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Nitricum acidum

Nitricum acidum – Bei Magengeschwüren, Dermatosen und Frauenleiden

Nitricum acidum ist ein homöopathisches Arzneimittel auf der Basis von Hydrogennitrat, besser bekannt unter der Bezeichnung Salpetersäure. Reine Salpetersäure ist eine farblose Flüssigkeit von stechendem Geruch. Hydrogennitrat bzw. Salpetersäure ist eine Substanz, die es ermöglicht, Mikroben zu bekämpfen oder in ihrer Entwicklung zu hemmen. In der Pharmazie ist das Salz der Salpetersäure als ein wirksames Antiseptikum und Desinfektionsmittel bekannt (Höllenstein-Ätzstift).

Indikationen in der Gastroenterologie

Nitricum acidum (auch: Acidum nitricum) wird insbesondere bei Magen-und Zwölffingerdarmgeschwür empfohlen, das von starken und stechenden Schmerzen begleitet wird. Die Regionen der Leber und der Milz sind besonders durch die Schmerzempfindungen betroffen. Die Lymphknoten in der Leistengegend schmerzen und sind eitrig. Andere unangenehme Symptome können ebenfalls beobachtet werden. So kann der Patient unter Blähungen leiden, die sich in Magen und Darm geräuschvoll bemerkbar machen. Außerdem wird dieses homöopathische Mittel auch in Fällen von chronischer Verstopfung (Obstipation) verschrieben.

Warzen und Aphthen mit Nitricum acidum behandeln

Das Homöopathikum Nitricum acidum wird immer wieder gerne in der Dermatologie eingesetzt. In diesem Bereich ist es vor allem angezeigt, um Warzen zu behandeln. Nitricum acidum ist besonders geeignet, wenn Läsionen oder winzige Wucherungen auf der Haut erscheinen und gezackt und gelblich sind. Das gleiche gilt, wenn Warzen schmerzhaft und brennend sind und zu Rötungen an Händen und Füßen führen. Salpetersäure wird besonders empfohlen, um Warzen an der Fußsohle zu behandeln. Schließlich kann dieses homöopathischen Mittel bei Geschwürbildung im Mund, insbesondere blutenden Aphthen, verordnet werden. Nitricum acidum erlaubt auch schmerzhafte Narben zu lindern, insbesondere solche, auf die der Betroffene wetterfühlig reagiert.

Gynäkologische Beschwerden

Das homöopathische Heilmittel Nitricum acidum soll nicht unerheblichen therapeutischen Wert in der Gynäkologie besitzen. Beispielsweise ist es für die Behandlung von Genitalwarzen, Feigwarzen indiziert. Dabei handelt es sich um eine sexuell übertragbare Krankheit, die sich in Form von winzigen, blumenkohlartigen Bläschen darstellt. Diese Wucherungen brennen, sind schmerzhaft und bluten leicht. Aus den Bläschen fließt eine flüssige Substanz von penetrantem Geruch. In den Abend- und Nachtstunden sind die Symptome besonders ausgeprägt. Das Medikament wird auch bei abnormem Vaginalsekreten von kastanienbrauner Farbe verschrieben, die manchmal auch bluten können. Häufig fallen die Haare im Genitalbereich (Schamhaare) aus. Nitricum acidum wird schließlich auch empfohlen, um bei zu früh eintretender Regelblutung abzuhelfen.

Beschwerden mit der Blasenentleerung

Nitricum acidum ist überaus wirksam, um Miktionsbeschwerden zu lindern. Der Betroffene muß oft urinieren, wacht nachts häufig auf, kann aber nur geringe Mengen urinieren, der Urinstrahl ist äußerst dürftig. Der abgelassene Urin riecht stark, ist von dunkelroter Farbe, manchmal zeigen sich Blutspuren. Der Kranke kann nur unter brennenden und schneidenden Schmerzen urinieren, bei dem männlichen Patienten scheint die Harnröhrenöffnung verengt.

