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Paeonia officinalis

Proktologische Leiden mit Paeonia officinalis behandeln

Paeonia officinalis, die Echte Pfingstrose, Garten-Pfingstrose oder Bauern-Pfingstrose wird in der Naturheilkunde zur “Gichtrose”. Es handelt sich um ein homöopathisches Heilmittel von außerordentlicher Heilkraft. Das Verbreitungsgebiet dieser mehrjährigen krautigen Pflanze aus der botanischen Familie der Pfingstrosengewächse (Paeoniaceae), erstreckt sich auf ganz Europa. Bereits in den Kräuterbüchern des Mittelalters findet man die Pfingstrose, dort häufig als Benediktinerrose. Im XIX. Jahrhundert wurde die Pfingstrose hauptsächlich in den südlichen Teilen Europas gepflanzt. Auch in Asien gefiel sie, und nicht nur als Zierpflanze… Auf einem einzigen, aufrecht wachsenden Stengel sitzen die Blüten, herrlich runde und oft prall gefüllte Blütenschalen. In der Homöopathie werden vor allem das Rhizom, aber auch die Samen und die Blütenblätter verarbeitet, und unter anderem gegen Gicht eingesetzt. Paeonia officinalis hilft bei unterschiedlichsten Beschwerden. Anus, Rektum und Gedärme gehören zu ihren großen Themen.

Anwendungsgebiete in der Rheumatologie

Paeonia officinalis wird bei Hämorrhoiden mit Schmerzen und Brennen in der Afterregion verschrieben. Dieses Mittel wird Personen mit Analfissuren und daraus resultierender anhaltender Stuhlinkontinenz (Schließmuskelschwäche) verordnet. Starke Schmerzen während oder nach dem Stuhlgang können durch die Einnahme von Paeonia officinalis gedämpft werden. Auch bei akuter und chronischer Entzündung des Afters oder Rektums ist Paeonia die geeignete Lösung.

Paeonia officinalis – Weitere Indikationen

Paeonia officinalis kann genommen werden, um Verhaltensauffälligkeiten zu behandeln, die sich in Form von Stimmungswechsel, Launenhaftigkeit oder häufige Nervosität manifestieren. Das Mittel wirkt bestimmten Muskelschmerzen und Krämpfen entgegen. Paeonia officinalis ist außerdem sehr wirksam für die Behandlung von Geschwüren an Beinen, Brüsten, Daumen und Fußrücken. Bei Kopf- und Ohrenschmerzen sowie juckenden und trockenen Augen kann man durch den Griff zu Paeonia officinalis ebenfalls rasch Linderung erfahren.

Empfohlene Dosierung bei proktologischen Leiden

Bei Hämorrhoidenkrisen sollte man dreimal täglich drei Globuli Paeonia officinalis C5 nehmen. Analfissuren mit Stuhlinkontinenz lassen sich mit Paeonia-Salbe (4%) gut behandeln. Die betroffene Zone wird morgens und abends mit der Salbe eingerieben. Schmerzen während des Stuhlgangs oder danach können mit Paeonia officinalis C5 gelindert werden. Bis zum Abklingen der Symptome nimmt man dreimal täglich 5 Globuli. Akute oder chronische Entzündungen am After oder Rektum werden drei- bis viermal täglich mit Paeonia officinalis C5 behandelt, und zwar 10 Tage lang.

Paeonia officinalis – Andere Dosierungen

Verhaltensauffälligkeiten, die sich in Form von Stimmungsschwankungen und Nervosität manifestieren, behandelt man am besten mit Paeonia officinalis C15 bis C30 (dreimal am Tag 5 Globuli). Zwecks Behandlung von Muskelschmerzen kann man dreimal täglich zu 3 Globuli Paeonia officinalis C5 greifen. Ebenfalls 3 Globuli Paeonia C5 helfen bei Geschwüre an der Brust, am Bein oder Fuß. Drei Globuli Paeonia officinalis C5 dreimal täglich genommen tragen wirksam dazu bei, Kopfschmerzen, Ohrenschmerzen, Juckreiz und Brennen durch trockene Augen verschwinden zu lassen.

Assoziierte Einzelmittel und Indikationen – “Paeonia officinalis”

Assoziierte Einzelmittel

  • Aesculus hippocastanum
  • Aloe socotrina
  • Arnica montana
  • Collinsonia canadensis
  • Hamamelis virginiana
  • Hura brasiliensis
  • Nux vomica
  • Ratanhia
  • Sulfur

Indikationen

  • Anitis, Afterentzündung
  • Hämorrhoiden
  • Analfissur
  • Stuhlinkontinenz
 

Paeonia officin. in der Versand-Apotheke

 

Gut zu wissen: Anders als die meisten homöopathischen Heilmittel sollte Paeonia officinalis während der Schwangerschaft nicht zur Anwendung gelangen.

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Bewertung: 2.7 ( 53 Stimmen)
Paeonia officinalis, 2.7 out of 5 based on 53 ratings

2 Beiträge zu “Paeonia officinalis

  1. Pingback: Griff in die Gedärme

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Pathologie und Homöopathie sind zwei fest miteinander verbundene Wissenschaften. Während die medizinische Disziplin "Pathologie" die Lehre von den abnormen und krankhaften Vorgängen und Zuständen im Körper und deren Ursachen (Krankheitslehre) beschreibt, versteht sich die Homöopathie als eine sanfte Methode zur Heilung von Krankheiten. Die klassische Homöopathie ist eine auf dem Ähnlichkeitsprinzip fußende, ganzheitliche Heilmethode (Similia similibus curentur oder „Ähnliches wird durch Ähnliches geheilt“), die den Patienten in seiner Gesamtheit betrachtet. Jede Krankheit findet so ihre eigene, auf den Patienten abgestimmte Therapieform.