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Phosphoricum acidum

Phosphoricum acidum bei Auffälligkeiten des Verhaltens

Phosphoricum acidum ist ein homöopathisches Arzneimittel aus Phosphorsäure. Gewonnen wird es entweder durch Verbrennung von Phosphor oder indem man Calciumphosphat mit Schwefelsäure mischt. Die in der Zubereitung des Homöopathikums benötigte Phosphorsäure wird in sirupähnlicher Flüssigkeit oder farblosen Kristallen verarbeitet. Ein hoher Gehalt an Phosphorsäure im Organismus kann Husten, Magenbrennen oder Bauchschmerzen auslösen. Genau darum ermöglicht eine infinitesimale Dosis dieses Stoffes, wie sie in der Homöopathie verwendet wird, genau diese Krankheitsbilder wirksam zu behandeln.

Verhaltensauffälligkeiten

Phosphoricum acidum wird bei Depressionen, Stimmungswechsel, Überanstrengung oder Erschöpfung mit anschließender Migräne verordnet. Besonders angezeigt ist dieses Arzneimittel für Menschen, die unfähig sind, ihre Gedanken zu ordnen oder logische Gedankenfolgen zu kombinieren, die Konzentrationsschwäche zeigen und intellektuelle Arbeiten nicht ausführen können. Es wird auch Patienten verordnet, die unter Asthenie oder Ängsten im Zusammenhang mit einem bevorstehenden Ereignis leiden. Eine Kur mit Phosphoricum acidum wirkt bei Melancholie heilsam, wenn der Patient keine Lust hat, mit seiner Umwelt zu kommunizieren und leicht entmutigt ist.

Magen-Darmheilkunde

Phosphoricum acidum kann zur Behandlung von Schmerzen in der Magengegend eingesetzt werden, wenn es nach einer Mahlzeit im Magen kneift, der Betroffene seine Mahlzeiten nur schwer verdaut, wenn er unter Verstopfung oder nicht schmerzendem Durchfall leidet. Patienten, die verschiedene Symptome aufweisen wie ständigen Heißhunger, Appetitverlust und fast weißen oder blassen Stuhl, müssen zu einer Kur mit Phosphoricum acidum greifen.

Erkrankungen der Genitalien und des Harntrakts

Phosphoricum acidum läßt geschwollene Hoden und Samenstränge abschwellen. Es wird auch bei ungewollten Ejakulationen im Schlaf oder frühmorgens und bei dem Verlust des Verlangens nach Geschlechtsverkehr verordnet. Wenn Urin einen üblen Geruch aufweist, milchähnlich verfärbt oder wasserklar ist, muß man zu Phosphoricum acidum greifen. Schwierigkeiten beim Harnlassen und Inkontinenz kann man ebenfalls durch Phosphoricum acidum in den Griff bekommen.

Weitere Indikationen von Phosphoricum acidum

Phosphoricum acidum hilft bei verschiedenen Krankheiten des HNO-Bereichs und der Augen. Das Mittel erweist sich als wirkungsvoll bei Erkältung, Ohrenschmerzen mit Einschränkungen des Hörvermögens sowie trockenem Husten, der durch ein Kitzeln in der Brust ausgelöst wird. Auch bei schmerzenden Augen und Augendruck mit anschließender Migräne hilft dieses Homöopathikum einwandfrei. Es wird ferner gerne Personen verordnet, die müde um die Augen herum aussehen oder dunkle Ringe unter den Augen zeigen. Schließlich und endlich sollte man zu Phosphoricum acidum greifen, wenn sich ein Gerstenkorn gebildet hat, wenn bei hellem Licht die Lider und Augenwinkel brennen oder wenn die Wimpern von alleine herabfallen.

Empfohlene Dosierung bei Auffälligkeiten des Verhaltens

Wenn der Patient unter Depressionen leidet oder häufige Stimmungswechsel zeigt, lautet die Dosierungsempfehlung auf 3 Globuli Phosphoricum acidum C9, und zwar zweimal täglich. Gedächtnisschwäche, Überanstrengung und Entmutigung lassen sich mit einer Dosis Phosphoricum acidum C30 zweimal pro Woche behandeln. Schüler oder Studenten während der Prüfungvorbereitung können Übermüdung und Asthenie vermeiden und ihr Konzentrationsvermögen verbessern, indem sie morgens und abends 3 Globuli Phosphoricum acidum C7 nehmen. Vor allem besonders viel Arbeitende und ängstliche Lernende mit Prüfungsangst können ihrer Kur 3 Globuli Gelsemium C9 (morgens) und 3 Globuli Kalium phosphoricum C7 (abends) hinzufügen.

Empfohlene Dosierung bei Magen-Darm-Infektionen

Für die Behandlung von Infektionen wie Durchfall, Schmerzen im Magen und Verstopfung muß der Patient dreimal pro Tag 3 Globuli Phosphoricum acidum C4 oder C5 unter die Zunge legen und langsam schmelzen lassen. Bei Appetitverlust und blassem Stuhl wird Phosphoricum acidum C7 empfohlen, das morgens, mittags und abends zu je 3 Globuli genommen werden sollte.

Empfohlene Dosierung bei Erkrankungen der Genitalien und des Harntrakts

Geschwollene Hoden behandelt man mit 3 Globuli Phosphoricum acidum C7 dreimal pro Tag bis zum vollständigen Rückgang der Krankheit. Leidet der Betroffene unter ungewollten Ejakulationen oder unter dem Verlust des Wunsches nach Sex, muß er dreimal pro Tag 3 Globuli Phosphoricum acidum C5 nehmen und danach die Einnahme auf eine tägliche Einzelgabe verringern, sobald sich sein Zustand verbessert. Störungen des Harntrakts werden mit der Einnahme von Phosphoricum acidum C7 behandelt (dreimal täglich 3 Globuli).

Andere Dosierungen

Für die Behandlung von Erkältungen, Husten und Ohrenschmerzen nimmt man 3 Globuli Phosphoricum acidum C5, und zwar vier- bis fünfmal pro Tag. Bei Besserung kann die Dosis auf zweimal täglich verringert werden. Gerstenkörner und andere Augenbeschwerden können gelindert werden, wenn man 3 Globuli Phosphoricum acidum C7 nimmt, und zwar möglichst dreimal pro Tag.

Assoziierte Einzelmittel und Indikationen – “Phosphoricum acidum”

Indikationen

  • Alopezie, Alopezia, Glatze, Haarausfall
  • Asthenie, Schwäche
  • Nierenkolik
  • Kopfschmerzen
  • Durchfall, Diarrhoe
  • Depression
  • Phosphaturie
  • Überanstrengung

Gut zu wissen: Phosphoricum acidum ist eine Komplementärtherapie bei Schmerzen im Zusammenhang mit Krebserkrankungen. Darüber hinaus lindert das Arzneimittel Schmerzen des Knochengerüsts, wie sie durch das Wachstum auftreten können.

 

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Pathologie und Homöopathie sind zwei fest miteinander verbundene Wissenschaften. Während die medizinische Disziplin "Pathologie" die Lehre von den abnormen und krankhaften Vorgängen und Zuständen im Körper und deren Ursachen (Krankheitslehre) beschreibt, versteht sich die Homöopathie als eine sanfte Methode zur Heilung von Krankheiten. Die klassische Homöopathie ist eine auf dem Ähnlichkeitsprinzip fußende, ganzheitliche Heilmethode (Similia similibus curentur oder „Ähnliches wird durch Ähnliches geheilt“), die den Patienten in seiner Gesamtheit betrachtet. Jede Krankheit findet so ihre eigene, auf den Patienten abgestimmte Therapieform.