Retrouvez-nous
Homéopathie Facebook Homéopathie Twitter
Werbung

Poumon histamine

Allergien mit Poumon histamine behandeln

Poumon histamine (Histaminum pulmonis), Lungenhistamin ist ein in der Homöopathie gern verschriebenes Heilmitttel tierischen Ursprungs. Gewonnen wird es über anaphylaktische Schockauslösung beim Meerschweinchen nach Vorbehandlung mit dem allergieauslösenden Protein Ovalbumin, bei dem es zu einer stark erhöhten Konzentration von Histamin im Blutplasma kommt. Das Arzneimittel ist wirksam in der Behandlung aller möglichen Allergien der Atemwege und Haut. Mit dem Homöopathikum Poumon histamine werden allergiebedingte Begleitsymptome gebremst, wodurch wiederum die Entwicklung der Allergie als solche in Schach gehalten werden kann. Poumon histamine hilft, die negativen Auswirkungen von Histaminen, die bei einer allergischen Reaktion freigesetzt werden, zu verhindern.

Allergien der Atemwege

Insofern, als Poumon histamine der Freisetzung von Histamin entgegenwirkt, eignet es sich ganz besonders für die Behandlung von Allergien der Atemwege. Dazu gehören Schnupfen, Heuschnupfen, eine permanent laufende Nase und häufiges Niesen. Atembeschwerden können in allen diesen genannten Fällen zu den typischen Begleiterscheinungen gehören. Poumon histamine hat sich in der Behandlung von allergischer Rhinitis, Konjunktivitis, Heuschnupfen und Asthma bewährt. Es handelt sich nicht nur um ein im Rahmen der Konstitutionsbehandlung gern verschriebenes Mittel. Auch als Präventivmittel in der Behandlung von Allergien gegen Pollen, also gegen den Blütenstaub von Pflanzen, zeigt es immer wieder seinen Nutzen. Sobald die ersten Blütenpollen fliegen, sollte man zu Poumon histamine greifen, um zu vermeiden, daß die Symptome der Allergie zum Ausbruch kommen. Im Akutstadium der Allergie lassen sich die Begleitsymptome deutlich verringern.

Kontaktallergien

Eine Kontaktallergie entsteht, wenn die Haut oder Schleimhaut in Kontakt mit einer Substanz gelangt, gegen die sie bereits eine Empfindlichkeit entwickelt hat. In einem solchen Fall wirkt das Antihistaminikum Poumon histamine der Bildung von Quaddeln (Nesselsucht) entgegen. Somit kann es ohne weiteres für die Behandlung von Ekzemen empfohlen werden. Poumon histamine lindert allergiebedingten Juckreiz, wie er durch Unverträglichkeit gegen bestimmte Medikamente, Tiere (Insekten), Lebensmittel, die Sonne… ausgelöst wird. Um zu vermeiden, daß einzelne Körperregionen insbesondere im Gesicht und um die Lippen anschwellen und Urtikaria heftigen Juckreiz an Hals und Kehle verursachen, sollte man eine Therapie mit Poumon histamine erwägen. Durch Quaddeln auf der Haut erkennbare Urtikaria (Nesselsucht) können in der Folge tiefer liegende, manchmal juckende Schwellungen (Ödeme) von Haut, Schleimhaut und angrenzendem Gewebe bewirken. Diese Reaktion, bei der es zu einer Obstruktion des Atemtrakts und zu Erstickungsanfällen kommen kann, wird als Angioödem, auch bekannt unter dem Begriff Quincke-Ödem (benannt nach dem deutschen Arzt Heinrich Irenaeus Quincke) oder angioneurotisches Ödem, bezeichnet. Dank dem homöopathischen Heilmittel Poumon histamine können die Risiken einer Atemlähmung und drohenden Erstickung weitestgehend verhindert werden. Nichtsdestotrotz ist das Quincke-Ödem umgehend als Notfall zu behandeln, da seine Entwicklung extrem rasch ist.

Empfohlene Dosierung bei Allergien der Atemwege

Grundsätzlich sollte der behandelnde Arzt oder Homöopath über die Behandlungsform und -dauer entscheiden. Er ist am ehesten in der Lage, anhand der Schwere und Häufigkeit von allergiebedingten Atembeschwerden darüber Aussage zu geben, welches Mittel in welcher Dosierung genommen werden sollte, um größtmögliche Aussichten auf Besserung des Gesundheitszustandes zu haben. Bei Asthmaanfällen hängt die Therapie ganz wesentlich von der Schwere und Häufigkeit der Krisen ab. Bei besonders schweren Asthmaanfällen, die ärztlicher Versorgung bedürfen, kann man sich zwischenzeitlich mit Poumon histamine C15 behelfen. Alle 30 Minuten werden 5 Globuli genommen, um sich Linderung zu verschaffen. Zur Behandlung von Heuschnupfen nimmt man drei- bis viermal täglich 5 Globuli Poumon histamine C15. Die Einnahme von Streukügelchen erfolgt möglichst außerhalb der Mahlzeiten und unter Verzicht auf Tabak, Kaffee und pfefferminzhaltige Erzeugnisse. Bei allergischer Rhinitis haben sich Gaben zu je 3 Globuli Poumon histamine C15 als sehr wirksam erwiesen, die drei- bis viermal täglich genommen werden. Sobald sich der Zustand des Betroffenen verbessert, können die Einnahmeabstände vergrößert werden. Poumon histamine kann als Konstitutionsmittel eingesetzt werden. In diesem Fall sollte man über drei Monate hinweg täglich 5 Globuli in der Potenz C9 nehmen.

