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Pertussinum

Keuchhusten mit Pertussinum behandeln

Das homöopathische Mittel Pertussinum ist eine Nosode, die aus dem Sputum von noch unbehandelten Keuchhustenpatienten gewonnen wird. Der homöopathische Anfertigungsprozeß, in dessen Verlauf dafür Sorge getragen wird, daß die Ausgangssubstanz gefahrenlos zum Einsatz gelangen kann, erfolgt genau genommen anhand von Resten zersetzter Zellen. Am Ende dieses Prozesses stehen Nosoden aus Keuchhustenerregern, mit denen die Erkrankung geheilt werden soll. Das Verfahren zur Anfertigung von Keuchhusten-Nosoden ist langwierig und individuell auf den Patienten abgestimmt. Die Nosoden enthalten Aktivsubstanzen des Homöopathikums Pertussinum, ein beliebtes Heilmittel der homöopathischen Biotherapie, denn es wirkt in kürzester Zeit gegen die für den Keuchhusten verantwortlichen Mikroben und Bakterien.

Keuchhusten

Pertussinum ist in der Behandlung von Keuchhusten angezeigt, wie er bei Kindern und Erwachsenen auftreten kann. In der Pädiatrie wird Pertussinum für die Behandlung von rezidivierendem Keuchhusten empfohlen, der bei Kindern häufig dann ausbricht, wenn sie sich verkühlt haben. Dieses Heilmittel wird ebenfalls verordnet, um Hustenanfälle zu lindern, die eine Grippe begleiten können. Es wird ferner eingesetzt, um Krankheitsbilder beim Erwachsenen zu behandeln, der sich einen Keuchhusten zugezogen hat. Auch kann Pertussinum prophylaktisch genommen werden, dann ist aber besondere Vorsicht geboten, da unerwünschte Nebenwirkungen auftreten können.

Husten und Halsschmerzen

Pertussinum ist in der Behandlung verschiedener Formen von Husten angezeigt, die dem Keuchhusten ähneln. Dazu gehört Husten, der tief im Rachenraum und in der Kehle zu einer starken Rötung führt. Im Rachen bewirkt eine solche Röte in der Regel mehr oder weniger starken Juckreiz, der sich vor allem nachts bemerkbar macht. Nicht immer ist der Juckreiz stark, oft empfindet der Betroffene aber mindestens ein leichtes Kitzeln tief im Hals, und bekommt kurz darauf heftige Hustenanfälle.

Pertussinum wird ebenfalls bei Husten genommen, bei dem es dem Patienten übel ist und er sich erbrechen muß. Die Keuchhusten-Nosode ist das ideale Heilmittel bei Atemnot und wenn der Hustenanfall so heftig ist, daß man dabei schluchzen und seufzen muß. Die hustenstillenden Eigenschaften von Pertussinum sind derart, daß sie mit einer Kehlkopfentzündung kombinierten Husten behandeln können. Die Einnahme von Pertussinum wird empfohlen, falls es häufig krampfartig zu Atemlosigkeit oder Atemnot kommt und der Patient dabei akute Schmerzen in der Brust verspürt.

Empfohlene Dosierung bei Keuchhusten

Wenn ganz klar Keuchhusten vorliegt, muß Pertussinum bereits möglichst ab den ersten Anzeichen genommen werden, um zu verhindern,  daß sich die Infektion verschlimmert. Droht eine Keuchhustenepidemie, dann sollte mit dem Beginn einer Biotherapie auf Basis von Pertussinum (empfohlen wird die Potenz C9) möglichst abgewartet werden, bis die Inkubationszeit verstrichen und der verantwortliche bakterielle Erreger ungefährlich geworden ist. Dieses Heilmittel darf also nur entweder prophylaktisch oder zur Heilung eingesetzt werden, auf gar keinen Fall aber während der Inkubationszeit. In diesem Fall wären die Keuchhustenerreger resistent gegenüber der Biotherapie. Vorsichtiger ist es also, die Behandlung vor oder nach der Inkubationsperiode durchzuführen. Wenige Tage vor Beginn der Inkubationsperiode und wenige Tage nach Ausbruch der Infektion sollte man je eine Gabe K200 nehmen. Dazwischen können ungefähr zwei Wochen verstreichen. Pertussinum C15 sollte zur Prophylaxe genommen werden. Die beste Dosis in der Pädiatrie ist die Potenz C7. Es sollten alle drei Tage eine Gabe gegeben werden, bis die Symptome abgeklungen sind.

Assoziierte Einzelmittel und Indikationen – “Pertussinum”

Assoziierte Einzelmittel

Indikationen

  • Bronchitis
  • Keuchhusten
  • Tracheitis, Luftröhrenentzündung
 

Pertussinum in der Versand-Apotheke

 

Gut zu wissen: Bei besonders ernsten Keuchhustenfällen muß Pertussinum mit einem anderen homöopathischen Heilmittel wie z. B. dem Sonnentau Drosera rotundifolia assoziiert werden.

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1 Beitrag zu “Pertussinum

  1. Pingback: Bei Bronchitis, Bronchiolitis homöopathisch Heilung bringen | Homöopathiewelt

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Pathologie und Homöopathie sind zwei fest miteinander verbundene Wissenschaften. Während die medizinische Disziplin "Pathologie" die Lehre von den abnormen und krankhaften Vorgängen und Zuständen im Körper und deren Ursachen (Krankheitslehre) beschreibt, versteht sich die Homöopathie als eine sanfte Methode zur Heilung von Krankheiten. Die klassische Homöopathie ist eine auf dem Ähnlichkeitsprinzip fußende, ganzheitliche Heilmethode (Similia similibus curentur oder „Ähnliches wird durch Ähnliches geheilt“), die den Patienten in seiner Gesamtheit betrachtet. Jede Krankheit findet so ihre eigene, auf den Patienten abgestimmte Therapieform.