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Phosphorus

Verschiedene Leiden mit Phosphorus effizient behandeln

Mit Phosphorus werden in der Homöopathie zahlreiche Beschwerden behandelt. Ausgangssubstanz für das Heilmittel ist Phosphor, ein chemisches Element, das in seiner reinen Form von weißer Farbe und im Kontakt mit Sauerstoff hochbrennbar ist. Der Begriff Phosphor kommt vom Griechischen phosphoros und bedeutet „lichttragend“. In der Homöopathie wird das Mittel Phosphorus verordnet, um Atemwegserkrankungen, chronische Blutungen und verschiedene Erschöpfungszustände wie Überanstrengung und Ermüdung zu behandeln.

Herz- und Gefäßleiden

Älteren Menschen, denen oft schwindlig ist, die über kongestive Kopfschmerzen durch Hitze klagen, bei dem sie ein Gefühl von Enge verspüren, können sich sehr gut mit Phosphorus behelfen. Dieses Homöopathikum hilft ihnen auch, Gefäßbeschwerden in den Beinen vorzubeugen. Ferner läßt sich mit Phosphorus Schlaganfällen vorbeugen. Gefäßkomplikationen bei Diabetes bilden einen weiteren großen Anwendungsbereich.

Stomatologie, HNO und Pneumologie

Phosphorus hilft, starke Schmerzen an Zähnen und Zahnfleisch zu lindern und vorzubeugen. Das Mittel ist indiziert, um Laryngitis zu behandeln, bei der die Kehle rot und stark geschwollen und der Betroffene heiser ist. Phosphorus ist bestens geeignet, um trockenen Husten zu heilen, der im Brustraum manchmal zu starkem Brennen führt.

Hepato-Gastroenterologie und Augenheilkunde

Kinder, die unter Gastroenteritis mit Erbrechen leiden, sobald sie kaltes Wasser zu sich nehmen, können hervorragend mit Phosphorus behandelt werden. Phosphor stoppt Blutungen nach einem chirurgischen Eingriff, Nasenbluten und rezidivierende Blutungen verschiedener Art. Akute Blutungen sowie Blutungen an der Netzhaut können ebenfalls mit Phosphorus behandelt werden.

Gynäkologie und andere Indikationen

Phosphorus-Frauen leiden unter Zwischenblutungen und Blutungen außerhalb der Menses. Die anhaltende und besonders starke Regelblutung kann ebenfalls durch Phosphorus stabilisiert werden.

Manche Patienten klagen über Gelenkschmerzen, die sich bei feuchtem, naßkaltem Wetter und Regen noch verstärken. Ihnen hilft Phosphorus garantiert. Menschen mit wechselndem Gemüt und besonders emotive Menschen verspüren durch die Einnahme von Phosphorus Erleichterung und sind entspannter. Auch Herzinsuffizienz gehört zu den Leiden, die man in der Homöopathie sehr gut mit Phosphorus behandeln kann.

Empfohlene Dosierung zur Vorbeugung und Heilung von Herz- und Gefäßleiden

Um Schwindel vor allem bei älteren Menschen zu stoppen und durch Hitze verstärkten, kongestiven Kopfschmerz zur lindern, wird Phosphorus C9 verordnet, das in wöchentlichem Abstand in Einzelgaben zu nehmen ist. Diese Behandlung erstreckt sich auf einen Zeitraum von sechs Monaten. Die gleiche Dosis hilft bei Gefäßleiden in den Beinen und zur Vorbeugung von Schlaganfall. Um Gefäßkomplikationen im Zusammenhang mit Diabetes vorzubeugen, nimmt man im Rahmen einer sechsmonatigen Kur einmal wöchentlich eine Gabe Phosphorus C15.

Empfohlene Dosierung bei Magen- und Lungenleiden

Heftige Schmerzen an Zähnen und Zahnfleisch lassen sich mit Phosphorus C15 lindern, das in diesem Fall alle 10 Minuten genommen wird. Die Einnahmeabstände sollten in dem Masse vergrößert werden, wie die Schmerzen zurückgehen.

Zur Behandlung von Laryngitis und bellendem Reizhusten nimmt man über mehrere Tage hinweg morgens und abends je 5 Kügelchen Phosphorus C9. Machen sich zwischen den Einnahmen Hustenanfälle bemerkbar, sollte man unmittelbar weitere 5 Kügelchen nehmen.

Empfohlene Dosierung in den Bereichen Hepato-Gastro-Enterologie und Augenheilkunde

Kindern mit Gastroenteritis gibt man dreimal täglich 5 Kügelchen Phosphorus C9. In der Regel genügen 3 Behandlungstage, damit sich der Gesundheitszustand des Kindes bessert. Ist dies nicht der Fall, sollte der Patient unverzüglich einem Arzt vorgestellt werden.