Empfohlene Dosierung bei Kontaktallergien

Um durch Lebensmittel, Arzneimittel, Chemikalien oder anderen allergene Faktoren ausgelöste Kontaktallergien weitestmöglich auszuschließen, nimmt man stündlich eine Gabe Poumon histamine C15. Solange man den allergieauslösenden Substanzen ausgesetzt ist (wie es zum Beispiel bei einem Bienenstich der Fall ist), nimmt man präventiv abends je 5 Globuli Poumon histamine C15.

Wann einen Arzt aufsuchen?

Halten sich trotz Einnahme des Homöopathikums Poumon histamine die Symptome hartnäckig, ohne daß sich Besserung einstellt, sollte man besser einen Arzt konsultieren. Homöopathische Heilmittel sind absolut nebenwirkungsfrei, können also auch zum Beispiel während der Schwangerschaft genommen werden.

Assoziierte Einzelmittel und Indikationen – “Poumon histamine”

Assoziierte Einzelmittel

Indikationen

  • Allergie
  • Asthma
  • Ekzem, Ausschlag
  • Pruritus, Juckreiz
  • Rhinitis, Schnupfen, Nasenschleimhautenzündung, Katarrh
  • Nesselsucht, Nesselfieber

 

Gut zu wissen: Poumon histamine C9 ist ein überaus wirksames Heilmittel für Asthmapatienten. Ihnen wird empfohlen, wöchentlich zehn Globuli in einer Einzelgabe zu nehmen.

 

VN:F [1.9.11_1134]
Bewertung: 3.5 ( 40 Stimmen)
Poumon histamine, 3.5 out of 5 based on 40 ratings

6 Beiträge zu “Poumon histamine

  1. Pingback: Juckreiz, Pruritus, Urtikaria homöopathisch lindern | Homöopathiewelt

  2. Pingback: Schnupfen, Erkältung, Heuschnupfen homöopathisch behandeln | Homöopathiewelt

  3. Pingback: Homöopathische Hilfe bei Ekzemen und Ausschlägen bringen | Homöopathiewelt

  4. Sehr geehrte Damen und Herren,
    ich versuche – etwas verzweifelt – die Poumon Histamine Globuli C15 und C9 zu bekommen. Leider wird immer nur C60 bzw. höher angeboten. Können Sie mir eine Versandadresse nennen? Oder gibt es noch einen anderen Namen dafür?

    Vielen Dank für Ihre Mühe!
    M.-L. Gärtner

  5. ich habe das mittel jetzt in c60 bestellt. Die Angaben die ich hatte, waren 5 globulis abends in c15 zu nehmen. Wieviel ist das denn in c60?
    Danke schonmal im voraus für die Antwort

Eine Antwort abgeben

Ihre E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht Pflichtfelder sind mit * markiert.

*

Sie können folgende HTML-Tags und Attribute benutzen: <a href="" title=""> <abbr title=""> <acronym title=""> <b> <blockquote cite=""> <cite> <code> <del datetime=""> <em> <i> <q cite=""> <s> <strike> <strong>

Pollenfluganzeige
Pollenflugkalender
Werbung
Aktuelle Kommentare
Copyright © 2011 - 2014 Homöopathie - Alle Rechte vorbehalten | Linkpartner | Impressum - Kontakt
Pathologie und Homöopathie sind zwei fest miteinander verbundene Wissenschaften. Während die medizinische Disziplin "Pathologie" die Lehre von den abnormen und krankhaften Vorgängen und Zuständen im Körper und deren Ursachen (Krankheitslehre) beschreibt, versteht sich die Homöopathie als eine sanfte Methode zur Heilung von Krankheiten. Die klassische Homöopathie ist eine auf dem Ähnlichkeitsprinzip fußende, ganzheitliche Heilmethode (Similia similibus curentur oder „Ähnliches wird durch Ähnliches geheilt“), die den Patienten in seiner Gesamtheit betrachtet. Jede Krankheit findet so ihre eigene, auf den Patienten abgestimmte Therapieform.