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Pareira brava

Pareira brava gegen Zystitis und kolikartige Schmerzen

Pareira brava ist ein in der Homöopathie bei Harnabflußstörungen verwendetes Arzneimittel. Die Urtinktur liefert Chondrodéndron tomentósum, ein in Brasilien beheimateter, verholzend wachsender Kletterstrauch aus der Familie der Menispermaceae bzw. Mondsamengewächse. Aufgrund ihres Gehaltes an Alkaloiden werden dieser Pflanze ruhigstellende und krampflösende Eigenschaften zugeschrieben. Bereits die Ureinwohner Südamerikas extrahierten das enthaltene Tubocurarin, um Pfeilgift herzustellen. Die Urtinktur für das Homöopathikum Pareira brava liefern die getrockneten Wurzeln der Grieswurz, die nach mehrmaliger homöopathischer Verdünnung keine Gefahr mehr darstellen, deswegen aber nicht minder wirksam sind. Pareira brava gehört zu den kleinen Heilmitteln. Sein Anwendungsspektrum ist begrenzt, es wirkt in erster Linie auf die Harnorgane.

Pareira brava – Harnwegsinfekte und Zystitis

Das homöopathische Mittel Pareira brava wird bei akuter Blasenentzündung verschrieben, wenn das Wasserlassen Schwierigkeiten bereitet und heftiges Pressen erfordert; Dieses Mittel wird bei Harnzwang empfohlen. Der Patient verspürt häufigen Harndrang und kann den Urin nicht zurückhalten. Dennoch fließt der Urinstrahl nur unter Anstrengung und mit Schmerzen. Manchmal äußern sich die Schmerzen in den ableitenden Harnwegen in akuten, kolikartigen Krämpfen. Dann wirkt Pareira beruhigend und krampflösend auf die glatte Muskulatur des Harntrakts. Die Grieswurz lindert akute Schmerzen, die sich nach dem Wasserlassen im Bereich der Genitalien bemerkbar machen und bis in die Schenkel ausstrahlen können.

Pareira brava in der Geburtshilfe

Pareira brava kann der Schwangeren verschrieben werden, wenn diese im Zusammenhang mit ihrem Zustand unter Schmerzen in den Nieren und Nierenkoliken mit Fieber und anderen Beschwerden leidet. Dieses Mittel hilft auch der stillenden Frau und Mutter, die wegen geschwollener Brüste nur unter Mühen in der Lage ist, ihren Säugling zu stillen.

Empfohlene Dosierung bei Harnwegsinfekten

Wer unter akuter Blasentzündung bzw. Zystitis leidet, nur geringe Urinmengen unter Mühen und Schmerzen absetzen kann, sollte die Einnahme von Pareira brava C5 alle 30 Minuten erwägen. Mit zunehmender Besserung der Situation können die Einnahmeabstände dann vergrößert werden. Zur Behebung von häufigem Harndrang und Schwierigkeiten des Harnverhalts muß der Patient dreimal täglich drei Globuli Pareira brava C5 nehmen. Um nach der Miktion von den Urogenitalorganen in die Schenkel ausstrahlende akute Schmerzen zu lindern, ist es ratsam, stündlich drei Globuli Pareira brava C4 zu nehmen.

Dosierung im Bereich der Geburtshilfe

Eine Nierenkolik kann zum Stillstand gebracht werden, indem gleichzeitig zu Pareira brava C5, Berberis vulgaris C5, Lycopodium C5, Calcium carbonicum C5 und Belladonna C7 gegriffen wird. Die übliche Einnahmeempfehlung lautet auf 3 Globuli alle 15 Minuten, bis Besserung eintritt. Fieber und andere Beschwerden, unter denen die Schwangere leiden kann, werden mit Pareira brava, Belladonna und Berberis vulgaris jeweils in der Potenz C5 behandelt. Reihum sollten von jedem Mittel 3 Globuli genommen werden (alle 15 Minuten). Der stillenden Mutter wird empfohlen, ein oder zweimal zu einer Dosis Pareira C15 zu greifen, um gegen geschwollene Brüste und Brustschmerzen anzukämpfen.

Assoziierte Einzelmittel und Indikationen – “Pareira brava”

Indikationen

  • Nierenkolik
  • Blasenentzündung, Zystitis (Cystitis)
  • Menstruationsschmerzen
  • Harnzwang, Dysurie, Dysuresie
 

PAREIRA BRAVA in der Versandapotheke

 

Gut zu wissen: Das homöopathische Mittel Pareira brava kann in der Behandlung der Gallenblasenentzündung (Cholezystitis) eingesetzt werden. In diesem Fall werden Pareira-Tropfen mit anderen Mitteln wie zum Beispiel Arnica oder Belladonna assoziiert und alle 15 Minuten genommen.

 

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Pathologie und Homöopathie sind zwei fest miteinander verbundene Wissenschaften. Während die medizinische Disziplin "Pathologie" die Lehre von den abnormen und krankhaften Vorgängen und Zuständen im Körper und deren Ursachen (Krankheitslehre) beschreibt, versteht sich die Homöopathie als eine sanfte Methode zur Heilung von Krankheiten. Die klassische Homöopathie ist eine auf dem Ähnlichkeitsprinzip fußende, ganzheitliche Heilmethode (Similia similibus curentur oder „Ähnliches wird durch Ähnliches geheilt“), die den Patienten in seiner Gesamtheit betrachtet. Jede Krankheit findet so ihre eigene, auf den Patienten abgestimmte Therapieform.