geschlechtsverkehr durch den Pilz zu einem schmerzhaften Erlebnis ist es angebracht, einmal im Monat eine Gabe Psorinum C30 zu nehmen.

Assoziierte Einzelmittel und Indikationen – “Psorinum”

Indikationen

  •  Asthma
  • Bronchitis
  • Obstipation, Verstopfung, Darmträgheit
  • Ekzem, Ausschlag
  • Migräne
  • Mykose, Pilzinfektion
  • Otitis, Ohrenentzündung
  • Rhinitis, Schnupfen, Nasenschleimhautentzündung, Katarrh
  • Rhinopharyngitis, Schnupfen, Entzündung des Nasen-Rachen-Raums

 

Gut zu wissen: Bei einer Behandlung mit Psorinum wird man in den meisten Fällen mindestens ein oder zwei Wochen zwischen den einzelnen Einnahmemomenten verstreichen lassen müssen. Optimale Ergebnisse werden gemeinhin mit den Potenzstufen C9 bis C30 erzielt.

VN:F [1.9.11_1134]
Bewertung: 2.8 ( 138 Stimmen)
Psorinum, 2.8 out of 5 based on 138 ratings

Eine Antwort abgeben

Ihre E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht Pflichtfelder sind mit * markiert.

*

Sie können folgende HTML-Tags und Attribute benutzen: <a href="" title=""> <abbr title=""> <acronym title=""> <b> <blockquote cite=""> <cite> <code> <del datetime=""> <em> <i> <q cite=""> <s> <strike> <strong>

Pollenfluganzeige
Pollenflugkalender
Werbung
Aktuelle Kommentare
Copyright © 2011 - 2014 Homöopathie - Alle Rechte vorbehalten | Linkpartner | Impressum - Kontakt
Pathologie und Homöopathie sind zwei fest miteinander verbundene Wissenschaften. Während die medizinische Disziplin "Pathologie" die Lehre von den abnormen und krankhaften Vorgängen und Zuständen im Körper und deren Ursachen (Krankheitslehre) beschreibt, versteht sich die Homöopathie als eine sanfte Methode zur Heilung von Krankheiten. Die klassische Homöopathie ist eine auf dem Ähnlichkeitsprinzip fußende, ganzheitliche Heilmethode (Similia similibus curentur oder „Ähnliches wird durch Ähnliches geheilt“), die den Patienten in seiner Gesamtheit betrachtet. Jede Krankheit findet so ihre eigene, auf den Patienten abgestimmte Therapieform.