Retrouvez-nous
Homéopathie Facebook Homéopathie Twitter
Werbung

Phenobarbitalum

Hautleiden mit Phenobarbitalum behandeln

Als Barbiturat mit krampflösenden und beruhigenden Eigenschaften wird Phenobarbital hauptsächlich als Beruhigungs- und Schlafmittel eingesetzt. Barbiturate sind Derivate der Barbitursäure, bis in die zweite Hälfte des 20. Jahrhunderts war das Barbiturat Phenobarbital unter dem Namen Luminal bekannt und ein geläufiges und immer wieder gern verschriebenes Arzneimittel. Phenobarbital (chemische Summenformel C12H12N2O3) ist ein in Wasser schwer lösliches weißes, kristallines Pulver. In der Homöopathie wird dieses Mittel verwendet, um die Behandlung zahlreicher Krankheiten insbesondere auf dem Gebiet der Dermatologie zu unterstützen. Homöopathisches Phenobarbitalum (Kürzel: phenob) gibt es in Form von Tabletten und Globuli. Wie bei allen anderen homöopathischen Heilmitteln auch sollte im Zusammenhang mit der Einnahme von Phenobarbital zumindest für die Dauer der Behandlung auf den Verzehr von pfefferminzhaltigen Erzeugnissen und Stimulanzien wie Kaffee und Tabak verzichtet werden, da diese die therapeutische Wirkung beeinträchtigen. Homöopathisches Phenobarbital greift den Organismus nicht an, ist somit im Rahmen einer Heilbehandlung von echtem Nutzen für den Patienten.

Phenobarbitalum – Kurzbeschreibung

Phenobarbital ist ein weißes oder farbloses, wasserlösliches Pulver oder Kristall. Ethyl-Phenylbarbitursäure, der Ausgangsstoff des Barbiturats Phenobarbitalum, ist ein hochwirksames Sedativum, Hypnotikum, Anxiolytikum und Antikonvulsivum. Es ist ein erstklassiges homöopathisches Therapeutikum unter anderem bei Epilepise. Die Wirkstoffe der Phenylbarbitursäure greifen in das Nervensystem ein, sie verlangsamen die Gehirnaktivität und wirken auf die Nervenimpulse, somit wirkt das Mittel krampflösend und angstlösend.

Hauptanwendungsgebiete

Bereits zu Beginn des 20. Jahrhunderts war Phenobarbital geläufig als Mittel bei Epilepsie und Schlafstörungen. Phenobarbitalum wird in der Humanmedizin wie in der Veterinärmedizin gleichermaßen erfolgreich eingesetzt. Es hilft nicht nur dem Menschen, sondern zeigt seine heilsame Wirkung auch bei Hunden, Katzen, Pferden und allen Hoftieren. Als Antiepileptikum kann es unter anderem auch bei Multipler Sklerose (MS) helfen. Bei dieser zu den Autoimmunkrankheiten zählenden Nervenerkrankung zerstören Entzündungen im Gehirn oder Rückenmark unwiderruflich die Markscheiden und ihre Zellen. Dadurch kommt es unter anderem zu Lähmungserscheinungen, Taubheitsgefühl in den Gliedern, Sehstörungen und allgemeiner körperlicher Schwäche und Erschöpfung. Die Krankheit ist nicht heilbar, sie verläuft in Schüben und ist durch langsame, aber progressive Verschlechterung gekennzeichnet. In einem fortgeschrittenen Stadium der Erkrankung sind auch das Sprechzentrum und das Gedächtnis von der Nervenschädigung betroffen. Ein weiteres großes homöopathisches Anwendungsgebiet von Phenobarbital ist die Dermatologie. Das Mittel hilft unter anderem bei Juckreiz und allergiebedingten Ausschlägen mit Quaddelbildung. In Verbindung mit anderen homöopathischen Heilmitteln kann es Juckreiz lindern, der sich am ganzen Körper bemerkbar macht. Dabei wirkt Phenobarbital dämpfend auf Urtikaria und beschleunigt die Heilung der Läsionen.

Empfohlene Dosierung in der Dermatologie

Bei allergiebedingtem Juckreiz Phenobarbitalum C9 mit Hydrastis D2 assoziieren (Einnahme von 10 Tropfen, zweimal täglich). Bei diffusem Juckreiz am ganzen Körper Phenobarbitalum C9 mit Radium C5 und Arsenicum album C5 assoziieren. Akute Beschwerden werden möglichst mit Phenobarbitalum in niedriger Potenz und geringeren Einnahmeabständen behandelt. Im Zusammenhang mit chronischen Leiden ist von einer längeren Behandlungsdauer auszugehen. Hierbei ist Phenobarbitalum in hoher Potenzstufe die richtige homöopathische Wahl.

Assoziierte Einzelmittel und Indikationen – “Phenobarbitalum”

Assoziierte Einzelmittel

  • Apis mellifica
  • Bovista lycoperdon
  • Calendula officinalis
  • Dolichos pruriens
  • Histaminum
  • Lycopodium clavatum
  • Natrium muriaticum
  • Poumon histamine, Lungenhistamin
  • Pulsatilla pratensis
  • Sulfur
  • Urtica urens

 Indikationen

  • Nesselsucht, Nesselfieber (Urtikaria)

Gut zu wissen: Bei diffusem Juckreiz bringt Phenobarbital C9 in Verbindung mit Mezereum C5 gute Ergebnisse. Diese Behandlung muss bis zum vollständigen Verschwinden der Symptome durchgeführt werden.

 

VN:F [1.9.11_1134]
Bewertung: 4.0 ( 2 Stimmen)
Phenobarbitalum, 4.0 out of 5 based on 2 ratings

Eine Antwort abgeben

Ihre E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht Pflichtfelder sind mit * markiert.

*

Sie können folgende HTML-Tags und Attribute benutzen: <a href="" title=""> <abbr title=""> <acronym title=""> <b> <blockquote cite=""> <cite> <code> <del datetime=""> <em> <i> <q cite=""> <s> <strike> <strong>

Pollenfluganzeige
Pollenflugkalender
Werbung
Aktuelle Kommentare
Copyright © 2011 - 2014 Homöopathie - Alle Rechte vorbehalten | Linkpartner | Impressum - Kontakt
Pathologie und Homöopathie sind zwei fest miteinander verbundene Wissenschaften. Während die medizinische Disziplin "Pathologie" die Lehre von den abnormen und krankhaften Vorgängen und Zuständen im Körper und deren Ursachen (Krankheitslehre) beschreibt, versteht sich die Homöopathie als eine sanfte Methode zur Heilung von Krankheiten. Die klassische Homöopathie ist eine auf dem Ähnlichkeitsprinzip fußende, ganzheitliche Heilmethode (Similia similibus curentur oder „Ähnliches wird durch Ähnliches geheilt“), die den Patienten in seiner Gesamtheit betrachtet. Jede Krankheit findet so ihre eigene, auf den Patienten abgestimmte Therapieform.