Empfohlene Dosierung in der Gastroenterologie

Bei chronischem Magengeschwür wird während der Krisen morgens, mittags und abends zu je drei Globuli Nitricum acidum C9 gegriffen. Bei Obstipation und Verdauungsstörungen hilft zu Beginn die gleiche Potenz, wird ab der dritten Woche aber durch die Potenz C15 abgelöst.

Richtige Dosierung bei Hautleiden

Um Warzen zu bekämpfen, sollte man zu 5 Globuli Nitricum acidum C9 täglich greifen. Alternativ kann man sich für eine Behandlung mit Nitricum acidum C7 entscheiden, nimmt dann aber morgens und abends je 5 Globuli. Die Behandlungsdauer beträgt 2 Monate. Bei Warzen an den Fußsohlen oder Aphthen wird ebenfalls Nitricum acidum C5 verordnet. Bei Geschwüren im Mund beträgt die empfohlene Dosis 5 Globuli je Dosis, zweimal täglich, vorzugsweise am Morgen nach dem Aufstehen und abends vor dem Schlafengehen. Um Warzen an den Fußsohlen zu behandeln, nimmt der Betroffene morgens, mittags und abends drei Globuli. Die Einnahme soll Schmerzen und Blutungen verringern, heißt es.

Empfohlene Dosierung in der Gynäkologie

Bei Genitalwarzen wird empfohlen, morgens, mittags und abends je drei Globuli Nitricum acidum C5 zu nehmen. Frauen, die unter braunem oder manchmal blutigem Ausfluß leiden, rät der Homöopath zum Griff von Nitricum acidum C7.

Empfohlene Dosierung bei Miktionsstörungen

Miktionsstörungen gehören nicht zu den symptomatischen Ursachen des Aktionsfeldes von Nitricum acidum. Selbst, wenn also die oben genannten Symptome auftreten, ist es wichtig, vorab fachkundigen medizinischen Rat einzuholen. Es obliegt dem Arzt, darüber zu entscheiden, welche Potenz am ehesten geeignet ist und welche Dosierung am sinnvollsten erscheint. Der Behandlungsplan steht voll und ganz in Abhängigkeit der Natur und Intensität der Symptome, die bei dem Patienten beobachtet werden können.

Einzelmittel und Indikationen – “Nitricum acidum”

Indikationen

  • Stillen, Stillzeit
  • Aphthose
  • Gebärmutterhalsentzündung (Zervizitis)
  • Kondylom, Genitalwarze, Feigwarze
  • Ekzem, Ausschlag
  • Enterocolitis, Darmentzündung
  • Analfissur
  • Schrunde, Hautriß
  • Molluscum contagiosum, Dellwarze, Epithelioma molluscum, Epithelioma contagiosum, Mollusken
  • Mundwinkelrhagade, Faulecke
  • Polyp, Adenom
  • Colitis ulcerosa, Dickdarmentzündung (chronische)
  • Magengeschwür
  • Scheidenentzündung, Vaginitis
  • Warze
 

NItricum acidum in der Apotheke

 

Gut zu wissen: Die Einnahme von Nitricum acidum in Form von Globuli ist auch möglich, wenn eine Analfissur oder Hämorrhoiden Beschwerden bereiten.

 

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Pathologie und Homöopathie sind zwei fest miteinander verbundene Wissenschaften. Während die medizinische Disziplin "Pathologie" die Lehre von den abnormen und krankhaften Vorgängen und Zuständen im Körper und deren Ursachen (Krankheitslehre) beschreibt, versteht sich die Homöopathie als eine sanfte Methode zur Heilung von Krankheiten. Die klassische Homöopathie ist eine auf dem Ähnlichkeitsprinzip fußende, ganzheitliche Heilmethode (Similia similibus curentur oder „Ähnliches wird durch Ähnliches geheilt“), die den Patienten in seiner Gesamtheit betrachtet. Jede Krankheit findet so ihre eigene, auf den Patienten abgestimmte Therapieform.