Immer wiederkehrendes Nasenbluten und ähnliche Blutungen können durch die Einnahme von 5 Globs. Phosphorus C15 dreimal wöchentlich gestoppt werden. Es ist eine dreimonatige Kur einzuplanen. Man kann das Medikament beispielsweise montags, mittwochs und freitags nehmen. Die Therapie ist bis zum Ende durchzuhalten, wenn man möchte, daß die Blutungen künftig nicht mehr auftreten.

Blutungen nach einem chirurgischen Eingriff können durch die morgendliche Einnahme von 5 Globs. Phosphorus C15 in der Woche vor der Intervention verringert werden. Eine ganz ähnliche Wirkung erzielt man aber auch mit der Einnahme von 5 Kügelchen nach dem Eingriff. Um akuten Blutungen ein Ende zu bereiten, nimmt der Betroffene alle 10 Minuten 5 Kügelchen Phosphorus C15. Tritt Besserung ein, kann man die Einnahmeabstände verlängern.

Um Netzhautblutungen mit Erfolg vorzubeugen, nimmt man sechs Monate lang eine wöchentliche Gabe Phosphorus C9. Die gleiche Dosierungsempfehlung wird ausgesprochen, um Rückfälle solcher Blutungen an der Netzhaut zu verhindern.

Empfohlene Dosierung bei gynäkologischen Beschwerden

Bei Metrorrhagie ebenso wie Menorrhagie lautet die verordnete Dosis in der Regel auf 5 Kügelchen Phosphorus C15 oder C30, die parallel zu den auftretenden Beschwerden zu nehmen sind. Die Behandlung wird mit einer wöchentlichen Gabe der verschriebenen Potenz durchgeführt.

Empfohlene Dosierung bei sonstigen Beschwerden

Schmerzen in den Gelenken werden mit einer wöchentlichen Gabe Phosphorus C15 behandelt. Die Einnahme erfolgt stets am gleichen Wochentag, soll die Behandlung Erfolg bringen. So kann man die Behandlung jeweils am Dienstag oder am Freitag durchführen, nicht aber heute an dem einen und nächste Woche an dem anderen Tag.

Verhaltensauffälligkeiten, die sich durch wechselnde Launen manifestieren, bei denen der Betroffene zwischen Depressionen und Fröhlichkeit hin und her schwankt, werden in Vier-Monats-Kuren mit einer wöchentlichen Gabe Phosphorus C30 therapiert.

In Ergänzung der verordneten Therapie des Kardiologen und als Anfangstherapie bei Herzschwäche empfiehlt sich die tägliche Einnahme von 5 Kügelchen Phosphorus C9.

Assoziierte Einzelmittel und Indikationen – “Phosphorus”

Indikationen

  • Azetonämie
  • Asthenie, Schwäche, Kraftlosigkeit
  • Zirrhose, Leberzirrhose
  • Epistaxis, Nasenbluten
  • Gastroenteritis, Magen-Darm-Grippe
  • Gingivitis, Zahnfleischentzündung
  • Hämaturie, Blut im Urin
  • Hämophilie, Bluterkrankheit
  • Hämorrhagie, Blutung
  • Hepatitis
  • Herzinsuffizienz, Herzschwäche
  • Laryngitis, Kehlkopfentzündung
  • Menorrhagie, Monatsblutungsdauer (verlängerte)
  • Metrorrhagie, Zwischenblutung
  • Pankreatitis, Bauchspeicheldrüsenentzündung
  • Pneumopathie
  • Herz-Kreislauf-Erkrankungen (Prophylaxe)
  • Purpura
  • Colitis ulcerosa, Dickdarmentzündung (Chronische)
  • Retinopathie, Netzhauterkrankung
  • Husten
  • Ulcus cruris, Offenes Bein
  • Schwindel, Vertigo

 

Gut zu wissen: Phosphorus ist präventiv wie kurativ wirksam, sofern die angegebenen Dosen eingehalten werden. Ein gutes Beispiel hierfür sind akute Blutungen, bei denen das Mittel alle zehn Minuten genommen wird, bis die Blutungen vollständig gestoppt sind. Phosphorus wird häufig in Ergänzung zu anderen Pharmazeutika empfohlen.

 

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1 Beitrag zu “Phosphorus

  1. Pingback: Homöopathische Mittel gegen Haarausfall und Alopezie | Homöopathiewelt

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Pathologie und Homöopathie sind zwei fest miteinander verbundene Wissenschaften. Während die medizinische Disziplin "Pathologie" die Lehre von den abnormen und krankhaften Vorgängen und Zuständen im Körper und deren Ursachen (Krankheitslehre) beschreibt, versteht sich die Homöopathie als eine sanfte Methode zur Heilung von Krankheiten. Die klassische Homöopathie ist eine auf dem Ähnlichkeitsprinzip fußende, ganzheitliche Heilmethode (Similia similibus curentur oder „Ähnliches wird durch Ähnliches geheilt“), die den Patienten in seiner Gesamtheit betrachtet. Jede Krankheit findet so ihre eigene, auf den Patienten abgestimmte Therapieform.