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Prunus spinosa

Gürtelrose am Auge mit Prunus spinosa behandeln

Prunus spinosa ist ein homöopathisches Heilmittel pflanzlichen Ursprungs. Die Ausgangssubstanz für die Arzneidroge wird aus einem buschig wachsenden Strauch gewonnen, dem Schlehdorn. Die auch Schlehe oder „Schwarzdorn“ genannte Pflanze ist in Europa heimisch, sie wächst bei uns fast überall. Der sparrige und extrem dornenreiche Schlehenbusch gehört zu der botanischen Familie der Rosengewächse (Rosaceae). Für heilkundliche und homöopathische Zwecke werden gerne die Jahrestriebe der Pflanze benötigt. Bei uns in Deutschland werden aber vor allem auch die Blüten des Strauchs verwendet, um das beliebte homöopathische Heilmittel zuzubereiten. Blüten, Rinde und Früchte der Schlehe wirken auf verschiedene Weise: Die Wirksubstanzen sind adstringierend, harntreibend, leicht abführend, fiebersenkend und entzündungshemmend.

Leitsymptome in der Infektiologie

Das homöopathische Präparat Prunus spinosa wird gerne zur Behandlung von infektiösen Erkrankungen wie Gürtelrose eingesetzt, die sich im Bereich der Augen bemerkbar macht. Es wird bei Schmerzen im Gesicht verordnet, die neurologisch begründet sind. Das Mittel steuert durch die Gesichtsrose (Gürtelrose im Gesicht) ausgelösten Schmerzen wirkungsvoll entgegen. Daneben hilft es, Augenschmerzen zu lindern. Patienten, die unter erhöhtem Augeninnendruck (intraokularem Druck) oder unter einem Glaukom leiden, reagieren auf dieses homöopathische Heilmittel im allgemeinen sehr gut.

Empfohlene Dosierungen

Bei der Gesichtsrose im Bereich der Augen  verordnet der erfahrene Homöopath Prunus spinosa C9 (drei- bis viermal täglich eine Gabe). Um möglichst rasch Schmerzlinderung zu erfahren, den Anweisungen des behandelnden Homöopathen oder Arztes unbedingt Folge leisten. Sobald sich der Gesundheitszustand des Patienten verbessert, kann die Dosis verringert werden. Bei einem Glaukom drei- bis viermal täglich 5 Globuli Prunus spinosa C9 nehmen. Die Kügelchen unter die Zunge legen und dort langsam zergehen lassen. Auf stimulierende und anregende Erzeugnisse wie Pfefferminze, Kaffee oder Tabak verzichten, sie hemmen bzw. unterbinden die heilende Wirkung von Arzneimitteln. Bei chronischen Infektionen erfolgt die Behandlung mit Prunus spinosa in hohen Potenzstufen. Somit wird sich die therapeutische Wirkung über einen langen Zeitraum erstrecken und den Patienten vollständig heilen.

Assoziierte Einzelmittel und Indikationen – “Prunus spinosa”

Indikationen

  • Gürtelrose, Herpes Zoster

 

Gut zu wissen: Der Schlehdorn ist eine Heilpflanze mit überaus großer Wirkkraft. Dies zeigt sich auch in der Behandlung von Beschwerden, die außerhalb des Bereichs der Infektiologie liegen. Die Pflanze ist als Entschlackungsmittel, Diuretikum und Abführmittel beliebt. Die empfohlenen Einnahmemengen sollten nicht überschritten werden. Die Schlehe ist nämlich stark blausäurehaltig. In den Samen findet sich das Blausäure-Glykosid Amygdalin.

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Pathologie und Homöopathie sind zwei fest miteinander verbundene Wissenschaften. Während die medizinische Disziplin "Pathologie" die Lehre von den abnormen und krankhaften Vorgängen und Zuständen im Körper und deren Ursachen (Krankheitslehre) beschreibt, versteht sich die Homöopathie als eine sanfte Methode zur Heilung von Krankheiten. Die klassische Homöopathie ist eine auf dem Ähnlichkeitsprinzip fußende, ganzheitliche Heilmethode (Similia similibus curentur oder „Ähnliches wird durch Ähnliches geheilt“), die den Patienten in seiner Gesamtheit betrachtet. Jede Krankheit findet so ihre eigene, auf den Patienten abgestimmte Therapieform.