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Paris quadrifolia

Paris quadrifolia, hilft bei Augenschmerzen und Sehstörungen

Das homöopathische Mittel Paris quadrifolia wird aus der Vierblättrigen Einbeere (lat. Paris quadrifolia) gewonnen, die auch Pestbeere, Augenkraut oder Krähenauge genannt wird. Der deutsche Name Einbeere bezieht sich auf die einzige Beere, welche die Pflanze zur Blütezeit produziert. Ihr Gattungsname Paris ist der griechischen Mythologie entlehnt, und zwar setzte man die Einbeere dem Erisapfel gleich, über den der Prinz Paris im Streit der drei Göttinnen Hera, Athene und Aphrodite urteilen mußte. Bevorzugte Standorte der stets vierblättrigen Pflanze sind Buchenwälder, man trifft sie gehäuft auch in höheren Lagen an, sofern es sich um grundwasserfeuchte Standorte handelt. In den Alpen wächst die Pflanze bis zu einer Höhe von fast 1900 m. Die Einbeere gehört zur botanischen Familie der Liliengewächse.

Bereits im Mittelalter wurde sie als Heilpflanze genutzt. Das unterirdisch wachsende Rhizom der Einbeere enthält steroidale und alkaloide Derivate, somit besitzt sie krampflösende und narkotisierende Eigenschaften. Ihre Aktivsubstanzen wirken abführend und lösen Brechreiz aus. Für die Gewinnung der Urtinktur arbeiten homöopathische Labore mit der ganzen Pflanze.

Paris quadrifolia – Hauptanwendungsgebiete

Paris quadrifolia ist hauptsächlich in der Behandlung von Augenschmerzen und Augenbeschwerden indiziert. Dieses Homöopathikum zeigt große Wirkung bei Schmerzen, die durch Gürtelrose, Trigenimusneuralgie, Migräne und Kopfschmerz verursacht werden. Bei Neuralgien ist Paris quadrifolia besonders indiziert, wenn sich der Schmerz vom Nacken über den Scheitel bis hin zum Schädelende zieht. Das Mittel wird auch bei neuralgischen Schmerzen empfohlen, die der Patient am oberen Schädelende verspürt und bei denen er das Gefühl hat, seine Augen würden nach hinten gezogen. In der Augenheilkunde wird Paris quadrifolia verschrieben, um Asthenopie zu behandeln.

Empfohlene Dosierungen

Therapien, die mit Paris quadrifolia arbeiten, müssen hinsichtlich der Dosierung des Mittels den auftretenden Symptomen angepaßt werden. In der Regel werden fünf Kügelchen des Präparates geschluckt. Die klassische Homöopathie empfiehlt drei tägliche Einnahmen: morgens, mittags und abends. Um Kopfschmerz zu lindern, der von Sehstörungen und Augenschmerzen begleitet ist, nimmt man dreimal täglich 5 Globs. Paris quadrifolia C5. Damit man bei starker Migräne einhergehend mit Augenschmerz Linderung verspürt, nimmt man 5 Globs. Paris quadrifolia C5, sobald sich die ersten Symptome einstellen oder die ersten Anzeichen der Krise auftreten. Es wird stündlich eine Dosis genommen, bis der Schmerz und die Krise verschwinden. Über die Dosierung für die Behandlung von Gürtelrose und Trigenimusneuralgie darf nur ein erfahrener Homöopathen oder Praktiker entscheiden. Bei Asthenopie, die von Kopfschmerz begleitet ist, nimmt der Betroffene einen ganzen Monat lang 5 Globs. Paris quadrifolia C5. Diese Langzeittherapie kann gegebenenfalls auch wiederholt werden.

Einzelmittel und Indikationen – “Paris quadrifolia”

Assoziierte Einzelmittel

  • Aconitum napellus
  • Chininum sulphuricum
  • Colocynthis
  • Dolichos pruriens
  • Gelsemium sempervirens
  • Ignatia amara
  • Iris versicolor
  • Jaborandi
  • Kalmia latifolia
  • Magnesium carbonicum
  • Magnesium phosphoricum
  • Mezereum
  • Prunus spinosa
  • Rhododendron chrysanthum
  • Ruta graveolens
  • Sanguinaria canadensis
  • Secale cornutum
  • Spigelia anthelmia
  • Tuberculinum
  • Vaccinotoxinum

Indikationen

  • Asthenopie
  • Kopfschmerzen
  • Migräne
  • Neuralgie, Nervenschmerzen
  • Gürtelrose, Herpes Zoster
 

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Gut zu wissen: Paris quadrifolia darf dem Patienten nur in einer vom homöopathischen Labor erstellten Form verabreicht werden. Die Pflanze, aus der das Mittel hergestellt wird, die Einbeere, ist nämlich extrem giftig. Auf keinen Fall sollte das Mittel in Kombination mit Ammonium und Mercurius genommen werden.

 

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1 Beitrag zu “Paris quadrifolia

  1. Pingback: Herpesinfektion Gürtelrose, Herpes zoster in der Homöopathie | Homöopathiewelt

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Pathologie und Homöopathie sind zwei fest miteinander verbundene Wissenschaften. Während die medizinische Disziplin "Pathologie" die Lehre von den abnormen und krankhaften Vorgängen und Zuständen im Körper und deren Ursachen (Krankheitslehre) beschreibt, versteht sich die Homöopathie als eine sanfte Methode zur Heilung von Krankheiten. Die klassische Homöopathie ist eine auf dem Ähnlichkeitsprinzip fußende, ganzheitliche Heilmethode (Similia similibus curentur oder „Ähnliches wird durch Ähnliches geheilt“), die den Patienten in seiner Gesamtheit betrachtet. Jede Krankheit findet so ihre eigene, auf den Patienten abgestimmte Therapieform.