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Murex purpureus

Gynäkologische Beschwerden mit Murex purpureus behandeln

Das homöopathische Heilmittel Murex purpureus (auch: M. purpurea) ist eine Arznei aus dem Reich der Tiere, wird es doch aus der Purpurschnecke zubereitet. Der Namenszusatz “purpurea” oder “purpureus” findet seine Berechtigung in der purpurnen Farbe der Grundsubstanz. Diese liefert die Stachelschnecke Hexaplex trunculus (Murex trunculus), auch Purpurschnecke genannt, genauer gesagt das getrocknete Sekret ihrer Nackendrüsen. Im Kontakt mit Luft und Licht verfärbt sich der zunächst weiße Schleim purpur bis violett. Seit der Antike wird aus Meeresschnecken dieser überaus wertvolle Farbstoff, bekannt als Purpur, gewonnen. Die Homöopathie macht sich Murex-Pulver wegen seines hohen Gehalts an Serotonin, Kupfer, Zink und Cadmium zunutze.

Prämenstruelles Syndrom und Menstruationsschmerzen

Das Homöopathikum Murex purpureus (hom. Kürzel: murx.) eignet sich besonders für Frauen, die in der prämenstruellen Phase über Beschwerden klagen. Dieses Syndrom zeigt sich zumeist in Form von Depressionen, Leichtfertigkeit und fast ständiger Traurigkeit. Das Mittel ist auch wirksam in der Behandlung von Menstruationsstörungen, bei denen es zu besonders heftigen und unregelmäßigen Blutungen kommt. Während der Regeln klagt die Patientin über ständige Kopfschmerzen am Morgen, auch hat sie kaum Appetit. Sie klagt auch über Schmerzen im Unterleib, die sich aber beruhigen lassen, sobald sie ihre Beine kreuzt.

Auffälliges sexuelles Verhalten

Murex purpureus ist auch bei auffälligem sexuellen Verhalten angezeigt. Bei der Frau ist damit am häufigsten Nymphomanie gemeint. Bei dem geringsten sexuellen Kontakt verspürt die Betroffene ein unbändiges sexuelles Verlangen und fast unkontrollierbare sexuelle Erregung. Dadurch sieht sich ihre Libido erheblich angeregt. Die Einnahme von Murex purpureus dürfte ihr unwiderstehliches und unkontrolliertes Verlangen nach ständigem Geschlechtsverkehr beruhigen. Murex wird auch bei Entzündungen im Bereich der Vulva empfohlen, die sich in dicken, grünlich gefärbten Vaginalsekreten bemerkbar machen.

Murex purpureus in den Wechseljahren

Mit dem Ausbleiben der Menstruation infolge des Rückgangs der Hormone beginnt für die Frau häufig eine schwierige Zeit, Wechseljahre genannt. Murex purpureus in homöopathischer Dosierung kann helfen, besser mit den unangenehmen Symptomen und Beschwerden fertig zu werden. Dieses Mittel ist eine nebenwirkungsfreie Lösung für den potenziellen Rückgang der Libido und wirkt vaginaler Trockenheit entgegen. Murex purpureus wird auch empfohlen, um Schmerzen in der Gebärmutter, in der Brust und im Lendenwirbelbereich zu lindern. Es handelt sich dabei um Begleiterscheinungen der schrumpfenden und in ihrem Volumen geringer werden Geschlechtsorgane. Schließlich und endlich kann dieses Homöopathikum Abhilfe bei den diversen Gefühlsausbrüchen und psychischen Beschwerden schaffen, die mit den beginnenden Wechseljahren häufig die Stimmung der Frau beeinflussen, und es vertreibt ihre in diesen Monaten und Jahren fast chronische Müdigkeit.

Empfohlene Dosierungen

Für die Behandlung des prämenstruellen Syndroms verschreibt der Homöopath in der Regel Murex purpureus C5, das morgens und abends zu je drei Globuli zu nehmen ist. Die Einnahme beginnt mit dem Einsetzen der Symptome und kann bis zum Eintritt der Regelblutung verlängert werden. Auch zur Behebung von Verhaltensauffälligkeiten wird mit Murex purpureus C5 gearbeitet, aber auf drei Tagesdosen verteilt (morgens, mittags und abends). Die Behandlung wird mit je drei Globuli pro Gabe durchgeführt und beibehalten, bis sich das sexuelle Verlangen normalisiert. Für die Behandlung der Symptome im Zusammenhang mit den Wechseljahren wird Murex purpureus C5 in täglichen Einzelgaben zu je 3 Globuli genommen, und zwar vorzugsweise abends vor dem Schlafengehen. Um schließlich besondere Schmerzgefühle zu nehmen (z. B. Schmerzen im Lendenwirbelbereich, in der Gebärmutter oder in den Brüsten), wird gerne Murex purpureus C15 gegeben.

Assoziierte Einzelmittel und Indikationen – “Murex purpureus”

Assoziierte Einzelmittel

  • Actaea racemosa
  • Asterias rubens
  • Bovista lycoperdon
  • Bromum
  • Cactus grandiflorus
  • Cocculus indicus
  • Dioscorea villosa
  • Erigeron canadensis
  • Folliculinum
  • Graphit, Graphites
  • Lac caninum
  • Lachesis mutus
  • Magnesium carbonicum
  • Natrium muriaticum
  • Pareira brava
  • Platinum metallicum
  • Pulsatilla pratensis
  • Juniperus sabina
  • Trillium pendulum
  • Veratrum album
  • Viburnum opulus
  • Zincum metallicum

Indikationen

  • Menstruationsschmerz, Dysmenorrhoe
  • Wechseljahre, Menopause, Klimakterium
  • Prämenstruelles Syndrom (PMS)

Gut zu wissen: Murex purpureus ist ein vor allem in der Frauenheilkunde genutztes homöopathisches Heilmittel. Das Homöopathikum ist auch bei bestimmten Beschwerden in der Magengegend und im Bauchraum wirksam, es hilft bei Harnwegsbeschwerden und psychischen Störungen. Dem männlichen Patienten hilft es, wenn dieser nicht richtig und vor allem nachts häufig und viel uriniert, wobei der Urin fast glasklar ist.

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Pathologie und Homöopathie sind zwei fest miteinander verbundene Wissenschaften. Während die medizinische Disziplin "Pathologie" die Lehre von den abnormen und krankhaften Vorgängen und Zuständen im Körper und deren Ursachen (Krankheitslehre) beschreibt, versteht sich die Homöopathie als eine sanfte Methode zur Heilung von Krankheiten. Die klassische Homöopathie ist eine auf dem Ähnlichkeitsprinzip fußende, ganzheitliche Heilmethode (Similia similibus curentur oder „Ähnliches wird durch Ähnliches geheilt“), die den Patienten in seiner Gesamtheit betrachtet. Jede Krankheit findet so ihre eigene, auf den Patienten abgestimmte Therapieform.